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RWE: Ein unterdurchschnittlicher Wert

17.01.2020 12:02 Uhr - Autor: Johannes Stoffels  auf twitter

Bild und Copyright: RWE.

Es gibt seit gestern eine Einigung beim Braunkohleausstieg. Bis Ende 2022 wird RWE demnach 2,8 GW Braunkohle-Kapazitäten stilllegen. Bis Ende 2029 folgen weitere 2,7 GW, bis Ende 2038 werden die restlichen 3,0 GW stillgelegt. In einem ersten Schritt erhält RWE verteilt über 15 Jahre dafür eine Entschädigung von 2,6 Milliarden Euro. Der Konzern beziffert den Schaden jedoch auf 3,5 Milliarden Euro.

Nach der Einigung bestätigt RWE, dass man für 2019 eine Dividende je Aktie von 0,80 Euro zahlen will. Im Vorjahr lag die Ausschüttung bei 0,70 Euro. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von 2,7 Prozent. Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist dies ein unterdurchschnittlicher Wert.

Die Experten von Independent Research bestätigen die Halteempfehlung für die Aktien von RWE. Das Kursziel für den DAX-Konzern steigt von 29,00 Euro auf 31,00 Euro an.


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RWE: Ein verkraftbarer Kompromiss

Gestern haben sich die verantwortlichen Beteiligten auf die Bedingungen zum Kohleausstieg geeinigt. Bis Ende 2022 soll RWE 2,82 GW an Braunkohlekapazitäten abschalten, bis 2029 sollen weitere 2,7 GW folgen. Die verbleibenden 3,2 GW sollen bis 2038 vom Netz gehen. Ein Ausstieg bis 2035 wird geprüft. Der Hambacher Forst bleibt erhalten, verschiedene Dörfer bei Erkelenz müssen dem Tagebau Garzweiler aber weichen. Der Bundestag muss über die Vereinbarung noch entscheiden. Auch die EU muss grünes Licht geben.

Für die Abschaltungen bis 2022 erhält RWE 2,6 Milliarden Euro, außerdem wird der Staat vermutlich den Großteil der Kosten für den damit zusammenhängenden Personalabbau übernehmen. Laut RWE liegt der Schaden aus den Abschaltungen jedoch bei 3,5 Milliarden Euro.

Aus Sicht der Analysten der DZ Bank ist die Einigung ein verkraftbarer Kompromiss für RWE. Man hatte am Markt nicht erwartet, dass die Entschädigung so hoch ausfallen wird. Außerdem gibt es jetzt ... diese News weiterlesen!

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