4investors verwendet Cookies. Wenn Sie auf 4investors weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu -

Expertenmeinung

Coronavirus: Eurozone ist bislang wirtschaftlich immun - VP Bank Kolumne

Bild und Copyright: telesniuk / shutterstock.com.


21.02.2020 10:43 - Autor: Kolumnist auf twitter


Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone steigt von 47.9 auf 49.1. Im Dienstleistungssektor kann ein Anstieg von 52.5 auf 52.8 vermeldet werden. Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor steigt von 51.3 auf 51.6.

Mit diesem Ergebnis war nicht zu rechnen. Die Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone halten Kurs. Mehr noch, in Deutschland kann das Konjunkturbarometer für das verarbeitende Gewerbe sogar deutlich zulegen. Trotz unterbrochener Lieferketten zeigte sich die deutsche Industrie optimistischer als im Vormonat. Das ist in Anbetracht der schwierigen Situation in Asien sehr erstaunlich. Damit kann der Erholung im produzierenden Gewerbe durchaus eine übergeordnete Stärke attestiert werden.

Bislang scheinen die negativen Auswirkungen des Virus vor allem in Asien spürbar zu sein. Die europäische Wirtschaft ist bislang verhältnismässig immun. Hält sich das Virus jedoch länger, wird auch der hiesige Kontinent stärker Schaden nehmen. Zunächst aber scheinen die Erholungskräfte den negativen Auswirkungen von Covid-19 zu trotzen. Wird die Ausbreitung des Virus in den kommenden Wochen eingedämmt, wird dies auch so bleiben.

Davon unabhängig gilt: Das Coronavirus wird ein temporäres Phänomen bleiben. Wie lange das Virus allerdings noch wütet, ist nur schwer prognostizierbar. Die gute Nachricht ist deshalb: Es wird zu wirtschaftlichen Nachholeffekten kommen. Hauptproblem ist, dass das Virus gerade in einer schwierigen konjunkturellen Situation auftaucht. Dieses und womöglich auch das kommende Quartal werden deshalb aus globaler Sicht schwierig werden. Möglicherweise kann sich Europa dieses Mal sogar positiv abkoppeln.

EUR/USD: Abwärtsdynamik verschärft sich - UBS-Kolumne

Rückblick: Das Währungspaar EUR/USD befindet sich seit dem Verlaufshoch vom 31. Dezember 2019 bei USD 1.123 in einem steilen Abwärtstrend. Mit dem Kursrutsch unter den 200er-EMA vom 07. Januar bei USD 1.116 zerschlugen sich die Träume der Bullen auf eine nachhaltige Trendwende im Währungspaar. Die Lage trübte sich für EUR/USD ein und eine Rückeroberung des 200er-EMA schlug am 16. Januar mit dem Tageshoch bei USD 1.117 fehl. Das Währungspaar sackte erneut kräftig ab und rutschte am 17. Januar bei USD 1.111 auch noch unter den 50er-EMA. Die Abwärtsdynamik verschärfte sich in der Folge drastisch und es kam zu einem regelrechten Kurseinbruch bei EUR/USD, bis am Vortag das Verlaufstief bei USD 1.077 unter dem fallenden Trendkanal erreicht wurde. Im Bereich von USD 1.078 befindet sich eine kleine Unterstützung, wo sich das Währungspaar aktuell versucht zu stabilisieren.

Ausblick: Solange das Währungspaar nicht wenigstens den fallenden Trendkanal zurückerobern kann, ist ... Euro - Währung News weiterlesen!

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne der VP Bank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

Zur Übersicht der Euro - Währung - Aktie


4nvestors auf: Twitter | Google News | Facebook

4investors Exklusiv:

Northern Data: „Die Nachfrage übersteigt unsere Kapazitäten um das Dreißigfache“
Aroosh Thillainathan, CEO bei Northern Data, im Interview mit der 4investors-Redaktion.

4investors-News - Euro - Währung

13.07.2015 - Griechenland-Krise: Weißer Rauch aus Brüssel - DAX und Euro gewinnen deutlich ...

DGAP-News dieses Unternehmens