Stabilitas: Edelmetalle im Sommerblues


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Nachricht vom 01.09.2016 01.09.2016 (www.4investors.de) - Die Goldpreiskorrektur, die sich schon Ende Juli andeutete, hat im August Fahrt aufgenommen. Gold verlor in einem recht volatilen Monat 3,1 Prozent und schloss bei einem Kurs von 1.308 US-Dollar pro Feinunze. Damit sank das gelbe Metall auf ein neues Zwei-Monats-Tief und sucht jetzt Unterstützung an der psychologisch wichtigen Marke von 1.300 USD pro Feinunze. „Nach dem starken Anstieg in der ersten Jahreshälfte befinden wir uns nun mitten in der Konsolidierung“, sagt Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH. Auch der kleine Bruder Silber hat im August an Boden verloren und ist mit einem Minus von 8,2 Prozent wieder unter die Marke von 20 USD pro Feinunze gesunken. Zwar hat der Goldpreis in den zumeist handelsarmen Sommermonaten im Vergleich zu den vergangenen Jahren relativ wenig eingebüßt, dennoch gebe es einige Anzeichen, dass die Korrekturphase etwas länger anhalten könnte. „Erfahrungsgemäß ist es so, dass eine Konsolidierungsphase nach starken Anstiegen immer etwas länger dauert, als zunächst erwartet. Zudem bestätigt die Schwäche des Silberpreises gegenüber Gold diese Tendenz“, sagt Siegel. Auch die Gewinnmitnahmen einiger Investoren bei Minenaktien müssen nach dem extrem starken Anstieg in der ersten Jahreshälfte berücksichtigt werden. Die Fundamentaldaten sprechen aber nach wie vor für einen langfristigen Aufwärtstrend beim Goldpreis. „Es könnte jedoch einige Wochen oder Monate dauern, bis sich der Markt bereinigt hat und wir wieder neue Höchstkurse sehen“, sagt Siegel.

Platin und Palladium mit Verlusten


Auch Platin und Palladium mussten im August Verluste hinnehmen. Platin verlor 8,2 Prozent und schloss bei einem Kurs von 1.053 USD pro Feinunze ab. Der Palladiumpreis sank um 5,6 Prozent und notierte zum Monatsende an der Marke von 672 USD pro Feinunze. „Der Grund für den schwachen August bei den beiden Industriemetallen wird von Analysten in Verkäufen von spekulativen Investoren gesehen, insbesondere in den Abflüssen aus ETFs“, sagt Siegel.

Minenaktien verlieren relative Stärke


Bei den Aktien der Minengesellschaften hat sich die relative Stärke der vergangenen Monate gegenüber den physischen Metallen ins Gegenteil gewandelt. „Insbesondere zum Ende des Monats sind die Minenaktien stärker eingebrochen und teilweise auf neue Zwei-Monats-Tiefs gefallen“, sagt Siegel. Die Konsolidierung habe der Markt auch dringend gebraucht, da die starken Anstiege in der ersten Jahreshälfte durchaus kurzfristig übertrieben gewesen seien. „Dennoch sollten Anleger die aktuelle Entwicklung nicht unterschätzen. Die relativ schwachen Goldminenaktien und die relative Schwäche des Silbers sind für die nähere Zukunft negative Signale für den Gesamtmarkt“, sagt Siegel.

Die Basismetalle befinden sich insgesamt nach wie vor in der Seitwärtsbewegung. Während Aluminium (-0,8 Prozent), Kupfer (-5,2 Prozent) und Nickel (-7 Prozent) Verluste hinnehmen mussten, konnten Blei (+6,3 Prozent) und Zink (+4,4 Prozent) etwas zulegen. „Die Entwicklung bei Zink muss weiterhin beobachtet werden. Sollte Zink um weitere fünf Prozent zulegen würde das Industriemetall an einem neuen Fünf-Jahres-Hoch kratzen, was ein starkes Kaufsignal für Zink setzen würde“, sagt Siegel abschließend.

Disclaimer: Dieser Text ist eine Kolumne von Stabilitas. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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