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Heidelberger Druck darf MBO-Gruppe nicht übernehmen

Autor: Michael Barck
07.05.2019



Heidelberger Druck muss die geplante Übernahme der MBO-Gruppe abblasen. Der Grund hierfür ist ein Veto des Bundeskartellamts gegen den Deal: „Wir nehmen die Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis und gehen unseren Weg, auch wenn wir auf die künftige Marktstellung des kombinierten Unternehmens eine andere Sicht haben”, sagt der Vorstandsvorsitzende von Heidelberg, Rainer Hundsdörfer, zur Entscheidung der Behörde.

Den geplanten Zukauf hatten die Heidelberger Anfang Oktober 2018 angekündigt. Durch die Übernahme wollte die SDAX-notierte Heidelberger Druckmaschinen ihren Bereich der digital gedruckten Produkte ausbauen und Zugang zu neuen Kunden in der Pharmaindustrie schaffen. Daraus wird nun nichts. Beide Unternehmen werden ihr Geschäft unabhängig voneinander fortsetzen.

„Heidelberg wird auch ohne die Übernahme der MBO Gruppe an seiner Strategie festhalten, das Postpressportfolio weiter Richtung industrieller Weiterverarbeitung fortzuentwickeln”, so das Unternehmen.



Zur Originalnachricht des Unternehmens - DGAP-News: Heidelberger Druckmaschinen AG: Heidelberg und MBO bedauern die Entscheidung des Bundeskartellamts, die geplante Übernahme zu untersagen


Zur Übersicht der Heidelberger Druckmaschinen - Aktie
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