DGAP-News: KFM Deutsche Mittelstand AG: KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer - Die '7,50%-NZWL-15/21-Anleihe' (UPDATE)

Nachricht vom 29.09.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-News: KFM Deutsche Mittelstand AG / Schlagwort(e): Fonds/Anleihe

KFM Deutsche Mittelstand AG: KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer - Die '7,50%-NZWL-15/21-Anleihe' (UPDATE)
29.09.2016 / 11:00


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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer - Die "7,50%-NZWL-15/21-Anleihe" (UPDATE)

7,50%-NZWL-15/21-Anleihe wird auf "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) hochgestuft

Düsseldorf, 29. September 2016 - In ihrem aktuellen KFM-Barometer zur 7,50%-Anleihe der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH mit Laufzeit bis 2021 (WKN A13SAD) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe auf "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) hochzustufen.

Hintergrund für die verbesserte Bewertung ist der leicht verbesserte Umsatz- und Ergebnis-Ausblick bei weiterhin äußerst attraktiver Anleihen-Rendite.

Die NZWL ist ein international tätiger Produzent von Motoren- und Getriebeteilen - vom Einzelteil bis zum kompletten Getriebe - und blickt auf mehr als 110 Jahre Erfahrung im Getriebebau zurück. Das Unternehmen hat eigene Fertigungsstandorte in Deutschland (Leipzig) und der Slowakei (Su?any). Das Produktspektrum umfasst Synchronisierungen, Einzelteile und Baugruppen sowie Getriebe. Über 70% der Umsatzerlöse werden im Bereich Synchronisierungen erzielt.

Weiterhin positive Einschätzung bezüglich der langfristigen Perspektiven im Bereich Synchronisierungen

Die NZWL hat sich in den vergangenen Jahren zum Hauptlieferanten von Synchronisierungen für Doppelkupplungsgetriebe in Großserien entwickelt. Bei etwa 90% der Aufträge ist die NZWL Alleinlieferant (Single-Source-Lieferant). Hauptkunde ist der Volkswagen-Konzern, daneben werden weitere Automobilhersteller wie Daimler, Nissan und BMW beliefert. NZWL profitiert in der Unternehmensentwicklung von einer weiter überproportionalen Verbreitung des Doppelkupplungsgetriebes. Obwohl sich der Marktanteil des Doppelkupplungsgetriebes seit dem Jahr 2005 bereits mehr als verzehnfacht hat, ist mit einem weiteren Wachstum des Marktanteils über neue Plattformen und Modelle zu rechnen.

Um die hohe Nachfrage nach Synchronisierungssätzen von Doppelkupplungsgetrieben zu bedienen, betreibt die NZWL-Gruppe eine weitere Produktionsstätte in China (Tianjin), die sich derzeit im Hochlauf befindet. Der Großkunde Volkswagen hat mit der NZWL-Gruppe eine langfristige strategische Zusammenarbeit in China vereinbart. Im Rahmen dieser Kooperation erwartet das chinesische Produktionsunternehmen, das von der Schwestergesellschaft Neue ZWL Zahnradwerke Leipzig International GmbH gehalten wird, ab 2018 einen Jahresumsatz im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Dieser kann sich nochmals erhöhen, wenn ab 2016 weitere erwartete Aufträge vereinbart werden können.

Aktuelle betriebswirtschaftliche Entwicklung mit positivem Ausblick

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die NZWL den Umsatz deutlich um 16,9% auf 87,8 Mio. Euro (Vj. 75,1 Mio. Euro) erhöhen. Die Umsatzentwicklung ist neben geplanten Volumensteigerungen auch auf einmalige Preiseffekte zurückzuführen. Der um einmalige Preiseffekte bereinigte Umsatz wird mit 81,7 Mio. Euro angegeben. Dies entspricht einer bereinigten Umsatzsteigerung von 8,8%. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde im Jahr 2015 um über 30% auf 5,8 Mio. Euro gesteigert. Die positive Entwicklung setzt sich im ersten Halbjahr 2016 differenziert fort: Während die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2016 um 5,5% auf 41,1 Mio. Euro leicht rückläufig sind, konnte das EBIT um über 20% auf nahezu 2,0 Mio. Euro gesteigert werden. Zu berücksichtigen sind hierbei die Effekte aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) in 2016. In der Gesamtbetrachtung ist der Wachstumstrend der NZWL als nachhaltig intakt einzuschätzen. Bereinigt um Preiseffekte und um Prototypen-Umsätze entwickeln sich die Umsatzerlöse im Segment Synchronisierungen in den letzten Halbjahren kontinuierlich positiv. Dieser Trend wurde durch die Bestätigung des Umsatzzieles für das Jahr 2016 nochmals untermauert.

Per 30.06.2016 weist die NZWL eine unterdurchschnittliche, aber zuletzt gestiegene Eigenkapitalquote von 14,1% auf. Der Rückgang seit Emission der ersten Unternehmensanleihe resultiert im Wesentlichen aus einem deutlichen Anstieg der Bilanzsumme aufgrund der Investitionen in den neuen Standort in China sowie gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit Abschluss der Investitionsphase ist davon auszugehen, dass eine sukzessive Verbesserung der Bilanzrelationen eintritt. Im Zeitraum von 2010 bis 2013, in dem die Eigenkapitalquote von 8,6% auf 24,4% gesteigert wurde, konnte der entsprechende Track Record in der Entwicklung des Unternehmens gezeigt werden.

7,50%-NZWL-Anleihe mit Laufzeit bis 2021

Die im Februar 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der Neue ZWL Zahnradwerke Leipzig GmbH ist mit einem Zinskupon von 7,50% p.a. (Zinstermin jährlich am 17.02.) ausgestattet und hat eine Laufzeit bis zum 17.02.2021. Im Rahmen der Anleiheemission wurden insgesamt 25 Mio. Euro platziert. Eine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit für die Emittentin ist in den Anleihebedingungen nicht vorgesehen.

Fazit: Attraktive Bewertung

Trotz der aktuellen Nachrichtenlage zum VW-Konzern ist aufgrund der hervorragenden Marktpositionierung und des Hochlaufs der Produktion in China von einem weiterhin ertragreichen Wachstum der NZWL auszugehen. Nach Unternehmensangaben soll die Gewinnschwelle in China noch im Jahr 2016 erreicht werden, so dass kurz- bis mittelfristig mit ersten Rückflüssen aus dem China-Engagement zu rechnen ist.

Aufgrund des weiterhin erwarteten Wachstums des Unternehmens in Verbindung mit der wachstumsbedingt aktuell unterdurchschnittlichen, aber steigenden Eigenkapitalquote und der äußerst attraktiven Rendite von 15,75% p.a. (Kurs von 75,11% am 28.09.2016) wird die 7,50%-NZWL-15/21-Anleihe nun als "attraktiv" (4 von 5 möglichen Sternen) bewertet.

Über die KFM Deutsche Mittelstand AG

Die KFM Deutsche Mittelstand AG ist Experte für Mittelstandsanleihen und Initiator des Deutschen Mittelstandanleihen FONDS (WKN A1W5T2). Manager dieses Fonds ist die WARBURG INVEST LUXEMBOURG S.A. Der Fonds bietet für private und institutionelle Investoren eine attraktive Rendite in Verbindung mit einer breiten Streuung im Mittelstandsanleihen-Markt. Die Investmentstrategie des Fonds basiert dabei auf den Ergebnissen des von der KFM Deutsche Mittelstand AG entwickelten Analyseverfahrens KFM-Scoring. Die KFM Deutsche Mittelstand AG wurde beim Großen Preis des Mittelstandes 2016 als Preisträger für das KFM-Auswahlverfahren und die überdurchschnittliche Entwicklung des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS ausgezeichnet.

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