DGAP-News: Rohstoffnachfrage nimmt Fahrt auf - auch dank wachsender Elektromobilität

Nachricht vom 03.08.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: LBBW Asset Management / Schlagwort(e): Fonds/Sonstiges

Rohstoffnachfrage nimmt Fahrt auf - auch dank wachsender Elektromobilität
03.08.2017 / 10:37


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Die Richtung bei den Preisen vieler Rohstoffe zeigt mittel- bis langfristig wieder nach oben. Davon ist Yanjun Gast, Fondsmanagerin bei der LBBW Asset Management, überzeugt. Ihrer Einschätzung nach sprechen derzeit vor allem drei Faktoren für einen Aufwärtstrend am Rohstoffmarkt: Die wachsende Produktion von Elektroautos, die Stabilisierung der Wirtschaft in China sowie die fortschreitende Realisierung des ehrgeizigen Projekts einer neuen Seidenstraße zwischen China und den etablierten Industriestaaten in Westeuropa.

Der Zeitpunkt für einen Einstieg in den Rohstoffmarkt ist nach Ansicht von Yanjun Gast derzeit günstig. "Trotz der Erholung im vergangenen Jahr befinden sich die Rohstoffpreise immer noch auf einem historisch niedrigen Niveau", betont die Fondsmanagerin der LBBW Asset Management. Nach dem Hoch im Jahr 2008 seien die Preise an den Rohstoffmärkten stark eingebrochen. Diese Verluste hätten sie seitdem aber noch nicht wieder aufgeholt. In diesem Jahr notierten die Rohstoffpreise - gemessen am Bloomberg Rohstoffe Index ohne Agrar und Vieh - bislang mit -4,1 Prozent im negativen Bereich (Stand: 31. Juli 2017). Gast erwartet mittel- bis langfristig allerdings wieder eine positive Entwicklung.

Zahl der Elektroautos soll bis 2025 um das 25-fache auf rund 50 Millionen steigen
Als einen wichtigen Faktor für den Aufwärtstrend an den Rohstoffmärkten nennt Gast den zunehmenden Einsatz von Elektroautos. Anhand von Angaben der Automobilindustrie geht sie davon aus, dass die Zahl von Elektrofahrzeugen bis 2025 auf weltweit 50 Millionen steigen könnte. Zum Vergleich: Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) waren im vergangenen Jahr erst zwei Millionen Elektroautos auf den weltweiten Straßen unterwegs. Laut Gast dürfte die zunehmende Produktion von Elektroautos Auswirkungen auf die Nachfrage nach Kupfer und damit auch auf den Preis des Industriemetalls haben. Das zeigt folgender Vergleich: Während für die Produktion eines Wagens mit Verbrennungsmotor rund 20 Kilogramm Kupfer benötigt würden, betrage der Kupferbedarf für die Herstellung eines Hybrid-Autos 40 Kilogramm und eines Vollektroautos sogar 80 Kilogramm. Hinzu komme der Kupferverbrauch pro Ladestation mit etwa 15 bis 20 Kilogramm. "Allein China plant bis 2020 rund 4,8 Millionen Ladestationen", berichtet Gast. Sie erwartet zudem eine steigende Nachfrage nach Nickel als wichtigen Bestandteil moderner Batterien für Elektroautos.

Keine harte Landung in China
Für die Preisentwicklung von Basismetallen sei auch die wirtschaftliche Entwicklung in China entscheidend. "Wir gehen davon aus, dass es in China eine Stabilisierung und keine harte Landung gibt", sagt Gast. Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt legte laut chinesischem Statistikamt im zweiten Quartal 2017 um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und wuchs damit genauso schnell wie in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Gast rechnet damit, dass sich das stabile Wachstum fortsetzt. "Das ist ein wichtiger Faktor, weil China selbst ein großer Verbraucher von Industriemetallen ist", so Gast. Zugleich habe China allerdings als Produzent einen großen Einfluss auf die Preisbildung. Aluminium aus China zum Beispiel mache mehr als Hälfte des weltweiten Angebots aus. "Wenn China, wie angekündigt, seine Aluminiumkapazität um bis zu 2,8 Millionen Tonnen und damit um 7 Prozent der Gesamtkapazität herunterfahren wird, um die Luftverschmutzung einzudämmen, dürfte dies dem Aluminiumpreis Auftrieb verleihen", so Gast.

Neue Seidenstraße wird Wirklichkeit
Einen Aufschwung für die Rohstoffmärkte erwartet Gast auch durch die Verwirklichung der neuen Seidenstraße. Auf dem See- und auch auf dem Landweg soll sie China mit den etablierten Industrienationen in Westeuropa verbinden und den Volkswirtschaften entlang dieser Routen positive Impulse verleihen. "Insgesamt leben in den 60 Ländern und Regionen, durch die die Routen führen, 4,4 Milliarden Menschen und damit 63 Prozent der Weltbevölkerung", berichtet Gast. Sie vereinen 30 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts und 34 Prozent des Welthandelsvolumens auf sich. Das Projekt sei längst nicht nur eine Vision. Allein 2016 seien nach Informationen des Instituts Minsheng Securities im Zusammenhang mit der neuen Seidenstraße Aufträge im Volumen von mehr als 45 Milliarden US-Dollar vergeben und mehr als 30 Milliarden US-Dollar investiert worden - der größte Teil davon in Infrastrukturprojekte. "Diese Investitionen haben letztlich auch einen positiven Effekt für die Rohstoffmärkte", so Gast.Clever von den Preiszyklen am Rohstoffmarkt profitieren
Anleger sollten sich allerdings bewusst sein, dass der Rohstoffmarkt ein Markt mit Hoch und Tiefs sei. "Schwankungen sind typisch am Rohstoffmarkt", erklärt Wolfgang Schrage, Rohstoff-Experte der LBBW Asset Management. Denn in Hochpreisphasen führten steigende Produktionsmengen zu Angebotsüberschüssen und bewirkten fallende Preise. In Niedrigpreisphasen wiederum führten Angebotsverknappungen meist zu steigenden Preisen. Anleger, die die wechselnden Preiszyklen nicht ständig im Blick haben wollen, können auf Fondslösungen zurückgreifen. Der LBBW RS Flex zum Beispiel reagiert flexibel auf die wechselnden Preiszyklen am Rohstoffmarkt. Der Fonds basiert auf dem bewährten Top-Fonds LBBW Rohstoffe 1 und ist darauf ausgelegt, Trendwechsel zu erkennen und die Investmentstrategie entsprechend anzupassen. In freundlichen Marktphasen ist der LBBW RS Flex zu 100 Prozent long investiert, in schwachen Marktphasen wird die Strategie sicherheitsorientiert ausgerichtet - und zwar unter Verwendung von Absicherungsinstrumenten bis hin zum Verzicht auf Rohstoffe und einer Absenkung der Rohstoffquote auf bis zu 0 Prozent. Das Ergebnis: Auch während der schwachen Rohstoffmarktphase von Januar bis Ende Juli 2017 konnte der Fonds eine positive Performance von +1,3 Prozent erzielen, während der Bloomberg Rohstoffe Index ohne Agrar und Vieh in diesem Zeitraum lediglich ein negatives Ergebnis von -4,1 Prozent verbuchte.

Der LBBW RS Flex im Überblick:
ISIN: DE000A14XPW0
WKN: A14XPW
Verwaltungsvergütung: Aktuell 1,35 % p.a.
Ausgabeaufschlag: Aktuell 3,5 %
Aufgelegt am: 1. August 2016
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Ertragsverwendung: Ausschüttung (einmal jährlich)
Fondswährung: EUR
Mindestanlage: keine

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.LBBW-AM.de

Ausgezeichnet: LBBW Rohstoffe 1 R gewinnt renommierten Fonds-Award
Die LBBW Asset Management hat beim Alternative Investments Award des Geld Magazins zum wiederholten Mal einen Fonds-Award in der Kategorie "Rohstoffe & Energie" gewonnen. Der LBBW Rohstoffe 1 R belegte den 3. Platz in der Bewertung über fünf Jahre.

Kontakt
Oliver Männel
Leiter Marketing
LBBW Asset Management
Telefon: (+49) 711 22910 3100
E-Mail: oliver.maennel@lbbw-am.de

Jörg Schüren
Senior Consultant
Edelman.ergo
Telefon: (+49) 221 912887-29
E-Mail: joerg.schueren@edelmanergo.com

Yanjun Gast
Fondsmanagerin
LBBW Asset Management

Wolfgang Schrage
Produktspezialist Rohstoffe
LBBW Asset Management

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