4investors verwendet Cookies. Wenn Sie auf 4investors weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu -

News nach Regionen

News nach Kategorien

DGAP Adhoc-News

Dax-30-Ranking: Jahresboni der Geschäftsführer gehen deutlich zurück

Autor: DGAP - EQS Group AGhttps://twitter.com/dgap_ad_hoc
17.05.2019








DGAP-Media / 17.05.2019 / 08:13

Jobsuchmaschine Adzuna vergleicht Boni und Gehälter der Dax-30-Geschäftsführer zwischen 2017 und 2018
2018 fielen die Prämien um 17 Prozent
Deutsche Bank zahlte das höchste Grundgehalt
Die 30 Dax-Konzerne überwiesen ihren Chefs für 2018 deutlich weniger an Boni als noch im Vorjahr. Insgesamt ging der Betrag um über 17 Prozent auf rund 46,39 Millionen Euro zurück. Dies hat die Jobsuchmaschine Adzuna www.adzuna.de auf Grundlage der Jahresbilanzen aller 30 Unternehmen für 2017 sowie 2018 aktuell ermittelt.
 

Diese Chefs bekommen den größten Jahresbonus
Den höchsten Jahresbonus strich 2018 demnach Merck-Chef Stefan Oschmann ein. Der Geschäftsführer erhielt eine zusätzliche Erfolgsvergütung in Höhe von 3,7 Millionen Euro. Hinter ihm folgen Volkswagen-Boss Herbert Diess (3,06 Millionen Euro) und der CEO von HeidelbergCement, Bernd Scheifele (2,88 Millionen Euro). Alle drei liegen deutlich über dem Dax-Durchschnitt von knapp 1,6 Millionen Euro.
 

Die geringsten Jahresboni unter den Konzernen von Deutschlands erster Börsenliga schütteten Daimler (640.000 Euro), Infineon (630.850 Euro) und ThyssenKrupp (484.000 Euro) an ihre Vorstandschefs aus. Die Deutsche Bank und die Deutsche Post überwiesen hingegen gar keine kurzfristigen Prämien. Dabei macht der Jahresbonus bei allen Dax-Konzernen einen nicht zu verachtenden Teil des Gesamtgehalts aus - nämlich 30 Prozent. Weitere 40 Prozent sind langfristige Prämien, die häufig in Form von Aktienpaketen gewährt werden. Hinzu kommen noch einmal 30 Prozent Grundgehalt pro Jahr.
Die Grundgehälter der Dax-CEOs
2018 verdienten die Geschäftsführer der Dax 30 insgesamt 47,98 Mio. Euro an Grundgehalt. Allen voran Deutsche-Bank-Boss Christian Sewing: Der Konzern überwies dem Bank-Chef im vergangenen Jahr rund 3,38 Millionen Euro fixe Vergütung. Dahinter folgen mit großem Abstand Siemens-CEO Joe Kaeser (2,28 Millionen Euro) und der Chef der Munich Re, Joachim Wenning (2,26 Millionen Euro). Am wenigsten Grundgehalt erhielten Vonovia-Chef Rolf Buch (1,18 Millionen Euro), sowie die CEOs von Covestro, Markus Steilemann (1,11 Millionen Euro), und ThyssenKrupp, Guido Kerkhoff (744.000 Euro).
 

Die höchsten Grundgehalts-Steigerungen bewilligten im Jahresvergleich Munich Re (+93 Prozent), RWE (+21 Prozent) und BMW (+20 Prozent). Bei SAP-Chef Bill McDermott ging das Gehalt mit -20 Prozent am stärksten zurück.
So viel zahlen die Konzerne ihren Chefs insgesamt
Alle Gehaltskomponenten für 2018 addiert, muss der Bestverdiener des Vorjahres, SAP-Chef Bill McDermott, seinen Spitzenplatz räumen und kommt mit jetzt 9,78 Millionen Euro nur noch auf Rang drei. Überholt haben ihn Allianz-CEO Oliver Bäte (10,33 Millionen Euro) und Beiersdorf-Lenker Stefan Heidenreich (23,45 Millionen Euro). Die hohen Werten kommen dabei durch langfristige Prämien zustande, die letztes Jahr ausgezahlt wurden.
In der Gesamtsumme verdienten die Geschäftsführer letztes Jahr 199,50 Millionen Euro. Ein einzelner Dax-Vorstandschef erhielt dabei durchschnittlich 6,88 Millionen Euro. Deutlich darunter liegen die Chefs von Wirecard, Markus Braun (3,48 Millionen Euro), RWE, Rolf Martin Schmitz (3,10 Millionen Euro), und erneut ThyssenKrupp, Kerkhoff (2,53 Millionen Euro). Die drei CEOs bilden gleichzeitig die Schlusslichter des Rankings.
 

Eine Übersicht zu allen Gehältern der Geschäftsführer finden Sie unter: www.adzuna.de/blog/2019/05/06/dax-gehaelter/
 

Über die Untersuchung

Für die Untersuchung hat Adzuna innerhalb der Jahresbilanzen 2017 sowie 2018 die zugeflossenen Zuwendungen aller Geschäftsführer der Dax 30 Konzerne analysiert. Weil der Gaskonzern Linde seit der Fusion mit dem Konkurrenten Praxair nach anderen Regeln bilanziert, wird er in dieser Aufstellung nicht weiter berücksichtigt. Da Wirecard die Commerzbank verdrängt hat, wurde hier auch dier 2017er-Bericht ausgewertet.
 

Über Adzuna
Adzuna (www.adzuna.de) ist eine Meta-Suchmaschine für Stellenanzeigen. Das Londoner Unternehmen Adzuna (www.adzuna.de) vereinfacht die Jobsuche, indem es alle Stellenausschreibungen untersucht und diese auflistet. Die Arbeitsmarktdaten von Adzuna werden mittlerweile von der britischen Regierung als Datenquelle für aktuelle Arbeitsmarkttrends genutzt. Die Webseite zeigt Stellenangebote in 16 Ländern an. An dem Unternehmenssitz in London werden über 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Pressekontakt: Lukas von Zittwitz | lukas.v.zittwitz@tonka-pr.com | +49.30.403647.605

 


Ende der Pressemitteilung
Emittent/Herausgeber: Adzuna
Schlagwort(e): Unternehmen
17.05.2019 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

812583  17.05.2019 


(Werbung)
2 % Zinsen p.a. beim Kauf oder Übertrag von Fonds & ETF - Jetzt informieren


4investors Exklusiv:

DEFAMA: „Kriegskasse“ soll Flexibilität erhöhen
Im Exklusivinterview mit der Redaktion von www.4investors.de erläutert Vorstand Matthias Schrade, warum es bei der im m:access notierten Gesellschaft derzeit Überlegungen in Sachen Kapitalerhöhung gibt

3U Holding: Künstliche Intelligenz – Viel mehr als nur ein Buzz-Word
3U Holding - für viele ein unbekannter Wert. Man ist in den Bereich Erneuerbare Energien, Cloud Computing und Onlinehandel tätig. Wie all dies zusammenpasst, erläutert Michael Schmidt, Sprecher des Vorstands der 3U Holding

VST Building Technologies: „Wir werden unsere Erfolgsgeschichte weiterschreiben“
Noch bis zum 25. Juni können Anleger die neue Anleihe von VST Building Technologies mit einem Volumen von bis zu 15 Millionen Euro zeichnen. Im Exklusivinterview mit der Redaktion von www.4investors.de erläutern die VST-Vorstände Kamil Kowalewski und Bernd Ackerl, wie sie das Geld aus der Anleihe nutzen wollen.