DGAP-News: E.ON SE: E.ON setzt auf neue Kundenlösungen und bestätigt Prognose 2017

Nachricht vom 09.05.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Zwischenbericht

E.ON SE: E.ON setzt auf neue Kundenlösungen und bestätigt Prognose 2017
09.05.2017 / 07:30


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
E.ON setzt auf neue Kundenlösungen und bestätigt Prognose 2017

Bereinigtes EBIT und bereinigter Konzernüberschuss zum ersten Quartal erwartungsgemäß unter Vorjahresniveau
Ergebnisprognose für das Jahr 2017 bestätigt
Operativer Cashflow erheblich gestiegen
Nettoverschuldung reduziert, Eigenkapital deutlich gestärkt
E.ON hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017 im Rahmen der Erwartungen abgeschlossen. Das Essener Energieunternehmen erzielte einen Umsatz in Höhe von 10,5 Milliarden Euro, ein bereinigtes EBIT von gut einer Milliarde Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von rund 0,5 Milliarden Euro. Die Zahlen liegen wie erwartet unter dem Ergebnis des Vorjahres, aber im Rahmen der aktuellen Prognose.

Den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017 bestätigte Finanzvorstand Marc Spieker bei der Vorstellung des Zwischenergebnisses ausdrücklich: "Nach dem Abschluss des ersten Quartals sind wir im Zielkorridor unserer Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2017. Unser operatives Ergebnis hat sich im ersten Quartal in einem schwierigen Umfeld wie erwartet entwickelt. Wir haben unsere Kapitalstruktur deutlich verbessert. Die Nettoverschuldung haben wir durch unseren starken Cashflow und die im März erfolgreich durchgeführte Kapitalerhöhung um 1,6 Milliarden Euro reduziert."

Im ersten Quartal 2017 ging der Umsatz um etwa sieben Prozent auf rund 10,5 Milliarden Euro zurück. Im Geschäftsfeld Energienetze lag der Umsatz mit rund 4,2 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Bei den Kundenlösungen verringerte er sich insbesondere aufgrund von Währungsumrechnungseffekten und geringeren Absatzmengen in Großbritannien um rund 500 Millionen Euro auf rund 6,5 Milliarden Euro. Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien nahm der Umsatz wegen der im Vergleich zum Vorjahr witterungsbedingt geringeren Auslastung der Windkraftanlagen leicht ab und liegt jetzt bei rund 380 Millionen Euro.

Das bereinigte EBIT für den Konzern lag im ersten Quartal mit knapp über einer Milliarde Euro um rund 34 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang entspricht den Erwartungen von E.ON. Im Kerngeschäft hat sich das Geschäftsfeld Energienetze sehr gut entwickelt, das bereinigte EBIT legte um 11 Prozent auf rund 630 Millionen Euro zu. Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien lag das bereinigte EBIT mit 160 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Der Rückgang des bereinigten EBIT für den Konzern ist vor allem durch Effekte im Bereich Kundenlösungen und bei PreussenElektra begründet. Bei den Kundenlösungen drückten vor allem gestiegene Stromnetzentgelte sowie höhere Beschaffungskosten im Strom- und Gasbereich in Deutschland und Großbritannien auf das Ergebnis. Bei der nicht zum Kerngeschäft zählenden PreussenElektra ist das Kernkraftwerk Brokdorf nach einer Revision länger vom Netz als erwartet. Diese Faktoren haben das Ergebnis im ersten Quartal belastet, werden aber im Jahresverlauf vollständig ausgeglichen, so dass die Prognose unverändert bleibt.

E.ON setzt dabei insbesondere auf sein starkes Kerngeschäft und insbesondere neue Kundenlösungen. Spieker: "Wir intensivieren in allen Märkten unsere vertrieblichen Anstrengungen. Mit neuen margenstarken Produkten und Dienstleistungen stärken wir das nachhaltige Ergebnisprofil der neuen E.ON. Geschäfts- und Industriekunden bieten wir ein breites Spektrum moderner Energielösungen. Im Vordergrund stehen dezentrale Energieerzeugung, Energieeffizienz und Energiemanagement. Im Endkundengeschäft haben wir sehr erfolgreich eine Solarkampagne gestartet: Mit Batteriespeichern, der SolarCloud und seit einigen Tagen auch mit dem innovativen Tool Google Sunroof."

Der bereinigte Konzernüberschuss - die um nicht operative Effekte bereinigte Ergebnisgröße nach Zinsen und Steuern - liegt mit rund 525 Millionen Euro um rund 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang des bereinigten EBIT wurde hier wie erwartet durch eine Verbesserung des Zinsergebnisses und eine Verringerung des Steueraufwands teilweise kompensiert.

Der operative Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten war mit knapp 900 Millionen Euro um rund 300 Millionen Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Die Investitionen lagen in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres mit rund 600 Millionen Euro auf dem Vorjahresniveau.

Im ersten Quartal ist es E.ON gelungen, die Verschuldung zu senken und das Eigenkapital zu stärken. Die Verschuldung sank von 26,3 Milliarden Euro zum Jahresende 2016 auf 24,7 Milliarden Euro zum Ende des ersten Quartals. Hierzu trug neben dem Ergebnisbeitrag des ersten Quartals vor allem die im März durchgeführte Kapitalerhöhung bei. Die neuen Aktien waren stark nachgefragt, mit rund 1,35 Milliarden Euro wurde ein gutes Ergebnis erreicht.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.











09.05.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
E.ON SE

Brüsseler Platz 1

45131 Essen


Deutschland
Telefon:
+49 (0)201-184 00
E-Mail:
info@eon.com
Internet:
www.eon.com
ISIN:
DE000ENAG999
WKN:
ENAG99
Indizes:
DAX, EURO STOXX 50
Börsen:
Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Freiverkehr in Tradegate Exchange; Mailand

 
Ende der Mitteilung
DGAP News-Service




571229  09.05.2017 





PfeilbuttonQSC will an der Börse und bei Kunden in die Offensive - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonSTARAMBA SE: „Das Potenzial für STARAMBA.spaces ist riesig“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonAnleihe-Emission von Euges: „Wollen eine Vertrauensgrundlage aufbauen“ - Exklusiv-Interview!
PfeilbuttonBitcoins, Tulpen und die Lust auf schnelles Geld
PfeilbuttonNanogate: „Nächster Wachstumssprung“ - Exklusiv-Interview mit Ralf Zastrau


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

15.12.2017 - Steinhoff: Das nächste Erdbeben
14.12.2017 - Alno: Plötzlich ist da ein neuer Bieter - Aktienkurs „explodiert”
14.12.2017 - KPS will Infront übernehmen
14.12.2017 - GoingPublic Media fällt in die roten Zahlen
14.12.2017 - Drillisch verlängert mit Vorstand Driesen
14.12.2017 - Teva Pharma Aktie: Dieser Tag kann trendentscheidend sein!
14.12.2017 - Lufthansa: Wechsel im Aufsichtsrat
14.12.2017 - CytoTools erhöht Anteile an Tochtergesellschaften
14.12.2017 - Aurelius Aktie: Die Trendentscheidung naht!
14.12.2017 - Steinhoff: Misstrauen bei Aktionären und Anleihe-Gläubigern - Rücktrittsforderung an Wiese


Chartanalysen

14.12.2017 - Aurelius Aktie: Die Trendentscheidung naht!
14.12.2017 - Dialog Semiconductor Aktie: Hartes Ringen um den Trend
14.12.2017 - Nordex Aktie: Steht hier der Ausbruch nach oben an?
14.12.2017 - Aixtron Aktie: Die Chancen steigen!
14.12.2017 - Softing Aktie: Starkes Kaufsignal voraus?
13.12.2017 - Commerzbank Aktie: Wird das doch noch eine Zitterpartie?
12.12.2017 - Tesla Aktie: Die große Chance?
12.12.2017 - Evotec Aktie: Richtig starke Signale für die Bullen!
12.12.2017 - Staramba Aktie: Kaufsignale winken!
12.12.2017 - Viscom Aktie: Ausbruch in Richtung Allzeithoch voraus?


Analystenschätzungen

14.12.2017 - RWE Aktie: Übertriebene Verluste nach der innogy-Gewinnwarnung?
14.12.2017 - Siemens: Top-Aktie für das kommende Jahr?
14.12.2017 - mutares Aktie: Positive Neuigkeiten
14.12.2017 - Aixtron: Profitiert der Konzern von Apple und Finisar?
14.12.2017 - E.On Aktie: Bärenfalle und neue Kaufempfehlung
14.12.2017 - RWE Aktie: Das sagen Experten zu den letzten innogy-News
14.12.2017 - Heidelberger Druck Aktie: Großes Kurspotenzial
14.12.2017 - SGL Carbon Aktie leidet unter Commerzbank-Expertenstimme
13.12.2017 - ProSiebenSat.1 Aktie: Neue Kaufempfehlung
13.12.2017 - Commerzbank und Deutsche Bank: Daumen runter für die Bankaktien


Kolumnen

14.12.2017 - Mario Draghi zeigt sich entspannt - VP Bank Kolumne
14.12.2017 - US-Steuerreform: Impulse für mehr Wachstum in 2018 - Nord LB Kolumne
14.12.2017 - Konflikte um den geldpolitischen Kurs in Europa dürften sich weiter verschärfen - National-Bank
14.12.2017 - Fed strafft weiter, weitere Anhebungen im kommenden Jahr wahrscheinlich - Commerzbank Kolumne
14.12.2017 - Siemens Aktie: Bodenbildung möglich - UBS Kolumne
14.12.2017 - DAX: Spannung nach der Zinsentscheidung der Fed - UBS Kolumne
14.12.2017 - Janet Yellen schmeißt zum Abschied noch eine letzte Runde - VP Bank Kolumne
13.12.2017 - Euro Stoxx 50: Siebzehn Jahr – Sprödes Haar - Donner & Reuschel Kolumne
13.12.2017 - FOMC-Zinsentscheid im Fokus der Märkte - National-Bank Kolumne
13.12.2017 - Schwellenländerbörsen erzielen im November 2017 eine Underperformance - Commerzbank Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR