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Vita 34: Regierungen klopfen an

Autor: Johannes Stoffels
30.11.2017





Vita 34 will weiter expandieren. Das macht Finanzvorstand Falk Neukirch im Gespräch mit der Redaktion von www.4investors.de auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt sehr deutlich. Dabei sind für den Betreiber von Stammzellenbanken mehrere Varianten möglich.

So hofft der CFO auf höhere Einlagerungsquoten. In Deutschland liegt die Quote derzeit bei 1,5 Prozent bis 2,0 Prozent. In Rumänien werden 7 Prozent erreicht. Portugal ist mit einer Quote von 10 Prozent ein besonders interessanter Markt, der Wettbewerb ist dort aber hoch. Gleiches gilt für Polen. Möglich ist, dass Vita 34 weitere Mitbewerber übernimmt, um so seinen Marktanteil auszubauen. Bezahlt werden sollen solche Käufe vor allem durch neue Aktien. Dazu muss die kommende Hauptversammlung zunächst neues Kapital schaffen.

Eine andere Möglichkeit der Expansion ist der Aufbau von Stammzellenbank für Staaten, die darum bitten. Mehrere Regierungen haben bei Vita 34 angeklopft. Eine Kooperation kann in diesen Fällen möglich sein. Neukirch macht dabei zwei Dinge deutlich. Man will mit den Tätigkeiten in Europa bleiben und zunächst alle Einlagerungen in Deutschland durchführen.

Bestätigt wird vom Finanzchef die Vision 2021. Demnach soll das EBITDA auf 10 Millionen Euro ansteigen. 2016 lag es bei 2,3 Millionen Euro. Möglich werden soll das Plus durch Kostenoptimierungen, Akquisitionen und weiteres internationales Wachstum. Außerdem setzt Neukirch auf neue Produkte. Dazu zählt die Regierungszusammenarbeit ebenso wie eine Ausweitung des Portfolios. Über Zellvermehrung kann dabei ebenso nachgedacht werden wie über Fettgewebe. Dazu bedarf es aber noch weiterer Forschung.








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