UBS – Deutsche Börse Aktie: Test der bisherigen Jahrestiefs möglich

Nachricht vom 10.03.2016 (www.4investors.de) - Der Kurs der Deutschen Börse fiel Ende 2007 vom Allzeithoch bei 136,37 Euro im Verlauf der Finanzmarktkrise 2008/09 bis auf ein Tief von 29,35 Euro. Darauf folgte eine volatile Seitwärtsphase, die sich über mehr als drei Jahre hinzog. Ab Mitte 2013 startete die Aktie eine neue Aufwärtsbewegung, die im Januar 2014 bei einem Zwischenhoch von 63,29 Euro zunächst gestoppt wurde. Es folgte eine mehrmonatige Konsolidierung, in deren Verlauf die Aktie bis in den Bereich von 50 Euro zurückfiel. Von dort startete die Deutsche Börse im Oktober 2014 erneut eine fulminante Aufwärtsbewegung und erreichte Mitte Juli 2015 bei 87,41 Euro ein neues Jahreshoch. Danach ging die Aktie in eine Konsolidierung über. Ende August letzten Jahres stürzte die Aktie dann bis auf ein Tief knapp oberhalb der 70,00-Euro-Marke ab. Die anschließende Erholung endete im Bereich von 82,00 Euro. Die Aktie hat die letzten Wochen die Spitze des Erholungsdreiecks berührt und wieder nach unten abgedreht. Damit wurde der seit November ausgebildete Abwärtstrend bestätigt. Ein Test des bisherigen Jahrestiefs bei 69,84 Euro ist möglich.

Die Long-Szenarien: Startet die Deutsche Börse leicht im Plus, käme aus Sicht der Charttechnik ein Kauf bei einem Rücksetzer auf den gestrigen Schlusskurs bei 74,88 Euro, leicht oberhalb des Widerstands bei 75,55 Euro oder aber in der ersten Korrektur einer Aufwärtsbewegung in Frage, und zwar circa 40 Prozent unterhalb des letzten Hochs. Wird hingegen im Minus eröffnet, sollte nach Regeln der technischen Analyse eine Platzierung entweder bei einem Abprall am Tagestief vom Dienstag bei 74,19 Euro, durch die eben besprochene Korrekturvariante oder aber nach dem Bruch des Schlusskursniveaus ein guter Einstiegspunkt sein. Eine Gewinnmitnahme könnte rund 2,40 Euro oberhalb des jeweiligen Tagestiefs geplant werden.

Die Short-Szenarien: Beginnt die Aktie leicht im Minus, indiziert die Charttechnik eine Positionierung bei einem Test der Schlusskursmarke, bei einem Bruch der 74,19-Euro-Unterstützung oder aber nach der ersten Korrektur einer Abwärtsbewegung, und zwar nach dem Bruch des letzten Tiefs. Wird aber im Plus begonnen, könnten Trader durch die gerade geschilderte Korrekturvariante, bei einem Abprall vom Widerstand bei 75,55 Euro oder nach dem Bruch der Schlusskurslinie einsteigen. Der Zielbereich aus Sicht der Charttechnik läge circa 2,85 Euro unterhalb des jeweiligen Tageshochs. Es empfiehlt sich eine Absicherung aller Trades durch einen Stopp in Höhe von mindestens 0,50 Euro, bei Long-Trades unter- und bei Short-Trades oberhalb des Einstiegs.


Disclaimer: Der Text ist eine Kolumne der UBS. Der Inhalt der Kolumne wird von 4investors nicht verantwortet und muss daher nicht zwingend mit der Meinung der 4investors-Redaktion übereinstimmen. Jegliche Haftung und Ansprüche werden daher von 4investors ausdrücklich ausgeschlossen!

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