Gute Nachrichten aus China am Morgen - National-Bank

Nachricht vom 05.09.2017 05.09.2017 (www.4investors.de) - Erneut bestritten Konjunkturdaten aus China den Auftakt am Morgen: Die Einkaufsmanagerindizes für das Dienstleistungsgewerbe und der Gesamtindex konnten überzeugen. Die guten Nachrichten dürften eine Fortsetzung mit der Veröffentlichung der teils endgültigen Markit Einkaufsmanagerindizes für das Dienstleistungsgewerbe aus verschiedenen Ländern des Euroraums finden. Die Werte werden einmal mehr zeigen, dass der wirtschaftliche Aufschwung zumindest in den nächsten Monaten robust bleibt. Im weiteren Tagesverlauf sind die US-Auftragseingänge zu beachten. Die Daten für den Juli sind aber durch den Vormonat verzerrt, so dass sich die Aussagekraft in Grenzen halten wird. Insgesamt werden die Wirtschaftsdaten jedoch wenig Einfluss auf das Geschehen auf den Rentenmärkten ausüben. Zum einen halten sich Gerüchte, dass Nordkorea den Test einer weiteren Langstreckenrakete vorbereitet, so dass „sichere Anlagehäfen„ im asiatischen Handel gesucht waren. Von den zahlreichen Verurteilungen der jüngsten Provokation durch Nordkorea hat sich die dortige Regierung nicht beeindrucken lassen. Wenn die Länder in der Region eine Verhandlungslösung anstreben, werden sie als nächstes die Sanktionsschraube noch einmal anziehen müssen. China kommt dazu eine Schlüsselrolle zu. Offen ist jedoch inzwischen, wie viel Zugriff die chinesische Führung noch auf Pjöngjang hat. Insgesamt bleibt die Lage auf der koreanischen Halbinsel sehr angespannt, zumal davon auszugehen ist, dass es weitere Provokationen geben wird. An den Kapitalmärkten scheint sich diesbezüglich langsam ein „Gewöhnungseffekt einzustellen.

Beginnend mit dem Nachmittag haben zahlreiche US-Notenbanker ihre Auftritte. Derjenigen von Lael Brainard ist am meisten zu beachten. Sie verfügt zum einen über ein permanentes Stimmrecht im FOMC. Zum anderen setzte sie sich bislang immer am deutlichsten für eine Beibehaltung der lockeren Geldpolitik ein. Sie hat zugleich Zweifel daran, dass die schwache Preisdynamik in den USA nur einen temporären Charakter hat, auch wenn sie mit ihren Kollegen übereinstimmt, dass der Abbau der Bilanz der Fed sobald als möglich beginnen soll. Dementsprechend könnten Äußerungen, wonach sie immer mehr Zweifel an dem temporäre Charakter der niedrigen Preisdynamik hat, durchaus Einfluss auf die Investoren haben, die dann ihre Erwartungen steigender Leitzinsen noch weiter in die Zukunft verschieben könnten. Über die Ergebnisse der Tagung des EZB-Rats wird weiter spekuliert werden. Einen weiteren Anlass bietet dazu die erneute Abweichung vom Kapitalschlüssel im Zuge des Anleiheankaufprogramms. Wieder wurden Emissionen aus Italien oder Spanien bevorzugt. Eine öffentliche Diskussion darüber gibt es bislang noch nicht. Dennoch ist nicht damit zu rechnen, dass sich die EZB zur Zukunft des QE-Programms am Donnerstag äußern wird.

Der Bund Future dürfte mit leichten Gewinnen in den Handelstag starten und sich dann zwischen 164,40 und 165,75 bewegen. Die Anleiheaufstockungen aus Österreich werden problemlos absorbiert werden. Die Rendite der 10jährigen US-Treasuries sollte zwischen 2,10 und 2,25% schwanken.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der NationalBank AG. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investorsRedaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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