DGAP-News: USU Software AG: Anziehendes Auslandsgeschäft untermauert Wachstum

Nachricht vom 30.08.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: USU Software AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis

USU Software AG: Anziehendes Auslandsgeschäft untermauert Wachstum
30.08.2017 / 09:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Umsatzwachstum von 17% in Q2/2017
Auslandsumsatz in Q2/2017 um 28% ausgebaut
Lizenzerlöse steigen in Q2/2017 um 34%
Auslandsinvestitionen wirken sich auf das Ergebnis aus
Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr im Plan
Umsatz- und Ergebnisplanung für Gesamtjahr und 2020 bestätigt

Die USU-Gruppe konnte im Berichtsquartal Q2/2017 die konzernweiten Umsatzerlöse nach IFRS um 17,0% auf TEUR 19.984 (Q2/2016: TEUR 17.074) ausweiten. Verantwortlich hierfür war u.a. ein überdurchschnittliches Wachstum in den Auslandsmärkten Frankreich und USA, das zu einem Anstieg der außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse um 27,5% auf TEUR 6.037 (Q2/2016: TEUR 4.734) führte. USU profitierte hierbei vor allem von den zielgerichtet ausgeweiteten Auslandsinvestitionen in Vertrieb und Marketing sowie der neuen USU-Tochter EASYTRUST SAS.
Das Lizenzgeschäft verlief in diesem Zusammenhang besonders erfolgreich. USU konnte dieses im Berichtsquartal um 34,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.158 (Q2/2016: TEUR 2.354) ausbauen. Zugleich steigerte die Gesellschaft im gleichen Zeitraum die Wartungsumsätze inklusive der Software-as-a-Service("SaaS")-Erlöse um 18,6% auf TEUR 5.588 (Q2/2016: TEUR 4.710). Das Beratungsgeschäft legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 12,4% auf TEUR 10.858 (Q2/2016: TEUR 9.660) zu.
Durch die strategischen Investitionen in den Ausbau des Auslandsgeschäftes erhöhte sich die Kostenbasis des USU-Konzerns im Vorjahresvergleich um 26,1% auf TEUR 19.291 (Q2/2016: TEUR 15.297). Erwartungsgemäß blieb dadurch die Ergebnisentwicklung unter den Vergleichswerten des Vorjahres. So sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") um 56,2% gegenüber Q2/2016 auf nunmehr TEUR 981 (Q2/2016: TEUR 2.241). Zugleich reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 1.585 im zweiten Quartal 2016 um 82,0% auf TEUR 286 im Berichtsquartal. Der Konzernüberschuss der USU-Gruppe nach IFRS fiel von TEUR 1.376 im Vorjahresquartal  auf nunmehr TEUR 62. Dies entspricht einem Ergebnis pro Aktie von EUR 0,01 (Q2/2016: EUR 0,13).
Auch das um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") halbierte sich im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr und belief sich auf TEUR 876 (Q2/2016: TEUR 1.960). Das Bereinigte Konzernergebnis sank um 65,1% auf TEUR 607 (Q2/2016: TEUR 1.740).  Das entspricht einem Rückgang des  Bereinigten Ergebnisses je Aktie von EUR 0,13 im zweiten Quartal 2016 auf jetzt EUR 0,06.
Auf Sicht der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017 steigerte die Gesellschaft den Konzernumsatz nach IFRS um 14,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 38.871
(Q1-Q2/2016: TEUR 34.031). Dabei profitierte USU auch auf Halbjahressicht von dem wieder erstarkten Auslandsgeschäft. Die außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse erhöhte USU im Berichtszeitraum überdurchschnittlich um 17,1% gegenüber der Vorjahresperiode auf TEUR 11.063 (Q1-Q2/2016: TEUR 9.447). Folgerichtig stieg der Anteil des Auslandsgeschäftes am Konzernumsatz von 27,8% im Vorjahr auf 28,5% im ersten Halbjahr 2017.
Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 im Vorjahresvergleich um 22,5% auf TEUR 37.826 (Q1-Q2/2016: TEUR 30.873). Dieser Zuwachs spiegelt einerseits die erhöhten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb wider, andererseits die Kosten der im Berichtszeitraum  akquirierten unitB technology GmbH und EASYTRUST SAS. So  investierte USU im Berichtszeitraum planmäßig in die Weiterentwicklung der Softwareprodukte der EASYTRUST und die  Zusammenführung mit den bestehenden Produkten der USU-Gruppe. Zudem resultiert der Kostenanstieg der USU-Gruppe aus höheren Personalaufwendungen infolge des strategischen Ausbaus der Konzernbelegschaft auf 639 (Q1-Q2/2016: 531) Mitarbeiter für die  erfolgreiche Umsetzung des mittelfristigen Wachstumsziels 2020.
Die Ergebnisentwicklung in den ersten sechs Monaten 2017 blieb im Zuge der ausgeweiteten Investitionen in das weitere Auslandswachstum im Vergleich zum Vorjahr zurück. Entsprechend sank das EBITDA um 54,4% auf TEUR 1.777 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.895). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 1.352 (Q1-Q2/2016: TEUR 1.301) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein EBIT von TEUR 425 (Q1-Q2/2016: TEUR 2.594). Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Halbjahr 2017 auf TEUR -62 (Q1-Q2/2016: TEUR -44). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -416 (Q1-Q2/2016: TEUR -292) sank das Konzernergebnis von TEUR 2.258 im ersten Halbjahr 2016 auf TEUR -53 in den ersten sechs Monaten 2017. Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf  EUR -0,01 (Q1-Q2/2016: EUR 0,21).
Das Bereinigte EBIT blieb im Zuge der erhöhten Auslandsinvestitionen im ersten Halbjahr 2017 mit TEUR 1.565 (Q1-Q2/2016: TEUR 3.328) um 53,0% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Im gleichen Zeitraum sank das Bereinigte Konzernergebnis um 66,0% auf TEUR 1.010 (Q1-Q2/2016: TEUR 2.970). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,28 im Vorjahr auf EUR 0,10 im Berichtszeitraum.
 
Für das Gesamtjahr 2017 erwartet der Vorstand, den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich fortzusetzen. Dabei soll neben Impulsen aus dem deutschen Kernmarkt vor allem das Produktgeschäft in den Auslandsmärkten sichtbar wachsen, insbesondere in den USA, Kanada und Zentraleuropa. Mit Blick auf den aktuellen Forecast sowie die Entwicklung des Auftragsbestands, der sich zum 30. Juni 2017 um 6,2% auf TEUR 43.023 (30. Juni 2016: TEUR 40.512) erhöht hat, bestätigt der Vorstand die 2017er-Guidance für die USU-Gruppe. Diese sieht vor, den Konzernumsatz auf  EUR 86 - 91 Mio. (2016: EUR 72,1 Mio.) auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT auf EUR 10 - 11,5 Mio. (2016:  EUR 9,6 Mio.) zu steigern. Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2020 der USU-Gruppe, welche das Erreichen von EUR 140 Mio. Umsatz und den gleichzeitigen Ausbau des Bereinigten EBIT auf über EUR 20 Mio. vorsieht.
 
Diese Pressemitteilung ist unter https://www.usu.de abrufbar.

 
USU Software AG
 
Die USU-Gruppe ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge Management-Software. Marktführer aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Anwendungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken. Neben der 1977 gegründeten USU AG gehören auch die Aspera GmbH, Aspera Technologies Inc., BIG Social Media GmbH, EASYTRUST SAS, LeuTek GmbH, OMEGA Software GmbH sowie unitB technology GmbH zu der im Prime Standard der Deutschen Börse notierten USU Software AG (ISIN DE 000A0BVU28).
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL(R)-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit  USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit. 
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Systemintegration, individuelle Anwendungen und Lösungen für Industrial Big Data komplettiert.
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USU Software AG
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Sprache:
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Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
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