Das Interesse am umweltfreundlichen Batteriegraphit von Kibaran steigt

Der Trend zur Elektromobilität hält nicht nur an, er gewinnt immer mehr an Fahrt. Automobil- und Batteriehersteller überschlagen sich mit milliardenschweren Investitionsankündigungen. Allerdings kommt immer wieder Kritik auf, dass u.a. die Produktion der in gewaltigen Mengen benötigten Batterien wenig umweltfreundlich sei. Die kleine australische Graphitgesellschaft Kibaran Resources (WKN A1C8BX / ASX KNL) hat ein Verfahren namens EcoGraf entwickelt, das zumindest die Möglichkeit bietet, das für die Batterieproduktion benötigte Kugelgraphit umweltfreundlich – ohne Verwendung von Säure – herzustellen. Und das Interesse aus der Industrie wächst stetig!

Auf Grund dieses hohen Interesses an mit Kibarans EcoGraf-Prozess hergestelltem Batteriegraphit prüft das Unternehmen nun seine Entwicklungspläne für das laufende Jahr, um schnellstmöglich an den Markt zu kommen. Bezeichnenderweise teilte das Unternehmen heute mit, dass man erst kürzlich von potenziellen Kunden angesprochen worden sei, die daran interessiert seien, sich am EcoGraf-Geschäft zu beteiligen und Gespräche in Bezug auf mögliche Investitionen, den Anlagenbau und Abnahmevereinbarung würden bereits laufen, so Kibaran.

Es gibt gute Gründe für das gestiegene Interesse an EcoGraf und Kibaran. Das Unternehmen hatte in den letzten 12 Monaten in einer Pilotanlage in Deutschland demonstriert, dass der EcoGraf-Prozess in der Lage ist, fortlaufend Batteriegraphit zu liefern, das den Anforderungen der Anodenhersteller entspricht – und zwar zu Kosten, die mit denen mithalten können, die bei der traditionellen, toxischen Herstellungsmethode anfallen. Hinzu kommt, dass EcoGraf mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Graphiterze funktioniert, sodass Kibaran z.B. nicht auf Erz von seinem Epanko-Projekt in Tansania angewiesen ist, um den Betrieb aufzunehmen.

Kibaran hat jetzt das optimierte Ablaufdiagramm, das auf Basis der Tests in der Pilotanlage erstellt wurde, in eine aktualisierte Anmeldung für ein weltweit gültiges Patent integriert und die Anpassungen stellen nun sicher, dass die schärfsten physikalischen und chemischen Anforderungen der Anodenhersteller erfüllt werden.

Das Unternehmen plant jetzt, zunächst eine Anlage im Raum Asien-Pazifik zu errichten - man will sich auf die etablierten Märkte in Südkorea, Japan und China konzentrieren - die zunächst eine Kapazität von 5.500 Tonnen Batteriegraphit pro Jahr haben soll. Im Anschluss ist die Erweiterung der Anlage auf 20.000 Tonnen pro Jahr oder mehr geplant, um die wachsende Kundennachfrage zu bedienen. Bis 2025 dann soll eine zweite Anlage in Europa errichtet werden, um die hohen Investitionen zu unterstützen, die derzeit von Regierungen und Industrie angekündigt werden, um eine neue Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien in dieser Region zu etablieren.

Investitions- und Betriebskosten sinken

Die unabhängigen Experten von GR Engineering haben zudem neben der Optimierung des Ablaufdiagramms auch eine Neuschätzung der Investitions- und Betriebskosten (CAPEX / OPEX) durchgeführt, die ebenfalls positiv ausgefallen ist. Sie basiert auf der Voraussetzung, dass Kibaran die Anlage in einem Industriegebiet in Asien errichtet und dabei die vorhandene Infrastruktur nutzt. Die Gesamtkosten für die Errichtung der Anlage mit einer Kapazität von 5.500 Tonnen Batteriegraphit pro Jahr belaufen sich demzufolge – inklusive eines Sicherheitspuffers von 7,5% - auf 19,9 Mio. USD. Das ist eine signifikante Reduzierung von 23% im Vergleich zu den 2017 erstellten Kalkulationen, die noch von 25,9 Mio. USD ausgingen!

Darüber hinaus rechnet GR Engineering auch damit, dass die Betriebskosten gemäß dem neuen Ablaufdiagramm um 10% unter den bisherigen Schätzungen liegen werden, vor allem auf Grund geringerer Kosten für Strom, Reagenzien und Personal.

Das sind sehr ermutigende Ergebnisse und Kibaran führt entsprechend bereits Untersuchungen durch, um die optimale Expansionsrate von 5.500 auf mindestens 20.000 Tonnen Batteriegraphit pro Jahr zu bestimmen, um von entstehenden Skaleneffekten zu profitieren. Dazu gehören auch Überlegungen zu einer schnelleren Steigerung der Kapazitäten, um die steigende Nachfrage der Anodenhersteller zu bedienen. Das würde es Kibaran auch erlauben, den nötigen Kapitaleinsatz der EcoGraf-Entwicklung zu optimieren.

Finanzmodelle aus Dezember 2017 deuteten darauf hin, dass die erste 20.000 Tonnen EcoGraf-Anlage ein EBITDA von 30,5 Mio. USD pro Jahr generieren könnte. Sobald die Untersuchungen zum Expansionszeitplan abgeschlossen sind, wird Kibaran die neuen Schätzungen zu CAPEX und OPEX und auch neuere Preisprognosen auf Grund der steigenden Nachfrage in diese Modelle einfließen lassen. Wir gehen davon aus, dass sich der genannte Wert damit noch steigern lässt!

Das Interesse an einer nachhaltigen Lieferkette für Lithium-Ionen-Batterien ist groß, wie erst vor Kurzem beispielsweise einer der größten Produzenten der Welt Contemporary Amperex Technology (CATL) betonte. Und unserer Ansicht nach ist Kibaran mit EcoGraf hervorragend positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Wir werden die Leser von GOLDINVEST.de auf dem Laufenden halten, wie es hier weitergeht.

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