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IPO

Knaus Tabbert: Börsengang bringt wenig Geld in die Kasse


12.09.2020 10:31 - Autor: Johannes Stoffels auf twitter


Knaus Tabbert publiziert am späten Abend neue Einzelheiten zum anstehenden Börsengang der Gesellschaft. Dabei wollen vor allem die Altaktionäre Kasse machen. Offeriert werden Neuinvestoren insgesamt 4,945 Millionen Aktien. Davon stammen jedoch nur 350.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Dieses Geld wird später in die Kasse von Knaus Tabbert fließen. Weitere 4,595 Millionen Aktien kommen von den Altaktionären. Dies sind .HTP Investments 1 BV, Catalina Capital Partners B.V. und Palatium Beteiligungsgesellschaft mbH.

Die Preisspanne für die angebotenen Aktien ist recht groß. Sie liegt bei 58,00 Euro bis 74,00 Euro. Das Emissionsvolumen liegt somit bei maximal fast 366 Millionen Euro. In die Kasse von Knaus Tabbert kommen maximal 25,9 Millionen Euro brutto. An die Altaktionäre fließen bis zu 340 Millionen Euro. Die Marktkapitalisierung vor der Erstnotiz liegt zwischen 602 Millionen Euro und 768 Millionen Euro. Der Streubesitz nach dem Börsengang liegt bei bis zu 48 Prozent.

Die Zeichnungsfrist beim IPO läuft vom 14. September bis zum 22. September. Die Erstnotiz soll am 23. September im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt erfolgen.

Mit einer Dividendenaussage will sich Knaus Tabbert vor dem Börsengang für Anleger interessanter zu machen. Man will ab 2021 etwa die Hälfte des jährliches Überschusses als Dividende ausschütten.

Der Börsenkandidat stellt Freizeitfahrzeuge her. Dazu zählen Reisemobile und Caravans. Zwei Drittel des Umsatzes werden in Deutschland erwirtschaftet. 2019 machte man einen Umsatz von 780 Millionen Euro. Hergestellt wurden mehr als 26.000 Freizeitmobile. Für Knaus Tabbert arbeiten rund 3.000 Personen.

Das Geld aus der Kapitalerhöhung will man nutzen, um Produktionsstätten auszubauen. Dabei steht vor allem ein Werk in Ungarn für Kastenwagen im Fokus. Möglicherweise möchte das Unternehmen sich auch eine neue Marke etablieren.

Unterstützt wird der Börsengang von Jefferies, UniCredit und ABN Amro.

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