DGAP-News: labfolder akquiriert cubuslab und wird zu Labforward




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labfolder akquiriert cubuslab und wird zu Labforward
22.05.2019 / 15:00


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Laborbuch lernt mit Laborgeräten zu sprechen: labfolder akquiriert cubuslab und wird zu Labforward

Die labfolder GmbH aus Berlin und die cubuslab GmbH aus Karlsruhe fusionieren. Gemeinsam entwickeln sie als neues Unternehmen mit dem Namen Labforward eine herstellerunabhängige Plattform zur Integration von Laborgeräten und eine Laborsteuerungssoftware. Es entsteht ein international agierendes Unternehmen mit einer einzigartigen Kompetenz für die digitale Transformation von Laboren.

Berlin / Karlsruhe, 22.05.2019: Die labfolder GmbH, ein führender Anbieter für elektronische Laborjournal-Software (ELN, Electronic Lab Notebook), und die cubuslab GmbH, ein führender Anbieter einer herstellerunabhängigen Plattform zur digitalen Integration von Laborgeräten, geben heute ihre Fusion bekannt. Das gemeinsame Unternehmen wird Zukunft unter dem Namen Labforward GmbH agieren. Beide bisherigen Standorte - Berlin und Karlsruhe - bleiben bestehen.

Die cubuslab-Produkte und die Kompetenzen des cubuslab-Teams zusammen mit den Stärken von labfolder ebnen der Labforward den Weg für einen wichtige strategische Fortentwicklung. "Ein Prozess im Labor hat drei grundlegende Schritte: Planung, Durchführung und Dokumentation", erklärt Dr. Simon Bungers, CEO und Mitgründer von labfolder. "Mit labfolder sind wir in der Dokumentation verankert, dort, wo alle Daten zusammenlaufen; mit der cubuslab-Plattform und den Daten von Laborgeräten vereinfachen und potenzieren wir die Zuläufe." Die cubuslab-Gründer bleiben im gemeinsamen Unternehmen. Dr. Bungers erklärt weiter: "Wir sind enorm beeindruckt von dem, was das cubuslab-Team geleistet hat. Wir kennen und schätzen uns schon seit einigen Jahren, sodass wir uns neben der Erweiterung unserer Kompetenzen auch persönlich darüber freuen, in Zukunft zusammenzuarbeiten".

Anders als bei vielen herstellereigenen Lösungen lassen sich mit der cubuslab-Plattform herstellerübergreifend Laborgeräte integrieren, kontrollieren und steuern. "Labforward steht somit auch für Offenheit und Interoperabilität", sagt Dr. Dominic Lütjohan, CEO und cubuslab Mitgründer: "Wir glauben nicht daran, dass geschlossene Systeme langfristig am Markt Erfolg haben werden. Das heißt, dass die cubuslab-Box und -Software auch mit anderen LIMS (Laboratory Information Management System) und ELN sprechen dürfen und labfolder auch mit anderen Geräte-Plattformen interagiert. Wichtig ist, dass wir über die Kompetenzen in beiden Bereichen verfügen - im Labor, wo die Daten entstehen, und dort, wo die Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden."

Die Idee, die Kompetenzen beider Unternehmen zu vereinen, entstand schon Ende 2017. "Als Alumni des Merck Accelerator Programms haben wir auf einer von Merck in Dubai organisierten Konferenz zusammen einen Vortrag gehalten", erzählt Julian Lübke, Head of cubuslab Product und cubuslab Mitgründer. "Wir haben damals nach unserem Vortrag schon gescherzt, dass wir uns eigentlich zusammenschließen müssten. Im folgenden Jahr haben wir dann in so vielen Projekten zusammengearbeitet, dass die wirklich riesigen Vorteile der Kooperation für beide Parteien deutlich zu Tage getreten sind und aus der anfänglichen Idee wurde Ernst."

Die erste gemeinsam entwickelte Innovation stellen cubuslab und labfolder im Rahmen der diesjährigen Labvolution erstmalig vor: Ein innovatives Laborsteuerungs-System (Lab Execution System, LES), mit dem sich Laborgeräte aller Hersteller intelligent zu smarten Workflows verknüpfen lassen. "Dadurch wird Arbeit im Labor effizienter und präziser." so Dr. Florian Hauer, CPO und Mitgründer von labfolder. "Dadurch, dass alle Daten automatisch eingesammelt werden und im labfolder ELN landen, wird zudem der Dokumentationsaufwand enorm reduziert."

Die Labforward arbeitet nun mit führenden Unternehmen in Deutschland, Europa, USA und Asien zusammen, um diese Innovationen international auszurollen. Als nächstes Highlight steht im Herbst die Analytik-Messe "Beijing Conference and Exhibition on Instrumental Analysis" (BCEIA) in Peking auf dem Plan.

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Über die labfolder GmbH

labfolder bietet ein umfassendes und gut durchdachtes Elektronisches Laborjournal (ELN, electronic lab notebook) an, das Forscher auf ihrem Weg zu bahnbrechenden Entdeckungen unterstützt. labfolders "Software as a Service" (SaaS) vereinfacht Dokumentation, Abfrage, Austausch, Diskussion und Validierung von Forschungsdaten um ein Vielfaches.

labfolder wird international von mehr als 25.000 Forschern aller Disziplinen genutzt und dabei in akademischen Einrichtungen, industriellen und pharmazeutischen Laboren eingesetzt.

Folgende Seite bietet weitere Informationen zu Elektronischen Labornotizbüchern: www.labfolder.com/electronic-lab-notebook-eln-research-guide/

labfolder wurde 2013 vom Molekularbiologen Dr. Simon Bungers (CEO) zusammen mit dem Biophysiker Dr. Florian Hauer (COO) gegründet, später stießen Mario Russo (CTO) und Yannick Skop (CCO) hinzu.

Weil die Nachfrage nach digitalen Lösungen für das Management der wachsenden Mengen wissenschaftlicher Daten in einem regulierten Umfeld steigt, verzeichnet labfolder ein kontinuierliches Wachstum, das von Investoren wie Peppermint Ventures, der IBB Beteiligungsgesellschaft, Vogel Ventures und einem Expertengremium aus Business Angels unterstützt wird.

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Adresse
Dr. Simon Bungers
Tel.: +49 (0) 30 86459390
mobil: +49 (0) 177 6014270sb@labfolder.com
Susanne Kutter
MC Services AG
Tel.: +49 (0) 211 529252 18susanne.kutter@mc-services.eu
Web: www.labfolder.com/de/
Blog: www.labfolder.com/blog
Twitter: @labfolder
LI: linkedin.com/company/labfolder
FB: facebook.com/labfolder
labfolder GmbH
Elsenstr. 106
12435 Berlin
Germany

 

Über die cubuslab GmbH

Durch das Vernetzen, Integrieren und Automatisieren von digitalen Abläufen hilft cubuslab Wissenschaftlern, ihre tägliche Arbeit effizienter zu gestalten und schafft Raum für Kreativität und Neugierde.

Mit der speziell auf Labore ausgerichteten Internet-der-Dinge Plattform von cubuslab können Laborgeräte ferngesteuert und überwacht werden. Daten werden zentral gespeichert und sind immer und überall verfügbar. Durch die digitale Datenerfassung werden, gegenüber der manuellen Datenübertragung in ein Laborbuch oder LIMS System, Fehler vermieden und Experimente werden dank automatisierter Dokumentation ohne zusätzlichen Aufwand reproduzierbar.

Die cubuslab GmbH wurde 2015 in Karlsruhe von Dr. Dominic Lütjohann (CEO) und Julian Lübke (Head of Product) gegründet und arbeitet mit verschiedenen DAX 30 Unternehmen aus der Pharma- und Chemiebranche an Lösungen in den Anwendungsbereichen Monitoring, Asset Management und Lab Execution.

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