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Expertenmeinung

Allianz Aktie: Weiteres Abwärtspotenzial vorhanden - UBS Kolumne

Autor: Externer Kolumnist
03.01.2018

Die Experten der UBS werfen einen Blick auf die Allianz Aktie. Bild und Copyright: Allianz.


Im April 2015 erreichte die Allianz bei 170,15 Euro den höchsten Kurs seit der Finanzkrise 2008. Nach einer sehr volatilen Korrektur scheiterte die Aktie im Dezember 2015 erneut an diesem zyklischen Hoch. Es folgte ein Absturz, der erst bei 126,55 Euro Mitte Februar 2016 gestoppt werden konnte. In der anschließenden Erholung erreichte der Titel Mitte April 2016 ein Zwischenhoch bei 156,30 Euro. Bis Mitte Juli 2016 stürzte der Kurs der Allianz in drei Wellen bis auf ein Tief von 118,35 Euro. Von dort startete die Aktie einen Aufwärtstrend, der bis heute anhält. Dabei hatte die Allianz Anfang August letzten Jahres ein Zwischenhoch bei 187,30 Euro markiert. Dort begann eine Konsolidierung, die Ende September mit einem kräftigen Aufwärtsimpuls beendet wurde. Anfang November hatte die Allianz schließlich die runde 200,00er-Marke geknackt und bei 204,50 Euro ein neues Jahreshoch markiert. Seitdem korrigiert die Aktie knapp unterhalb von 200,00 Euro. Dabei wurde mit dem Rutsch unter 194,50 Euro eine seit Mitte Oktober anhaltende Top-Bildung vollendet. Die nächste Unterstützung liegt jetzt erst wieder bei 187,00 Euro. Kommen wir nun zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig interessierte Trader.

Die Long-Szenarien: Startet die Allianz leicht im Plus, wäre aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 192,70 Euro, leicht oberhalb der 195,00-Euro-Marke oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung denkbar, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, könnten Trader nach den Regeln der technischen Analyse entweder bei einem Abprall von der Unterstützung bei 190,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus einsteigen. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 4,50 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Eröffnet die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der Unterstützung bei 190,00 Euro oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 195,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Das Kursziel läge circa 4,50 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,70 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!