Springer Science+Business Media hat Börsenpläne
Noch im Sommer will Springer Science+Business Media an die Börse gehen. Der Börsengang soll im Prime Standard in Frankfurt erfolgen. Schon im Herbst 2012 gab es Gerüchte, dass die Gesellschaft ein IPO für den Sommer 2013 planen könnte.
Das in Berlin ansässige Unternehmen ist ein Fachverlag im Bereich Wissenschaft, Technologie und Medizin. Indirekte Mehrheitseigner des IPO-Kandidaten sind Fonds. Diese werden von EQT Partners und GIC Special Investments geführt. Bevor die Gesellschaft ans Parkett kommt, muss sie noch in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden.
Geplant ist beim Börsengang eine Kapitalerhöhung, diese soll etwa 760 Millionen Euro einbringen. Die Alteigentümer sollen jedoch auch nach der Erstnotiz die Mehrheit halten. Mit dem frischen Geld sollen Schulden abgebaut werden. Außerdem soll die finanzielle Flexibilität erhöht werden.
2012 machte der Börsenkandidat einen Umsatz von 976,3 Millionen Euro (2011: 874,8 Millionen Euro). Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 12,4 Prozent auf 343,7 Millionen Euro an. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 2.200 englischsprachige Zeitschriften sowie mehr als 8.000 neue Bücher herausgebracht. Für Springer Science+Business Media arbeiten mehr als 7.000 Personen.
Unterstützt wird der Börsengang von Goldman Sachs und J.P. Morgan.

