22.06.2010 (
www.4investors.de) - Die
gestrige Meldung von Ströer, im zweiten Halbjahr an die Börse gehen zu wollen, könnte sich schneller als angedeutet bewahrheiten. Nach Informationen von dpa-AFX will das Werbeunternehmen noch im Juli die Erstnotiz erfolgen lassen. Angesichts der Größe des Börsengangs dürfte dann der Beginn der Zeichnungsfrist nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen, wenn die bislang unbestätigten Informationen stimmen.
Die Kölner planen, im Rahmen des IPOs Aktien im Wert von 275 Millionen Euro auszugeben und stoßen offenbar auf hohes Interesse bei Investoren. Die Gesellschaft will mit dem Emissionserlös unter anderem Schulden tilgen sowie Zukäufe, vor allem im Ausland, tätigen. Ströer ist insbesondere für seine Plakatwände in Städten bekannt. Von Vorstandschef und Mitgründer Udo Müller sollen keine Aktien platziert werden, ebensowenig durch Gründersohn Dirk Ströer. Abzuwarten bleibt, ob die Beteiligungsgesellscaft Cerberus eine Option auf Aktien ausübt und diese dann im Rahmen des IPOs verkauft.
( mic )