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Expertenmeinung

Volkswagen Aktie: Rückeroberung des Aufwärtstrends möglich - UBS Kolumne

Autor: Externer Kolumnist
08.02.2018

Bild und Copyright: AR Pictures / shutterstock.com


Im März 2015 beendete Volkswagen mit dem Erreichen des bis heute gültigen Allzeithochs bei 262,45 Euro einen seit 2009 andauernden Aufwärtstrend. Ab Frühjahr 2015 begann ein Abwärtstrend, der sich im September des gleichen Jahres mit einem AbwärtsGap zwischen 162,40 Euro und 139,55 Euro dramatisch zuspitzte. Erst bei 86,36 Euro markierte Volkswagen im Oktober 2015 einen zyklischen Tiefpunkt. Danach bewegte sich das Wertpapier in mehreren Wellen wieder nach oben. Nach dem Erreichen eines Zwischenhochs bei 156,55 Euro Ende Januar 2017 ging die Aktie in eine volatile Seitwärtsbewegung über. Diese wurde erst Anfang November mit dem Ausbruch über das damalige Jahreshoch beendet. Nach nur vier Wochen erreichte der Titel ein neues Jahreshoch bei 179,30 Euro. Die sich anschließende Korrektur wurde durch eine erneute Aufwärtsbewegung Anfang Januar abgelöst. Kurz danach markierte Volkswagen bei 192,46 Euro ein neues Jahreshoch. Im Zuge der jüngsten Korrektur fiel der Kurs bis in den Bereich von 160,00 Euro zurück. Dabei wurde der seit September 2017 bestehende Aufwärtstrend gebrochen. Mit der kräftigen Erholung von gestern ist eine Rückeroberung dieses Aufwärtstrends in den nächsten Tagen möglich.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Volkswagen leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 171,38 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 175,00 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 165,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 4,80 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 165,00-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 175,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 4,80 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,90 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!