DGAP-News: ADLER Real Estate AG: Die ersten neun Monate 2016: Kennzahlen weiter verbessert

Nachricht vom 14.11.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: ADLER Real Estate AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/9-Monatszahlen

ADLER Real Estate AG: Die ersten neun Monate 2016: Kennzahlen weiter verbessert
14.11.2016 / 08:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Die ersten neun Monate 2016: Kennzahlen weiter verbessert

Deutlicher Anstieg der Funds from Operations (FFO)
Ergebnis nimmt wegen operativer Verbesserungen und Bewertungsgewinnen kräftig zu
Anhaltender Zuwachs des Net Asset Value (NAV)
LTV und durchschnittliche Fremdkapitalzinsen (WACD) deutlich verringert
Berlin, den 14. November 2016. Die ADLER Real Estate AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres die wesentlichen Ertrags- und Vermögenskennzahlen erneut weiter verbessert und zugleich ihren Verschuldungsgrad erheblich verringert. "Die ersten neun Monate bestärken uns darin", sagte Arndt Krienen, Vorsitzender des Vorstands der ADLER Real Estate AG, "dass wir mit den Maßnahmen, die wir im Laufe des Jahres zur operativen Verbesserung und zur finanziellen Konsolidierung ergriffen haben, auf dem richtigen Weg sind. Wir sind daher zuversichtlich, dass wir unsere Prognose für das laufende Jahr einhalten und den LTV sogar über die Erwartungen hinaus verbessern werden."

Deutlicher Anstieg der Funds from Operations (FFO)
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat die ADLER Real Estate AG die Funds from Operations (FFO), die am Cashflow orientierte Kennzahl zur Einschätzung der Profitabilität des operativen Geschäfts in der Immobilienbranche, deutlich gesteigert. Die FFO I, die ausschließlich das Vermietungsgeschäft abdecken, nahmen von EUR 9,9 Millionen im Vorjahr auf EUR 18,6 Millionen und damit fast auf das Doppelte zu. Die FFO II, die zusätzlich auch das Geschäft mit dem Handel von Immobilien, den zweiten Teil der Geschäftstätigkeit im ADLER-Konzern erfassen, erreichten in den ersten neun Monaten 2016 insgesamt EUR 45,2 Millionen, 17,7 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Je Aktie machten die FFO II in den ersten neun Monaten EUR 0,78 aus.

Ergebnis nimmt wegen operativer Verbesserungen und Bewertungsgewinnen kräftig zu
Die Zunahme der FFO ging wesentlich darauf zurück, dass das Geschäft der ADLER Real Estate AG in beiden Teilbereichen, der Vermietung und dem Handel, gut gelaufen ist.

Das Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung, also aus der Vermietung der knapp 48.000 Bestandsimmobilien, betrug EUR 91,3 Millionen und damit 38,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Diese Steigerung geht zu einem guten Teil auf die zur Mitte des letzten Jahres erfolgte Akquisition der Westgrund AG zurück, die 2016 erstmals ganzjährig zum Ergebnis beitrug. Zudem konnten die wohnungswirtschaftlichen Leistungsindikatoren im Rahmen der Erwartungen verbessert werden. So stieg Ende September die durchschnittliche Ist-Miete je Monat und Quadratmeter in den Wohneinheiten von EUR 4,90 auf EUR 4,99 und lag somit um 1,8 Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Zudem konnte seitdem der Vermietungsstand um 1,2 Prozentpunkte von 88,1 auf 89,3 Prozent erhöht werden.

In ihrem zweiten Geschäftsbereich, dem Handel mit Immobilien, der überwiegend von der Konzerntochter ACCENTRO Real Estate AG abgewickelt wird, erzielte die ADLER Real Estate AG ein Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien, das mit EUR 34,1 Millionen um 64,7 Prozent über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums lag. ACCENTRO konnte

897 Einheiten im Rahmen ihrer Privatisierungsaktivitäten veräußern. Eine nahezu gleich große Zahl von 894 Einheiten wurde aus dem Bestand der non-core Portfolien veräußert. Das entspricht mehr als einem Fünftel der gesamten für die Veräußerung vorgesehenen Zahl von Bestandsimmobilien.

Neben den operativen Verbesserungen trugen auch marktgerechte, nicht zahlungswirksame Bewertungsgewinne zur Ergebnissteigerung bei. Zum 30. September 2016 machten sie insgesamt EUR 123,5 Millionen aus und lagen damit am konservativen Ende des Spektrums der marktbedingt hohen Wertzuwächse von Immobilien. Im Verlauf des Jahres haben die Bestandsimmobilien der ADLER Real Estate AG 5,4 Prozent an Wert gewonnen.

Anhaltender Zuwachs des Net Asset Value (NAV)
Die Bilanzsumme, die Eigenkapitalquote und der Net Asset Value (NAV), den ADLER als zentrale Steuerungsgröße im Konzern ansieht und gemäß den Berechnungsvorgaben der European Public Real Estate Association (EPRA) berechnet, haben alle vom kräftigen Ergebnisanstieg profitiert. Die Bilanzsumme nahm im Verlauf des Jahres um 9,0 Prozent auf EUR 3.354,1 Millionen zu, die Eigenkapitalquote stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 26,7 Prozent. Und der NAV erreichte am Ende des Berichtszeitraums EUR 1.011,2 Millionen. Er liegt damit nicht nur um 15,0 Prozent höher als zum Jahresende 2015, sondern auch schon höher als zum Jahresende 2016 prognostiziert. Je Aktie belief sich der NAV auf EUR 17,35.

Loan-to-Value (LTV) und durchschnittliche Fremdkapitalzinsen deutlich verringert
Die Bewertungsgewinne hatten zudem positive Auswirkungen auf den Loan-to-Value, also das Verhältnis der um die Zahlungsmittel bereinigten Finanzverbindlichkeiten (exklusive Wandelschuldverschreibungen) zu den gesamten, ebenfalls um die Zahlungsmittel bereinigten Vermögenswerten. Ende September 2016 erreichte der LTV 61,9 Prozent, hat sich damit im Jahresverlauf um 6,1 Prozentpunkte verbessert und liegt bereits jetzt deutlich besser als ursprünglich für das Jahresende prognostiziert (65 Prozent).

Durch unterschiedliche Finanzierungsmaßnahmen, darunter die Ablösung von EUR 60 Millionen hochverzinslicher Verbindlichkeiten, hat ADLER die durchschnittlichen Fremdkapitalzinsen (weighted average cost of debt, WACD) von 3,99 Prozent auf 3,8 Prozent verringern können. Im Jahresverlauf entspricht das einer Verbesserung um 0,2 Prozentpunkte. Zum Jahresende werden 3,75 Prozent erwartet.

"Die Resultate der ersten neun Monate", so Krienen, "zeigen deutlich, dass wir uns an interne Vorgaben gebunden fühlen und eigene Ziele nicht nur einhalten, sondern sogar übertreffen können.

Der vollständige Zwischenbericht der ADLER Real Estate AG für die ersten neun Monate 2016 steht auf der Website der ADLER Real Estate AG (www.adler-ag.com) zur Verfügung.

Ihre Kontakte für Rückfragen:
Dr. Rolf-Dieter Grass (Leitung)
Alrike Allameh
Telefon +49 (0)30 200091429
E-Mail info@adler-ag.com

Wesentliche Finanz- und Immobilienkennzahlen

Gewinn- und Verlustrechnung In TEUR
9M 2016
9M 2015
Nettomieteinnahmen
125,7
97,6
Ergebnis aus der Immobilienbewirtschaftung
91,3
66,1
Ergebnis aus der Veräußerung von Immobilien
34,1
20,7
Ergebnis aus der Bewertung von Investment Properties
123,5
21,9
EBIT
217,3
127,1
Konzernergebnis
98,6
59,7
FFO I
18,6
9,9
FFO I/Aktie in EUR 1)
0,32
0,21
FFO II
45,2
38,5
FFO II/Aktie in EUR 1)
0,78
0,83
 
 
 
Bilanz
30.09.2016
31.12.2015
Bilanzsumme
3.354,1
3.076,2
Eigenkapitalquote
26,7
25,3
Investment Properties
2.402,9
2.270,2
EPRA NAV
1.011,2
879,5
EPRA NAV/Aktie in EUR 1)
17,35
15,51
LTV in % 2)
61,9
68,0
WACD
3,80
3,99
 
 
 
Cashflow
9M 2016
9M 2015
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
81,9
17,4
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
-74,4
-382,3
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
44,5
396,8
 
 
 
Portfolio
30.09.2016
30.09.2015
Anzahl der bewirtschafteten Einheiten
50.931
52.088
davon eigene Mieteinheiten im Bestand
47.662
48.336
davon eigene Mieteinheiten zur Privatisierung
1.507
1.968
Anzahl verkaufter Mieteinheiten/Immobilien
1.791
1.836
davon Verkäufe Privatisierung
897
539
davon Verkäufe Non-Core-Mieteinheiten
894
1.297
 
 
 
Vermietungsquote in %
89,3
88,1
Monatliche Ist-Miete 3) in EUR/m²
4,99
4,90
 
 
 
Mitarbeiter
30.09.2016
31.12.2015
Mitarbeiter Anzahl
323
268
Vollzeitäquivalente
298
246

 

1) Basierend auf der Anzahl der Aktien zum Bilanzstichtag plus Aktien aus der angenommenen Wandlung der Pflichtwandelanleihe

2) Exklusive Wandelanleihen

3) Vertragsmiete jeweils zum 30. September











14.11.2016 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
ADLER Real Estate AG



Joachimsthaler Straße 34



10719 Berlin



Deutschland


Telefon:
+49 (0)40 - 29 8130-0


Fax:
+49 (0)40 - 29 8130-99


E-Mail:
info@adler-ag.com


Internet:
www.adler-ag.com


ISIN:
DE0005008007, XS1211417362, DE000A1R1A42, DE000A11QF02


WKN:
500800, A14J3Z, A1R1A4, A11QF0


Indizes:
SDAX, GPR General Index


Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange







Ende der Mitteilung
DGAP News-Service



520205  14.11.2016 





PfeilbuttonAURELIUS: „2017 wird das beste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte” - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonHanseYachts: „Unser Verkaufsapparat läuft inzwischen wie eine geölte Maschine“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonNOXXON Pharma: DEWB-Beteiligung steht vor wichtigen Meilensteinen - Exklusiv-Interview


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

18.10.2017 - GK Software will Wandelanleihe ausgeben
18.10.2017 - init will eigene Aktien kaufen
18.10.2017 - Naga Group: Trotz Umsatzplus konstanter Verlust
18.10.2017 - Puma will 2017 mehr verdienen als bisher geplant
18.10.2017 - Hochtief will spanische Abertis übernehmen - milliardenschwerer Deal
18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - Vonovia und SNI vereinbaren Kooperation - Internationalisierung zum Ziel?
18.10.2017 - Aumann bringt „bad news” - Aktie rutscht ab und zieht MBB mit
18.10.2017 - Berentzen: Investoren erhalten ihr Geld
18.10.2017 - Hörmann Industries: Drei Zukäufe


Chartanalysen

18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - BYD Aktie: Heißer Poker zwischen Bullen und Bären
18.10.2017 - Geely Aktie: Volvos Tesla-Attacke lässt alle kalt
18.10.2017 - paragon Aktie nach dem Voltabox - Börsengang: ist die Luft raus?
17.10.2017 - Commerzbank Aktie: Es winken gute Nachrichten
17.10.2017 - Heidelberger Druck Aktie: Droht ein Kurseinbruch?
17.10.2017 - Daimler Aktie: Das sollten Anleger wissen!
17.10.2017 - Geely Aktie: Darauf sollten alle achten!
17.10.2017 - co.don Aktie: Starkes Kaufsignal voraus?
17.10.2017 - BYD Aktie: Eine ganz wichtiger Impuls!


Analystenschätzungen

18.10.2017 - Unicredit: Plus 20 Prozent
18.10.2017 - BMW: 43 Prozent sind machbar
18.10.2017 - Volkswagen: Daimler liegt nicht vorne
18.10.2017 - Siemens Gamesa: Folgen der Warnung beim Nordex-Konkurrenten
18.10.2017 - ProSiebenSat.1: Hoffnung am Werbemarkt
18.10.2017 - ASML Aktie: Ein neues Kursziel von der Commerzbank
18.10.2017 - Nemetschek Aktie: Ausblick auf die Quartalszahlen
18.10.2017 - Deutsche Bank: Ein Blick in die USA
18.10.2017 - Ceconomy: Ein kleiner Zuschlag
18.10.2017 - Daimler: Konsens kann zu niedrig sein


Kolumnen

18.10.2017 - Asien bleibt stark - AXA IM Kolumne
18.10.2017 - Öl - Zunehmende Spannungen lassen Ölpreise steigen - Commerzbank Kolumne
18.10.2017 - China: Der 19. Volkskongress beginnt - National-Bank
18.10.2017 - Infineon Aktie: Ausbruch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial - UBS Kolumne
18.10.2017 - DAX: Kampf um 13.000-Punkte-Widerstand geht weiter - UBS Kolumne
17.10.2017 - Deutschland: Konjunkturerwartungen bleiben (vorsichtig) optimistisch - Nord LB Kolumne
17.10.2017 - ZEW-Konjunkturerwartungen klettern auch im Oktober weiter nach oben - VP Bank Kolumne
17.10.2017 - Auf der Suche nach neuen Warnsignalen an den Anleihemärkten der Schwellenländer – Sarasin Kolumne
17.10.2017 - Drohungen aus Nordkorea lassen die Kapitalmärkte kalt - National-Bank
17.10.2017 - Österreich steht vermutlich vor einem Regierungsbündnis von ÖVP und FPÖ - Commerzbank Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR