20.07.2012 (www.4investors.de) - Es ist vor allem eine Geste: Solarworld-Chef Frank Asbeck will laut eigener Aussage gegenüber dem „Handelsblatt“ auf Gehalt, Bonus und Dividendenanteil verzichten, bis der Solarenergiekonzern wieder in der Gewinnzone steht. Asbeck hält 27,84 Prozent der Solarworld-Anteilsscheine und ist Vorstandschef des Unternehmens, das wie so viele andere Konzerne in den Abwärtsstrudel der Solarbranche geraten ist.
Als Folge der fundamentalen Entwicklung ist der Aktienkurs von Solarworld massiv unter Druck geraten und geradezu zusammen gebrochen. Im Mai 2009 hat das Papier noch Kurse knapp unter 25 Euro verzeichnet, seitdem geht es in mehreren Wellen bergab. Seit dem 10. Februar ist Solarworlds Anteilsschein von 4,50 Euro auf gestern erreichte 1,02 Euro gefallen, der Schlusskurs ist bei 1,054 Euro notiert. Im Handel am Freitagmorgen kann sich die Aktie aber erholen, verzeichnet Kurse bis zu 1,113 Euro und notiert gegen 10:33 Euro bei 1,09 Euro. Gelingt es dem Papier, sich oberhalb des gestrigen Tageshochs bei 1,09 Euro zu etablieren, könnte eine stärkere Erholung einsetzen. Um 1,27/1,33 Euro wartet dann allerdings eine höhere charttechnische Hürde.
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( Autor: mic )