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IPO

Deutsche Bank: DWS-IPO an der Frankfurter Börse

Autor: Michael Barck
26.02.2018

Bild und Copyright: 360b / shutterstock.com.


Ein mit Spannung erwarteter Börsengang scheint langsam in die heiße Phase zu gehen. Die Deutsche Bank will ihre Vermögensverwaltungssparte DWS zum frühestmöglichen Zeitpunkt an die Börse bringen. Damit scheint ein IPO in der nächsten Zeit anzustehen, mit dem Börsengang wurde für das laufende Jahr bereits gerechnet. Die Deutsche Bank will die DWS Aktien an der Frankfurter Börse im Prime STandard notieren lassen, heißt es heute zudem vom Bankenriesen.

„Die DWS ist ein starkes Asset-Management-Geschäft, das durch den geplanten Börsengang an Visibilität und Agilität gewinnen wird. Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre der DWS, darunter auch die Deutsche Bank, werden davon deutlich profitieren”, sagt James von Moltke, Finanzvorstand der Deutschen Bank, am Montag. Wesentliche Details zum IPO der DWS stehen allerdings noch nicht fest. Offen ist, wann die Zeichnungsfrist starten soll und zu welchen Konditionen die Deutsche Bank die DWS an die Börse bringen wird. Ebenso ist unklar, von wie vielen Aktien sich die Deutsche Bank im Zuge des IPO trennen wird. Der Bankkonzern wird das Bankenkonsortium selbst anführen, zu dem unter anderem auch noch Morgan Stanley, UBS und UniCredit gehören.

Fest steht allerdings, dass der DAX-Konzern Vertriebspartner für die Fondsgesellschaft bleiben wird. Die DWS soll zukünftig als KGaA firmieren, was der Deutschen Bank Einfluss sichert. Den Aufsichtsrat wird der Deutsche-Bank Manager Karl von Rohr anführen. „Das Unternehmen plant mittelfristig, Nettozuflüsse von drei bis fünf Prozent des zum Jahresbeginn verwalteten Vermögens pro Jahr sowie eine Verwaltungsgebühr-Marge von mindestens 30 Basispunkten zu erzielen. Zugleich strebt das Unternehmen mittelfristig die Reduzierung des bereinigten Kosten-Ertrags-Verhältnisses (CIR) auf weniger als 65 Prozent an. DWS beabsichtigt zudem, 65 bis 75 Prozent des ausgewiesenen Nettoergebnisses als Dividende auszuschütten”, so die DWS zu ihren finanziellen Zielen.
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