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IPO

Hensoldt: Erstnotiz noch im September


15.09.2020 19:50 - Autor: Johannes Stoffels auf twitter


Vor einer Woche hat Hensoldt seine IPO-Pläne verkündet, jetzt gibt es konkrete Details. Am 25. September soll die Erstnotiz im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt erfolgen. Die Zeichnungsfrist läuft vom 16. September bis zum 23. September.

Angeboten werden beim Börsengang von Hensoldt rund 45,8 Millionen Aktien. Dabei kommen bis zu 25 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Bis zu 8,33 Millionen Papiere werden von den Altaktionären zur Verfügung gestellt. Es gibt zudem eine Erhöhungsoption über weitere 6,5 Millionen Aktien der Altaktionäre. Dies ist ein ungewöhnlicher Zug. Hinzu kommt die Mehrzuteilungsoption. Dabei können weitere bis zu 5,975 Millionen Aktien ausgegeben werden.

Die Preisspanne beim Börsengang liegt bei 12,00 Euro bis 16,00 Euro. Die Marktkapitalisierung kann somit bei fast 1,6 Milliarden Euro liegen.

Ziel von Hensoldt ist es, aus der Kapitalerhöhung rund 300 Millionen Euro für das weitere Wachstum zu generieren. Die Altaktionäre hätten gern 100 Millionen Euro für ihre Kasse. Abgegeben werden diese Papiere von Square Lux Holding II und damit indirekt von KKR.

Der Streubesitz nach dem Börsengang kann bis zu 44 Prozent betragen, wenn alle Aktien platziert werden können.

Hensoldt-CEO Thomas Müller zu den ersten Reaktionen auf die IPO-Ambitionen: „Seit wir unsere Börsenpläne angekündigt haben, haben wir positive Rückmeldungen von Investoren und anderen Stakeholdern erhalten. Das Investoreninteresse sehen wir als klares Zeichen für die Attraktivität unseres Unternehmens und unserer nachhaltigen Wachstumsdynamik.“

Hensoldt ist im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitselektronik aktiv. Man entwickelt Produkte zur Bekämpfung verschiedenster Bedrohungen. Der Umsatz lag 2019 bei 1,11 Milliarden Euro.

Lesen Sie mehr zum Thema Hensoldt im Bericht vom 08.09.2020

Hensoldt: Börsengang im Airbus-Umfeld

Hensoldt will in diesem Jahr an die Börse gehen. Der Börsengang soll im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt erfolgen. Es soll eine Kapitalerhöhung geben. Der bisherige Alleineigentümer will ebenfalls Aktien abgeben.

Der IPO-Kandidat ist ein Anbieter von elektronischen Sensorlösungen, die vor allem im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich zum Einsatz kommen. Bisheriger Besitzer von Hensoldt ist indirekt KKR. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, u.a. Airbus, Leonardo, Raytheon und Thales. Für Hensoldt arbeiten rund 5.400 Personen.

Mit dem frischen Geld aus dem Börsengang will Hensoldt weiter wachsen. Auch soll die Bilanz gestärkt werden. Derzeit gibt es 19 unabhängige Vertriebsbüros.

2017 wurde Hensoldt aus dem Airbus-Konzern ausgegliedert. 2019 lag der Umsatz bei 1,11 Milliarden Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge stand bei 19,3 Prozent. Im ersten Halbjahr 2020 legt der Umsatz um 6 Prozent auf 440,3 ... diese News weiterlesen!

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