DGAP-Adhoc: Deutsche Lufthansa AG: Lufthansa erzielt im 1. Halbjahr 2016 ein Adj. EBIT von 529 Mio. EUR (Vorjahr: 468 Mio. EUR). Wegen zunehmender politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten senkt der Vorstand die Prognose des Adj. EBIT 2016 auf 'unter Vorjahr'

Nachricht vom 20.07.2016 (www.4investors.de) -


DGAP-Ad-hoc: Deutsche Lufthansa AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung

Deutsche Lufthansa AG: Lufthansa erzielt im 1. Halbjahr 2016 ein Adj. EBIT von 529 Mio. EUR (Vorjahr: 468 Mio. EUR). Wegen zunehmender politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten senkt der Vorstand die Prognose des Adj. EBIT 2016 auf 'unter Vorjahr'
20.07.2016 / 20:20

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
20:20 Uhr
Die Deutsche Lufthansa AG erzielt im ersten Halbjahr 2016 auf Basis
vorläufiger Zahlen einen Umsatz von 15,0 Mrd. EUR (Vorjahreszeitraum: 15,4
Mrd. Euro). Das Adjusted EBIT beträgt 529 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 468
Mio. Euro). Das Geschäftsfeld Passage Airline Gruppe erreicht ein Adjusted
EBIT von 441 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 249 Mio. EUR). Die
währungsbereinigten Stückerlöse sinken gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent. Die um Währungseffekte und
Treibstoffkosten bereinigten Stückkosten sinken gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozent. In den Halbjahreszahlen
nicht enthalten sind bilanzielle und ergebniswirksame Auswirkungen des noch
unter Zustimmungsvorbehalt stehenden Tarifabschlusses mit der
Flugbegleitergewerkschaft UFO. Das kumulierte Adjusted EBIT der anderen
Geschäftsfelder (inkl. Konsolidierung und Überleitung) beträgt 88 Mio. EUR
(Vorjahr: 219 Mio. EUR).
Die Nettokreditverschuldung sinkt zum Halbjahresende auf 2,5 Mrd. EUR
(Jahresabschluss 2015: 3,3 Mrd. EUR). Die IFRS-Eigenkapitalquote des
Lufthansa Konzerns geht gleichwohl wegen des auf 1,6 Prozent
(Jahresabschluss 2015: 2,8 Prozent) gesunkenen Rechnungszinses für die
Pensionsverbindlichkeiten auf 10,4 Prozent zurück (Jahresabschluss 2015:
18,0 Prozent).
Insbesondere aufgrund der wiederholten Terroranschläge in Europa und der
seit der Bekanntgabe der ursprünglichen Prognose im März gestiegenen
politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit, haben die Vorausbuchungen
vor allem auf Langstreckenverbindungen nach Europa deutlich nachgelassen.
Eine vollständige Aufholentwicklung hält der Vorstand aus heutiger Sicht
für nicht mehr wahrscheinlich. Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat
deshalb in seiner heutigen Sitzung beschlossen, trotz der über Vorjahr
liegenden Ergebnisse im ersten Halbjahr die Gesamtjahresprognose für das
Adjusted EBIT von "leicht über Vorjahr" auf "unter Vorjahr" abzusenken.
Insbesondere im dritten Quartal erwartet der Vorstand eine deutlich
schwächere Entwicklung der Stückerlöse im Geschäftsfeld Passage Airline
Gruppe. Der Vorstand geht nun von währungsbereinigten Stückerlösen im
zweiten Halbjahr von -8 bis -9 Prozent aus. Das geplante Kapazitätswachstum
der Passagierairlines im Gesamtjahr wird von 6,0 auf 5,4 Prozent abgesenkt.
An seiner Prognose sinkender um Währungseffekte und Treibstoffkosten
bereinigter Stückkosten von ca. -2 bis -3 Prozent im zweiten Halbjahr hält
der Vorstand unverändert fest. Die Treibstoffkosten werden im zweiten
Halbjahr nach aktueller Hochrechnung um ca. 350 Mio. EUR sinken. Die
anderen Geschäftsfelder erwarten für das zweite Halbjahr kumuliert ein
Ergebnis auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Etwaige
Restrukturierungskosten sind in den genannten Zahlen bereits enthalten.
Die ausführlichen Ergebnisse des ersten Halbjahres 2016 veröffentlicht die
Deutsche Lufthansa AG am 2. August 2016 um 7:30 Uhr MEZ, unter
www.lufthansagroup.com/investor-relations.
Hinweis: "Adjusted EBIT" ist keine Kenngröße gemäß IFRS. Informationen über
die Berechnung des Adjusted EBIT sind im Geschäftsbericht 2015 der
Deutschen Lufthansa AG ab S. 13 verfügbar.










20.07.2016 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
Deutsche Lufthansa AG



Von-Gablenz-Straße 2-6



50679 Köln



Deutschland


Telefon:
+49 (0)69 696 28000


Fax:
+49 (0)69 696 90990


E-Mail:
investor.relations@dlh.de


Internet:
www.lufthansagroup.com/investor-relations


ISIN:
DE0008232125, DE0008232125


WKN:
823212


Indizes:
DAX


Börsen:
Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; Terminbörse EUREX







Ende der Mitteilung
DGAP News-Service



484523  20.07.2016 





PfeilbuttonAURELIUS: „2017 wird das beste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte” - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonHanseYachts: „Unser Verkaufsapparat läuft inzwischen wie eine geölte Maschine“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonNOXXON Pharma: DEWB-Beteiligung steht vor wichtigen Meilensteinen - Exklusiv-Interview


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

18.10.2017 - GK Software will Wandelanleihe ausgeben
18.10.2017 - init will eigene Aktien kaufen
18.10.2017 - Naga Group: Trotz Umsatzplus konstanter Verlust
18.10.2017 - Puma will 2017 mehr verdienen als bisher geplant
18.10.2017 - Hochtief will spanische Abertis übernehmen - milliardenschwerer Deal
18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - Vonovia und SNI vereinbaren Kooperation - Internationalisierung zum Ziel?
18.10.2017 - Aumann bringt „bad news” - Aktie rutscht ab und zieht MBB mit
18.10.2017 - Berentzen: Investoren erhalten ihr Geld
18.10.2017 - Hörmann Industries: Drei Zukäufe


Chartanalysen

18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - BYD Aktie: Heißer Poker zwischen Bullen und Bären
18.10.2017 - Geely Aktie: Volvos Tesla-Attacke lässt alle kalt
18.10.2017 - paragon Aktie nach dem Voltabox - Börsengang: ist die Luft raus?
17.10.2017 - Commerzbank Aktie: Es winken gute Nachrichten
17.10.2017 - Heidelberger Druck Aktie: Droht ein Kurseinbruch?
17.10.2017 - Daimler Aktie: Das sollten Anleger wissen!
17.10.2017 - Geely Aktie: Darauf sollten alle achten!
17.10.2017 - co.don Aktie: Starkes Kaufsignal voraus?
17.10.2017 - BYD Aktie: Eine ganz wichtiger Impuls!


Analystenschätzungen

18.10.2017 - Volkswagen: Daimler liegt nicht vorne
18.10.2017 - Siemens Gamesa: Folgen der Warnung beim Nordex-Konkurrenten
18.10.2017 - ProSiebenSat.1: Hoffnung am Werbemarkt
18.10.2017 - ASML Aktie: Ein neues Kursziel von der Commerzbank
18.10.2017 - Nemetschek Aktie: Ausblick auf die Quartalszahlen
18.10.2017 - Deutsche Bank: Ein Blick in die USA
18.10.2017 - Ceconomy: Ein kleiner Zuschlag
18.10.2017 - Daimler: Konsens kann zu niedrig sein
18.10.2017 - Commerzbank: Phantasien und Impulse
18.10.2017 - Wirecard: Es gibt einen Zuschlag


Kolumnen

18.10.2017 - Asien bleibt stark - AXA IM Kolumne
18.10.2017 - Öl - Zunehmende Spannungen lassen Ölpreise steigen - Commerzbank Kolumne
18.10.2017 - China: Der 19. Volkskongress beginnt - National-Bank
18.10.2017 - Infineon Aktie: Ausbruch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial - UBS Kolumne
18.10.2017 - DAX: Kampf um 13.000-Punkte-Widerstand geht weiter - UBS Kolumne
17.10.2017 - Deutschland: Konjunkturerwartungen bleiben (vorsichtig) optimistisch - Nord LB Kolumne
17.10.2017 - ZEW-Konjunkturerwartungen klettern auch im Oktober weiter nach oben - VP Bank Kolumne
17.10.2017 - Auf der Suche nach neuen Warnsignalen an den Anleihemärkten der Schwellenländer – Sarasin Kolumne
17.10.2017 - Drohungen aus Nordkorea lassen die Kapitalmärkte kalt - National-Bank
17.10.2017 - Österreich steht vermutlich vor einem Regierungsbündnis von ÖVP und FPÖ - Commerzbank Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR