Commerzbank: Massiver Anstieg der spekulativen Netto-Kaufpositionen bei Rohöl


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Nachricht vom 18.10.2016 18.10.2016 (www.4investors.de) - Seit der Absichtserklärung der OPEC Ende September in Algier, die Förderung zu begrenzen, haben spekulativ orientierte Investoren massiv Rohöl am Terminmarkt gekauft. Die Netto-Kaufpositionen für Brent sind nun fast auf dem Höchststand vom April. Für WTI liegen sie ebenfalls nur knapp unter dem Rekord von Mitte 2014 als anschließend der Ölpreisabsturz begann. Eine Förderbegrenzung ist damit wohl bereits eingepreist, obwohl diese alles andere als sicher ist. Zumindest werden aber bis zur Umsetzung noch Monate verstreichen. Auch ist eine strikte Einhaltung nur schwer vorstellbar. Der Markt ist angesichts der extremen Positionierung wohl anfällig für Zweifel an einer deutlichen und nachhaltigen Förderbegrenzung.

Zinsen und Anleihen


Großbritannien: Verbraucherpreise (Sep.), 10:30 Uhr
USA: Verbraucherpreise (Sep.), 14:30 Uhr
USA: NAHB Wohnungsmarkt-Index (Sep.), 16:00 Uhr

Am Rentenmarkt ging in der neuen Woche der Renditeanstieg zunächst weiter, drehte dann aber wieder. Die laufende Verzinsung zehnjähriger Bundesanleihen stieg kurzfristig sogar auf über 0,10%. Die zehnjährigen US-Treasuries verzinsten sich mit über 1,81% so hoch wie seit Anfang Juni nicht mehr. Diese Entwicklung reflektiert die Marktmeinung, dass die US-Notenbank Fed im Dezember die Zinsen anheben wird. Noch bemerkenswerter ist der jüngste Renditeanstieg der britischen Staatsanleihen. Hier sprang gestern die Rendite der zehnjährigen Gilts bis auf fast 1,22% – Mitte August war noch ein Allzeittief von 0,51% erreicht worden. Die Abwertung des britischen Pfundes gegenüber dem Euro scheint dagegen zum Erliegen gekommen zu sein. Seit Theresa Mays Äußerungen über einen „harten Brexit“ hält sich der Wechselkurs um die 0,90 Pfund je Euro. Im Vergleich zum US-Dollar verlor das Pfund aber stärker. Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York ist den dritten Monat in Folge gefallen und liegt entgegen den Erwartungen weiterhin mit -6,8 Zählern im negativen Bereich, was ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivität ausdrückt. Umfragen hatten mit einer Verbesserung auf 1,0 Punkte gerechnet. Die Industrieproduktion in den USA ist im September wie erwartet leicht um 0,1% (M/M) gestiegen. Im August fiel der Rückgang mit 0,5% jedoch etwas höher aus als zunächst errechnet. Die Kapazitätsauslastung konnte sich im Monatsvergleich leicht auf 74,4% verbessern, Analysten hatten aber eine höhere Auslastung erwartet. Die Auslastung lag im September fast fünf Punkte unter ihrem langjährigen Durchschnitt. Insgesamt bleibt die US-Industrie damit mit ihren Wachstumsraten nach wie vor deutlich hinter der Dienstleistungsbranche zurück.

Aktien


BHP Billiton, Q1 Production Report
Danone, Umsatz Q3
Intel, Ergebnis Q3
Johnson & Johnson, Ergebnis Q3

Die Schaukelbörse an den europäischen Aktienmärkten setzt sich auch in der neuen Woche weiter fort. Nach den starken Kursanstiegen am vergangenen Freitag haben die Anleger nun angesichts fehlender Impulse wieder Gewinne mitgenommen. Nach einem ohnehin ruhigen und uninspirierenden Handel sorgte dann auch noch die nach durchwachsenen Konjunkturdaten leichtere Eröffnung der Wall Street für Kursdruck. Beherrschendes Thema blieb weiterhin die Notenbankpolitik. Fed-Präsidentin Yellen hatte am Freitag nach Börsenschluss mit einer Rede die Spekulationen über bald steigende US-Zinsen wieder angeheizt. Insgesamt gab es im deutschen Leitindex Dax30 keine wirklichen Gewinner, besonders schwach präsentierten sich hingegen die Titel von Henkel und E.ON (jeweils -2,2%). Unter den Branchen im EUROSTOXX 50 konnten lediglich Automobile (+0,5%) leicht zulegen, alle anderen Sektoren verzeichneten Abgaben. Am schlechtesten schnitten dabei angesichts nachgebender Ölpreise die Energiewerte (-1,1%) ab. Im US-Handel entwickelte sich ein vergleichbares Bild. Hier zeigten sich allerdings defensive Branchen noch vergleichsweise stabil, allen voran die Versorger (+0,6%). Auf Unternehmensseite kam langsam die Berichtssaison in Schwung. Dabei präsentierte sich Bank of America (+0,3%) ähnlich wie bereits andere Großbanken am Freitag mit Gewinnen, die dank eines starken Handelsergebnis über den Erwartungen lagen. Tagesgewinner im S&P 500 war nach einer überzeugenden Quartalsvorlage der Spielwarenhersteller Hasbro (+7,4%). Die asiatischen Märkte tendieren heute Morgen insgesamt fester, wobei sich die Kursausschläge in Grenzen halten. Auch die europäischen Börsen sollten freundlicher eröffnen.

Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der Commerzbank. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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Aktie: Commerzbank
WKN: CBK100
ISIN: DE000CBK1001
Aktienindex: DAX
Homepage: http://www.commerzbank.de/
Branche: Finanzdienstleister - Großbank

Die Commerzbank gehört zu den größten Bankengruppen Deutschlands. Ein einschneidendes Ereignis in der Commerzbank-Historie ist die Übernahme der Dresdner Bank, die das Unternehmen von der Allianz gekauft hat. 2009 wurden die Gesellschaften verschmolzen. Der Zukauf hat die Commerzbank stark belastet und als eine Folge der US-Finanzmarktkrise musste die Gesellschaft mit milliardenschwerer Unterstützung des Bundes durch eine Teilverstaatlichung gerettet werden. Nach der Finanzmarktkrise hat die Commerzbank einen groß angelegten Konzernumbau eingeleitet, man will sich wieder vor allem auf die Geschäfte im Bereich der Privatkunden und Firmenkunden konzentrieren. Zum Commerzbank-Konzern gehört unter anderem auch die Comdirect Bank. An der SDAX-notierten Direktbank ist der Konzern mit mehr als 81 Prozent der Anteile beteiligt.

Die Commerzbank-Aktie gehört nach Marktkapitalisierung zu den wichtigsten Aktien am Frankfurter Aktienmarkt und ist unter anderem im DAX 30 notiert. Im DAX 30 ist sie neben der Aktie der Deutsche Bank der einzige Vertreter der Bankbranche.
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