DGAP-Adhoc: BASF SE: BASF und LetterOne unterzeichnen Absichtserklärung zum Zusammenschluss ihrer Öl- und Gas-Tochtergesellschaften Wintershall und DEA

Nachricht vom 07.12.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-Ad-hoc: BASF SE / Schlagwort(e): Firmenzusammenschluss

BASF SE: BASF und LetterOne unterzeichnen Absichtserklärung zum Zusammenschluss ihrer Öl- und Gas-Tochtergesellschaften Wintershall und DEA
07.12.2017 / 19:19 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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BASF und LetterOne unterzeichnen Absichtserklärung zum Zusammenschluss ihrer Öl- und Gas-Tochtergesellschaften Wintershall und DEA

- Schaffung eines der größten unabhängigen europäischen Explorations- und Produktionsunternehmen angestrebt

- BASF soll zunächst 67 % und LetterOne 33 % der Anteile von Wintershall DEA halten

- Mittelfristig ist ein Börsengang vorgesehen

 

BASF und LetterOne haben heute (7. Dezember 2017) eine Absichtserklärung über den Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte in einem Joint Venture, das unter dem Namen Wintershall DEA firmieren würde, unterzeichnet. Die Öl- und Gasaktivitäten von BASF sind in der Wintershall-Gruppe zusammengefasst, bestehend aus Wintershall Holding GmbH und ihren Tochtergesellschaften, einschließlich des Gastransportgeschäfts. Das Öl- und Gasgeschäft von LetterOne umfasst die DEA Deutsche Erdöl AG und ihre Tochtergesellschaften. Durch den Zusammenschluss der beiden deutschen Unternehmen wollen die Muttergesellschaften die Basis für weiteres profitables Wachstum legen, das Portfolio des zusammengeführten Geschäfts optimieren und Synergien erzielen. Wintershall DEA hätte signifikantes Wachstumspotenzial und wäre eines der größten unabhängigen europäischen Explorations- und Produktionsunternehmen. Mittelfristig streben BASF und LetterOne einen Börsengang von Wintershall DEA mittels eines sogenannten Initial Public Offering ("Erstplatzierung") an.

In den kommenden Monaten werden BASF und LetterOne eine bestätigende Due Diligence vorbereiten und durchführen sowie endgültige Transaktionsvereinbarungen verhandeln. Mit einem Closing könnte in der zweiten Jahreshälfte 2018 gerechnet werden, vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen. Bis zum Closing werden Wintershall und DEA als voneinander unabhängige Unternehmen weitergeführt. Es besteht keinerlei Gewissheit, dass sich BASF und LetterOne auf endgültige Vereinbarungen einigen oder die angestrebte Transaktion vollzogen wird.

Wintershall DEA soll entstehen, indem LetterOne sämtliche Anteile an DEA Deutsche Erdöl AG in die Wintershall einbringt und im Gegenzug neue Anteile erhält. Auf Basis der Bewertung ihrer Explorations- und Produktionsgeschäfte soll BASF zunächst 67 % und LetterOne 33 % der Anteile an Wintershall DEA halten. Das Gastransportgeschäft der Wintershall ist in diesem Anteilsverhältnis nicht berücksichtigt. Wintershall DEA würde zum Zeitpunkt des Closings eine Pflichtwandelschuldverschreibung an BASF ausgeben, die dem Wert des Gastransportgeschäfts von Wintershall entspricht. Spätestens 36 Monate nach dem Closing würde diese Schuldverschreibung umgewandelt in Anteile an Wintershall DEA, dadurch würde der BASF-Anteil steigen.

Im Jahr 2016 hatte das kombinierte Geschäft einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 4,3 Milliarden EUR, ein EBITDA von 2,2 Milliarden EUR und einen Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 326 Millionen EUR. Insgesamt beliefen sich die Produktionsvolumina von Wintershall und DEA im Jahr 2016 auf 215 Millionen Barrel Öläquivalent (BOE); dies entspricht einer täglichen Fördermenge von 590.000 BOE. Auf der Grundlage der nachgewiesenen Reserven (1P) von 2,1 Milliarden BOE zum Jahresende 2016 würde die rechnerische Reservenreichweite des kombinierten Geschäfts rund zehn Jahre betragen.

BASF würde den Vorstandsvorsitzenden von Wintershall DEA benennen, LetterOne dessen Stellvertreter. Das Unternehmen soll seinen Hauptsitz in Kassel und Hamburg haben. Nach Abschluss der Transaktion wird BASF ihren Anteil an dem Joint Venture voraussichtlich nach der Equity-Methode in ihren Konzernabschluss einbeziehen.

DEA ist auf dem Gebiet der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas tätig und hat ihren Hauptsitz in Hamburg. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. Im März 2015 wurde DEA - ehemals Teil der RWE AG - von LetterOne übernommen. Mit rund 1.150 Mitarbeitern ist DEA an Produktionsstandorten und Konzessionen in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko beteiligt. Im Gesamtjahr 2016 beliefen sich die Umsatzerlöse der in der DEA-Gruppe gebündelten Öl- und Gasaktivitäten auf rund 1,5 Milliarden EUR, das EBITDA auf 614 Millionen EUR und das EBIT auf 44 Millionen EUR. Im Jahr 2016 förderte DEA 50 Millionen BOE und hatte zum Jahresende 2016 nachgewiesene 1P-Reserven an Erdöl und Erdgas von 483 Millionen BOE.

Wintershall, mit Hauptsitz in Kassel, konzentriert sich auf die Exploration und Produktion in öl- und gasreichen Regionen in Europa, Russland, Südamerika, Nordafrika und im Nahen Osten. Gemeinsam mit Gazprom ist Wintershall auch im Transport von Erdgas in Europa aktiv. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 2.000 Mitarbeiter und ist Deutschlands größter, international tätiger Erdöl- und Erdgasproduzent. Im Gesamtjahr 2016 betrug der Umsatz des Segments Oil & Gas der BASF-Gruppe rund 2,8 Milliarden EUR, das EBITDA lag bei rund 1,6 Milliarden EUR und das EBIT bei rund 500 Millionen EUR. Die Rohöl- und Erdgasproduktion von Wintershall belief sich 2016 auf 165 Millionen BOE; die 1P-Reserven lagen zum Jahresende 2016 bei 1,6 Milliarden BOE.

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