07.06.2012 -
Disclaimer: Der nachfolgende Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!
Nachdem Adidas Anfang Mai nach guten Quartalszahlen ein neues Allzeithoch bei 64,29 Euro gebildet hatte, setzte der Wert zu einer Korrektur an. Diese brachte die Aktie bis zurück auf das 50-Prozent-Retracement bei 55,67 Euro des seit Mitte Dezember 2011 bestehenden Aufwärtstrends. Adidas prallte zu Anfang dieser Woche sowohl von dem 50-Prozent-Retracement als auch von der knapp darunter liegenden 200-Tage-Linie ab. Durch den Abprall vom 50-Prozent-Retracement bildete der Titel ein Umkehrsignal in Form eines doppelten Bodens aus, und ein weiterer Anstieg ist daher sehr wahrscheinlich.
Kommen wir zu den Einstiegsszenarien für kurzfristig orientierte Trader. Die Long-Szenarien: Startet Adidas leicht im Plus, wäre ein Einstieg bei einem Rücklauf auf den gestrigen Schlusskurs bei 57,26 Euro oder aber nach dem Bruch des 38,2-Prozent-Retracements bei 57,70 Euro möglich. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte ein Kauf entweder nach dem Bruch der Schlusskursmarke oder aber nach der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung erfolgen, und zwar nach dem Bruch des letzten Hochs. Das Kursziel könnte rund 1,32 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs gesucht werden.
Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, käme eine Positionierung bei einem Test des Schlusskursniveaus oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung in Frage, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus eröffnet, bietet sich eine Platzierung bei einem Abprall vom 38,2-Prozent-Retracement, durch die gerade beschriebene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch der Schlusskurslinie an. Als Ziel wäre das 50-Prozent-Retracement auszumachen. Zur Absicherung aller Trades sollte ein Stopp in Höhe von 0,23 Euro in Betracht gezogen werden, bei Short-Trades ober- und bei Long-Trades unterhalb des Einstiegs.
( Autor: extern )