National-Bank: Italien kann mit der Unterstützung durch die EZB rechnen

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Nachricht vom 30.11.2016 (www.4investors.de) - Während die Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission am gestrigen Vormittag nicht so positiv ausgefallen waren, wie es bspw. andere Indikatoren haben erwarten lassen, gab es positive Nachrichten aus den USA. Nach den überraschend guten Daten mit einem starken Anstieg des Konsumentenvertrauens des Conference Boards auf den höchsten Wert seit Juli 2007 wäre es sehr große Überraschung, wenn die Fed die Leitzinsen am 14. Dezember nicht erhöht. Selbst ein US-Arbeitsmarktbericht, der die Erwartungen der Investoren nicht erfüllt, dürfte nichts daran ändern. Entsprechend deutlich waren einmal mehr die Aussagen von US-Notenbanker, die ihre Einschätzung heute noch einmal wiederholen werden. Mit Blick auf die US-Renditestrukturkurve ist der Dezember- Leitzinsschritt eingepreist. Daher ist es „eigentlich“ von viel größerem Interesse, wie die Fed im kommenden Jahr vorgehen will. Die US-Notenbanker werden sich dazu jedoch mit Aussagen zurückhalten und erst nach der nächsten FOMC-Tagung deutlicher werden. Die Marktteilnehmer werden heute bspw. durch die Veröffentlichung des Beige Book zusätzliche Hinweise erhalten, wie es derzeit um die US-Wirtschaft bestellt ist. Es dürfte erneut Hinweise auf Schwierigkeiten geben, geeignetes Personal zu finden. Der ADP-Report als Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag sollte auf eine große Zahl neu geschaffener Arbeitsplätze im November hinweisen. Außerdem ist die Lage im verarbeiten Gewerbe von Interesse. Schließlich gab es in letzter Zeit wieder einmal ein paar ermutigende Signale aus dem schwächelnden Bereich der US-Wirtschaft. Die jüngsten Informationen sollten für Werte des Chicagoer PMI über 50 Punkte gut sein.

In Europa sind vor allem die Inflationsdaten zu beachten. Deflationäre Tendenzen dürften der Vergangenheit angehören. Die Preisdynamik dürfte insgesamt jedoch eher gering ausfallen. Der deutsche Arbeitsmarkt sollte sich im November in ausgezeichneter Verfassung präsentiert haben. Ansonsten richten sich die Blicke in Richtung italienisches Referendum, wobei die Aussagen aus EZB-Kreisen, u. U. das Ankaufvolumen italienischer Staatsanleihen zu erhöhen, ihre Wirkung nicht verfehlte. Die gestern emittierten Staatsanleihen erfreuten sich jedenfalls einer ordentlichen Nachfrage. Im Hinblick auf die künftige Preisdynamik ist das OPEC-Treffen in Wien von Bedeutung. Zurzeit zeichnen sich jedoch keine Einigung auf harte Förderobergrenzen oder überhaupt einen Deal ab.

Mit den Vorgaben aus den USA dürfte der Bund Future mit Kursgewinnen in den Handelstag starten. Er bleibt durch die Unsicherheit über die Zukunft Italiens gut gestützt. Er dürfte im Tagesverlauf zwischen 161,30 und 162,45 schwanken. Die Rendite 10jähriger US-T-Notes dürfte sich zwischen 2,2 und 2,40% bewegen.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der National-Bank AG. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: National-Bank
WKN: 808150
ISIN: DE0008081506
Branche: Kolumnisten

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