DGAP-News: KFM Deutsche Mittelstand AG: 'KFM-Unternehmens-Barometer - Die PCC SE' (Update)

Nachricht vom 07.11.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: KFM Deutsche Mittelstand AG / Schlagwort(e): Fonds/Anleihe

KFM Deutsche Mittelstand AG: 'KFM-Unternehmens-Barometer - Die PCC SE' (Update)
07.11.2016 / 11:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
"KFM-Unternehmens-Barometer - Die PCC SE" (Update)

Das Unternehmen PCC wird weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) eingestuft

Düsseldorf, 7. November 2016 - In ihrem aktuellen KFM-Unternehmens-Barometer zu der PCC SE kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, das Unternehmen weiterhin als "attraktiv" (4 von 5 Sternen) einzustufen.

Das Unternehmen / Geschäftstätigkeit des Unternehmens

PCC ist eine international tätige Unternehmensgruppe mit Sitz in Duisburg, die in drei Sparten tätig ist: Chemie, Energie und Logistik. In 17 Ländern beschäftigt die PCC heute rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung der PCC-Gruppe im Jahr 1993 hat sich das Unternehmen vom Rohstoffhändler zu einem der marktführenden Chemieproduzenten in Polen entwickelt.

Hauptumsatzträger der PCC-Gruppe ist das Segment Chemie mit einem Umsatzanteil von etwa 85% im 1. Halbjahr 2016. Die beiden wesentlichen Beteiligungen sind die PCC Rokita S.A. und die PCC Exol S.A. - beide Unternehmen sind an der Warschauer Börse gelistet. Die PCC SE ist weiterhin mit einem Anteil von über 80% beteiligt.

Die PCC Rokita S.A. betreibt in der Nähe von Wroc?aw (Breslau) eines der größten Chemiewerke Polens. Es werden Polyole, Chlor und Kunststoffadditive produziert, die unter anderem in der Automobil-, Möbel- und Kunststoffindustrie eingesetzt werden. Die PCC Exol S.A. stellt Tenside her, die unter anderem in Haushalts- und Industriechemikalien, in der Textil-, Kunststoff- und Industriereinigung sowie der Metallverarbeitung Anwendung finden.

Im Energiesektor konzentriert sich die PCC auf den Betrieb von Kraftwerken. Nach Abschluss der Entwicklungs- und Bauphase werden über den langjährigen Betrieb der Werke nachhaltig stabile Erträge generiert. Das Anlagenportfolio umfasst im Wesentlichen Industrie-KWK-Anlagen, die der Versorgung der eigenen Chemiewerke dienen und so die Wertschöpfungstiefe der PCC-Gruppe erhöhen. Darüber hinaus werden im geringeren Umfang Kleinwasserkraftwerke im südosteuropäischen Raum betrieben.

Im Segment Logistik werden der intermodale Containertransport, Straßentransport und die Waggonvermietung zusammengefasst. Hauptumsatzträger ist die börsennotierte PCC Intermodal S.A., die zu Polens führenden Anbietern von intermodalen Containertransporten zählt und fünf eigene Containerterminals, u.a. am Standort des Chemiewerks der PCC Rokita S.A., betreibt.

Projekte zur Vertiefung der Wertschöpfungskette schreiten voran

Der PCC-Konzern hat im 4. Quartal 2015 den Ausbau des Containerterminals in Gliwice und die Ausweitung des Streckennetzes in Osteuropa abgeschlossen. Es sind damit Lieferungen bis nach Westungarn, Ostösterreich und die Slowakei möglich. Mit dieser Maßnahme wurde das Logistik-Angebot der PCC Intermodal S.A. weiterentwickelt und die flächendeckendere Belieferung von Kunden mit PCC-eigenen Produkten ohne Drittanbieter ausgebaut.

Ebenfalls erfolgt im Segment Chlor eine Vertiefung der Wertschöpfungskette. Diese erfolgt durch den Bau einer neuen Anlage für hochreine Monochloressigsäure (MCAA), welche nach neuen Planungen im 2. Halbjahr 2016 in Betrieb genommen wird.

Im September 2015 begann offiziell der Bau der Siliziummetall-Produktionsanlage in Island. Das Projekt soll planmäßig 2018 abgeschlossen werden und die Wertschöpfungskette vom PCC-eigenen Quarzabbau in Polen bis hin zur Siliziummetall-Produktion erweitern. Zur Finanzierung des Projektes wurden sowohl die KfW IPEX-Bank als auch isländische Pensionsfonds sowie eine isländische Bank gewonnen. Positiv hervorzuheben ist hierbei, dass der Verkauf von Anteilen an der PCC BakkiSilicon hf. bereits vor Fertigstellung der Anlage - auf Basis der Verträge zur schlüsselfertigen Erstellung der Produktionsanlage durch die SMS group GmbH und die bereits geschlossenen langfristigen Abnahmeverträge mit industriellen Großabnehmern - und mit einem deutlichen Buchgewinn realisiert werden konnte. Auch nach dem erfolgreich realisierten Teilverkauf während der Bauphase ist die PCC SE weiterhin mit einem Anteil von über 80% an der PCC BakkiSilicon hf beteiligt. Bei Inbetriebnahme ist die Jahresproduktion von rund 32.000 t bereits jetzt fast vollständig an drei namhafte deutsche Adressen mit langlaufenden Lieferverträgen verkauft.

Aktuelle betriebswirtschaftliche Entwicklung

Im 1. Halbjahr 2016 konnte der PCC-Konzern seine Rentabilität gegenüber dem Vorjahr steigern. Die EBITDA-Marge konnte im 1. Quartal und 2. Quartal 2016 nachhaltig auf über 10% erhöht werden. Das Konzern-EBITDA stieg um 4,9 Mio. Euro auf 29,5 Mio. Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz zeigt sich weiterhin durch Schwankungen an den Rochstoffmärkten belastet und fiel im 1. Halbjahr auf 281,9 Mio. Euro (Vorjahr: 285,3 Mio. Euro).

Der operative Cashflow nach Fremdkapitalzinsen konnte im Berichtsjahr 2015 auf 56 Mio. Euro (Vorjahr: 39 Mio. Euro) gesteigert werden. Eine verbesserte Finanzierung der fortschreitenden Investitionsvorhaben aus dem Gewinn des operativen Geschäftes ist somit möglich.

Die Nettoverschuldung des PCC-Konzern stieg im Berichtszeitraum 2015 auf 439,0 Mio. Euro (Vorjahr: 346,0 Mio. Euro) an. Dies ist im Wesentlichen auf die Fremdkapitalfinanzierung der Investitionen in 2016 zurückzuführen. Die Neuverschuldung erfolgt überwiegend mit Anleihen, welche eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren aufweisen.

Hohe Solidität durch stille Reserven bei den Beteiligungen

Bei einer Eigenkapitalquote von rund 16,4% verfügt die PCC-Gruppe über erhebliche stille Reserven. Die stillen Reserven resultieren aus den Börsenbewertungen der notierten polnischen Gesellschaften über Buchwert und sind aufgrund der Vollkonsolidierung der wesentlichen Beteiligungen nicht im Konzernabschluss, sondern im Einzelabschluss der PCC SE transparent. In Folge der laufenden Investitionen ist zwar kurz- bis mittelfristig von einer weiter rückläufigen Eigenkapitalquote im Konzern, jedoch mit einer weiteren Steigerung der Ergebnisse, auszugehen.

Positiver Ausblick für die Ergebnisentwicklung durch laufende Investitionen

In den betriebenen Geschäftsfeldern werden mit Abschluss der laufenden Investitionen die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse deutlich gesteigert. Für das Jahr 2016 wird erwartet, dass sich die im 1. Halbjahr bereits sichtbare verbesserte Ergebnisentwicklung fortsetzt. Für die Folgejahre werden Ergebnisverbesserungen aus der Siliziummetall-Produktion der PCC BakkiSilicon (ab 2018) und laufenden Investitionen sowie Optimierungen (z.B. in den Bereichen Logistik und Konsumgüter) erwartet. Sowohl EBITDA als auch EBIT und EAT werden auf der Planungsgrundlage in den kommenden Jahren überproportional verbessert.

Fazit: Bewertung "attraktiv"

Aufgrund der hohen Solidität durch die vorhandenen stillen Reserven sowie der konsequenten Weiterentwicklung der PCC und der damit einhergehenden Steigerung der Ertragskraft bewerten wir das Unternehmen weiterhin mit "attraktiv" (4 von 5 Sternen).

Über die KFM Deutsche Mittelstand AG

Die KFM Deutsche Mittelstand AG ist Experte für Mittelstandsanleihen und Initiator des Deutschen Mittelstandanleihen FONDS (WKN A1W5T2). Manager dieses Fonds ist die Heemann Vermögensverwaltung GmbH; Verwaltungsgesellschaft ist die WARBURG INVEST LUXEMBOURG S.A. Der Fonds bietet für private und institutionelle Investoren eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer breiten Streuung im Mittelstandsanleihen-Markt. Die Investmentstrategie des Fonds basiert dabei auf den Ergebnissen des von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS schüttet seine Erträge jährlich an seine Anleger aus. Für das Jahr 2014 schüttete der Fonds seinen Anlegern 2,10 Euro je Fondsanteil aus; für das Jahr 2015 erfolgte eine Ausschüttung von 2,29 Euro je Fondsanteil. Das bedeutet eine Ausschüttungsrendite von über 4% p.a. für die Anleger. Auch im laufenden Jahr profitieren die Anleger von der Wertentwicklung des Fonds und einer damit verbundenen geplanten Ausschüttung in Höhe des Vorjahres. Die KFM Deutsche Mittelstand AG wurde beim Großen Preis des Mittelstandes 2016 als Preisträger für das KFM-Auswahlverfahren und die überdurchschnittliche Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ausgezeichnet.

Hinweise zur Beachtung

Diese Pressemitteilung stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar, sondern dient allein der Orientierung und Darstellung von möglichen geschäftlichen Aktivitäten. Die in dieser Ausarbeitung enthaltenen Informationen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und sind daher unverbindlich. Soweit in dieser Ausarbeitung Aussagen über Preise, Zinssätze oder sonstige Indikationen getroffen werden, beziehen sich diese ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung und enthalten keine Aussage über die zukünftige Entwicklung, insbesondere nicht hinsichtlich zukünftiger Gewinne oder Verluste. Diese Ausarbeitung stellt ferner keinen Rat oder Empfehlung dar. Wichtiger Hinweis: Wertpapiergeschäfte sind mit Risiken, insbesondere dem Risiko eines Totalverlusts des eingesetzten Kapitals, verbunden. Sie sollten sich deshalb vor jeder Anlageentscheidung eingehend persönlich unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Vermögens- und Anlagesituation beraten lassen und Ihre Anlageentscheidung nicht allein auf diese Informationen stützen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre Kredit- und Wertpapierinstitute. Die Zulässigkeit des Erwerbs eines Wertpapiers kann an verschiedene Voraussetzungen - insbesondere Ihre Staatsangehörigkeit - gebunden sein. Bitte lassen Sie sich auch hierzu vor einer Anlageentscheidung entsprechend beraten. Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS ist in Wertpapieren des im Artikel genannten Emittenten zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels investiert. Die KFM Deutsche Mittelstand AG, der Ersteller oder an der Erstellung mitwirkende Personen halten Anteile am Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS. Aus Veränderungen des Anleihekurses kann sich ein wirtschaftlicher Vorteil für die KFM Deutsche Mittelstand AG, den Ersteller oder an der Erstellung mitwirkende Personen ergeben. Vor Abschluss eines in dieser Ausarbeitung dargestellten Geschäfts ist auf jeden Fall eine kunden- und produktgerechte Beratung durch Ihren Berater erforderlich. Ausführliche produktspezifische Informationen entnehmen Sie bitte dem aktuellen vollständigen Verkaufsprospekt, den wesentlichen Anlegerinformationen sowie dem Jahres- und ggf. Halbjahresbericht. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf von Investmentanteilen. Sie sind kostenlos am Sitz der Verwaltungsgesellschaft (WARBURG INVEST LUXEMBOURG S.A., 2, Place Dargent in L-1413 Luxemburg) sowie bei Zahl- und Informationsstellen (M.M.Warburg Bank & CO Luxembourg S.A., 2, Place Dargent in L-1413 Luxemburg, M.M.Warburg & CO KGaA, Ferdinandstraße 75 in D-20095 Hamburg oder Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Graben 21 in A-1010 Wien) erhältlich. Für Schäden, die im Zusammenhang mit der Verwendung und/oder der Verteilung dieser Ausarbeitung entstehen oder entstanden sind, übernehmen die KFM Deutsche Mittelstand AG und die Verwaltungsgesellschaft keine Haftung.

Pressekontakt

KFM Deutsche Mittelstand AG
Rathausufer 10
40213 Düsseldorf
Tel: + 49 (0) 211 21073741
Fax: + 49 (0) 211 21073733
Mail: info@kfmag.de
Web: www.kfmag.de
www.deutscher-mittelstandsanleihen-fonds.de











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