RWE: Dividenden-Hammer – Ausschüttung für Stammaktionäre fällt aus

RWE verdient mit dem Kraftwerksgeschäft immer weniger und muss Milliarden abschreiben. Die Dividende fällt nahezu aus. Bild und Copyright: RWE.

RWE verdient mit dem Kraftwerksgeschäft immer weniger und muss Milliarden abschreiben. Die Dividende fällt nahezu aus. Bild und Copyright: RWE.

Nachricht vom 17.02.2016 17.02.2016 (www.4investors.de) - Der RWE-Konzern lässt die Dividendenzahlung für seine Stammaktionäre ausfallen. Lediglich auf die Vorzugsaktien soll eine Ausschüttung von 0,13 Euro je Aktie vorgenommen werden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Man wolle die Finanzkraft des Konzerns stärken, heißt es von RWE zum Dividendenausfall bei den Stammaktien – Hintergrund seien die „weiter verschlechterten Ertragsperspektiven in der konventionellen Stromerzeugung“, so das Unternehmen. Im Vorjahr hatte RWE noch jeweils 1,00 Euro je Stamm- und Vorzugsaktie ausgeschüttet. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen, sagt RWE-Chef Peter Terium. „Denn wir wissen, dass wir mit der heutigen Entscheidung viele Aktionäre enttäuschen. Sie ist jedoch notwendig, um unser Unternehmen zu stärken.“

Das Jahr 2015 hat RWE nach eigenen Angaben vom Mittwoch mit einem Gewinn von 1,1 Milliarden Euro auf bereinigter Basis abgeschlossen. Auf betrieblicher Ebene hat der Energiekonzern einen Gewinn von 3,8 Milliarden Euro erzielt. Man liegt damit innerhalb der eigenen Prognosen. 2014 hatte RWE nach einem Gewinnrückgang noch bereinigt 1,28 Milliarden Euro verdient. Die Kraftwerksmargen seien aufgrund des Strompreisverfalls unter Druck geraten, meldet das Unternehmen – als Folge daraus schreibt RWE auf deutsche und britische Kraftwerke insgesamt 2,1 Milliarden Euro ab. Bei den Nettoschulden meldet RWE einen deutlichen Rückgang auf 25,1 Milliarden Euro.

RWE erwartet weiteren Gewinnverfall


Während sich die Nettoschulden des Konzerns in diesem Jahr kaum verändern sollen, rechnet die Gesellschaft erneut mit fallenden Gewinnen. „Neben dem Margenverfall in der konventionellen Stromerzeugung wirkt sich auch der Wegfall von positiven Sondereffekten aus dem vergangenen Jahr aus“, so RWE. Das Management des Konzerns peilt einen Überschuss unter dem Strich zwischen 0,5 Milliarden Euro und 0,7 Milliarden Euro an. Auf betrieblicher Ebene will man zwischen 2,8 Milliarden Euro und 3,1 Milliarden Euro verdienen.

Die DAX-notierte RWE-Stammaktien rauschen am Mittwochmorgen in den Keller: Nach einer Eröffnung mit leichten Kursgewinnen im XETRA-Handel und einem Kursanstieg bis auf 11,86 Euro liegen aktuelle Indikationen gegen 9:21 Uhr bei 11,18/11,20 Euro.

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