Siemens Aktie: Bodenbildung möglich - UBS Kolumne

Bild und Copyright: Pres Panayotov / shutterstock.com

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Nachricht vom 14.12.2017 14.12.2017 (www.4investors.de) - Der Kurs von Siemens pendelte zwischen Anfang 2014 und August 2016 in kurzfristigen volatilen Preisschwüngen im Bereich zwischen 80,00 Euro und 100,00 Euro. Im Dezember 2015 startete eine Abwärtsbewegung vom damaligen Hoch bei 99,00 Euro, die erst bei einem Tief von 79,23 Euro gestoppt wurde. Die anschließende Erholung vollzog sich in einem mustergültigen kurzfristigen Aufwärtstrend, in dessen Verlauf Siemens Ende Mai 2016 ein Hoch bei 98,69 Euro erreichte. Nach einer weiteren Korrektur in den Bereich von 90,00 Euro startete Anfang Juli 2016 eine fulminante Aufwärtsbewegung, in deren Verlauf Siemens Anfang August 2016 mit einer Notierungslücke die 100,00-Euro-Marke nach oben durchbrach. Die Aufwärtsbewegung führte Mitte April zu einem neuen Allzeithoch bei 133,66 Euro. Danach ist Siemens in eine ausgedehnte Korrektur übergegangen, die bis zum langfristigen Aufwärtstrend bei 108,63 Euro führte. Nach einem erneuten Zwischenspurt bis auf 126,00 Euro fiel die Aktie Anfang Dezember wieder bis 112,00 Euro zurück. Seitdem konnte sich Siemens erneut erholen. Damit nimmt die seit August laufende Bodenbildung immer konkretere Konturen an.

Die Long-Szenarien: Eröffnet Siemens leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 116,25 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 118,00 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach den Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall an der Unterstützung bei 114,00 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 2,80 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 114,00-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 118,00 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,80 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,70 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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