Commerzbank-Aktie: Was kommt als nächstes?
Nach der für viele überraschenden Kursrallye der Commerzbank-Aktie vom Montag prägten im gestrigen Handel wieder fallende Kurse das Bild beim DAX-notierten Banktitel. Die Notierung rutschte bis auf 8,00 Euro ab, nachdem am frühen Dienstagmorgen noch mit 8,47 Euro knapp das Hoch vom Vortag erreicht wurde. Der Schlusskurs liegt mit 8,18 Euro um 3,73 Prozent unter Vortag, vorbörslich liegen die außerbörslichen Indikationen für die Commerzbank-Aktie am Mittwochmorgen noch einmal wenige Cent darunter.
Charttechnisch bleibt es dabei, dass sich die Aktie der Bank nach dem hohen Bezugsrechtsabschlag neu sortiert. Die Signalbereiche für das Papier bleiben zunächst unverändert. Zwischen 6,96 Euro und 7,32/7,45 Euro erstreckt sich eine erste und wohl auch stärkere Unterstützungszone. Nach oben hin hat sich in den letzten beiden Handelstagen der Bereich 8,47/8,55 Euro als Widerstandsbereich erwiesen. Darüber dürften zwischen 8,75 Euro und 9,45 Euro weitere hohe charttechnische Hürden liegen, die auf die frühere Unterstützung bei 1,11/1,18 Euro vor Reverse Split und Bezugsrechtsabschlag zurück gehen.
Neue Nachrichten zur Gesellschaft selbst sind nach den gestrigen Unsicherheiten über eventuelle neue regulatorische Verschärfungen für den Bankensektor am frühen Mittwochmorgen nicht zu sehen. Dass der Staat seinen prozentualen Anteil an der Commerzbank auf 9,96 Prozent abgebaut hat ist der Reihenfolge der Kapitalmaßnahmen geschuldet, der Anteil soll am Ende der Maßnahmen wieder bei rund 17 Prozent liegen. Die gestrige Stimmrechtsmeldung ist also weder neu noch überraschend.

