DGAP-News: Audi Konzern: Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2017

Nachricht vom 04.05.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: AUDI AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

Audi Konzern: Zwischenmitteilung zum 1. Quartal 2017
04.05.2017 / 10:03


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum. Dabei zeigten sowohl die Industrie- als auch die Schwellenländer eine leicht erhöhte wirtschaftliche Dynamik im Vergleich zum Vorjahresquartal. In Westeuropa erreichte das Bruttoinlandsprodukt einen stabilen Zuwachs - unter anderem gestützt durch weiterhin niedrige Zinssätze sowie rückläufige Arbeitslosenzahlen. Auch in Zentraleuropa entwickelte sich die Wirtschaft positiv. Die Konjunktur in Osteuropa profitierte von leicht anziehenden Energiepreisen und einer Erholung der russischen Wirtschaftsleistung nach längerer Rezession. Allerdings belasteten politische Unsicherheiten im Rahmen bevorstehender Wahlen in wichtigen europäischen Ländern sowie Großbritanniens offizielle Beantragung des Austritts aus der Europäischen Union die europäische Wirtschaft im ersten Quartal. Die US-Wirtschaft setzte ihren Wachstumskurs im Berichtszeitraum im Zuge des weiterhin starken privaten Konsums fort. In Brasilien verringerte sich die Wirtschaftsleistung erneut, jedoch war der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts weniger stark als noch in den Vorquartalen. Im Gegensatz dazu wies China im internationalen Vergleich weiterhin eine hohe konjunkturelle Dynamik auf.
Die globale Nachfrage nach Automobilen ist im ersten Quartal des Jahres 2017 um 3,3 Prozent angestiegen. Zuwächse waren dabei in Westeuropa, in Zentraleuropa, in Osteuropa sowie in den Regionen Asien-Pazifik und Südamerika zu verzeichnen. Auf dem nordamerikanischen Automobilmarkt hingegen stagnierten die Verkaufszahlen. In Westeuropa setzte sich der positive Trend bei den Neuzulassungen fort. So erhöhten sich die Verkäufe von Pkw in den ersten drei Monaten des Jahres um 7,4 Prozent. Auch in Deutschland entwickelte sich die Zahl der neu zugelassenen Pkw mit einem Anstieg von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal sehr erfreulich. Ein wesentlicher Treiber war dabei die hohe Nachfrage der privaten Kunden im Zuge der guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Der russische Automobilmarkt konnte nur einen leichten Zuwachs bei den Neuzulassungen im Vorjahresvergleich aufweisen. Einen Nachfragerückgang von -1,5 Prozent verzeichnete der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Zwar konnte das Segment der leichten Nutzfahrzeuge, welches unter anderem die SUV enthält, einen Zuwachs erzielen, allerdings verringerten sich die Verkäufe von klassischen Pkw-Modellen in stärkerem Ausmaß. Ebenfalls rückläufig zeigte sich das Marktvolumen der Automobile in Brasilien. So wurden hier 1,1 Prozent weniger Fahrzeuge neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Leicht zulegen konnte indes der chinesische Automobilmarkt. Obwohl zum Jahreswechsel die Steuererleichterungen für Fahrzeuge mit bis zu 1,6 Litern Hubraum reduziert wurden, erreichte die chinesische Pkw-Nachfrage einen Anstieg von 1,3 Prozent.

Im ersten Quartal 2017 verzeichneten die etablierten Motor-radmärkte im Hubraumsegment über 500 ccm nach regional unterschiedlichen Entwicklungen insgesamt einen Nachfragerückgang von -2,2 Prozent. Während die großen westeuropäischen Märkte überwiegend Zuwächse aufweisen konnten, musste der nordamerikanische Markt im gleichen Zeitraum deutlich rückläufige Verkaufszahlen verzeichnen.

 

PRODUKTION 1)

1) Darin enthalten sind 133.644 (137.118) Audi Modelle, die vom assoziierten Unternehmen FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), hergestellt wurden.

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

Von Januar bis März 2017 produzierte der Audi Konzern 464.352 (480.059) Automobile. Davon wurden 133.644 (137.118) Audi Fahrzeuge vom assoziierten Unternehmen FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), hergestellt.
Der Audi Konzern fertigte im ersten Quartal weltweit 463.300 (479.150) Automobile der Premiummarke Audi und 1.052 (909) Supersportwagen der Marke Lamborghini. Im gleichen Zeitraum produzierte die Marke Ducati insgesamt 17.193 (21.985) Motorräder.
An unserem Konzernsitz in Ingolstadt fuhren in den ersten drei Monaten des Jahres 2017 insgesamt 135.630 (149.326) Automobile der Marke Audi vom Band. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist unter anderem auf einen Brand bei einem Zulieferer zurückzuführen. So war in diesem Zusammenhang die Fertigung der A4 und A5 Baureihe im März kurzfristig beeinflusst. In Neckarsulm fertigten wir mit 55.549 (69.928) Audi Modellen vor allem in den oberen Baureihen modellzyklusbedingt weniger Automobile als noch im Vorjahr.
Bei der AUDI BRUSSELS S.A./N.V., Brüssel (Belgien), haben wir insgesamt 27.817 (30.405) Fahrzeuge gefertigt. Hier haben wir die Produktion unserer A1 Baureihe entsprechend dem Modellzyklus angepasst.
Im ungarischen Gy?r wurden bei der Audi Hungaria Zrt. insgesamt 26.370 (27.641) Automobile hergestellt.
An unserem im Jahr 2016 eröffneten Produktionsstandort im mexikanischen San José Chiapa wurden im ersten Quartal 2017 23.278 (185) Fahrzeuge bei der AUDI MÉXICO S.A. de C.V. hergestellt.
In den ersten drei Monaten 2017 fertigte die AUDI DO BRASIL INDUSTRIA E COMERCIO DE VEICULOS LTDA., São Paulo, im brasilianischen São José dos Pinhais nahe Curitiba insgesamt 2.114 (1.236) Automobile.
Im gleichen Zeitraum fuhren an den beiden Volkswagen Konzernstandorten in Bratislava (Slowakei) und in Martorell (Spanien) 25.222 (24.067) bzw. 32.609 (37.669) Audi Fahrzeuge vom Band.
Zudem wurden im indischen Aurangabad - ebenfalls ein Volkswagen Konzernstandort - insgesamt 1.067 (1.575) Fahrzeuge der Marke Audi produziert.
In China fertigte das assoziierte Unternehmen FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 114.686 (118.528) Automobile der Marke Audi am Unternehmenssitz in Changchun und 18.958 (18.590) Audi Fahrzeuge im südchinesischen Foshan.

Lesen Sie mehr zu den Produktionsstandorten der jeweiligen Modelle im Audi Geschäftsbericht 2016 auf der Seite 93.

Automobilproduktion nach Modellen 1)

 
 
 
 
1-3/2017
1-3/2016
Audi A1
6.331
7.970
Audi A1 Sportback
21.486
22.435
Audi Q2
26.144
204
Audi A3
1.801
4.580
Audi A3 Sportback
41.513
53.678
Audi A3 Limousine
28.907
29.321
Audi A3 Cabriolet
3.518
4.210
Audi Q3
58.620
53.869
Audi TT Coupé
4.837
4.818
Audi TT Roadster
1.771
1.702
Audi A4 Limousine
50.012
64.436
Audi A4 Avant
25.439
30.324
Audi A4 allroad quattro
4.178
3.160
Audi A5 Sportback
15.344
8.678
Audi A5 Coupé
8.169
4.082
Audi A5 Cabriolet
4.657
4.079
Audi Q5
63.792
67.341
Audi A6 Limousine
43.085
56.424
Audi A6 Avant
14.794
17.204
Audi A6 allroad quattro
2.914
3.024
Audi A7 Sportback
4.491
7.247
Audi Q7
25.388
24.295
Audi A8
5.243
5.293
Audi R8 Coupé
487
746
Audi R8 Spyder
379
30
Marke Audi
463.300
479.150
Lamborghini Huracán
721
641
Lamborghini Aventador
331
268
Marke Lamborghini
1.052
909
Segment Automobile
464.352
480.059
 
 
 

 

Motorenproduktion Automobile

 
 
 
 
1-3/2017
1-3/2016
Audi Hungaria Zrt.
514.955
493.026
Automobili Lamborghini S.p.A.
326
305
Motorenproduktion Automobile
515.281
493.331
 
 
 

 

Motorradproduktion

 
 
 
 
1-3/2017
1-3/2016
Scrambler
3.971
7.270
Naked/Sport Cruiser
(Diavel, Monster)
5.544
7.032
Dual/Hyper
(Hypermotard, Multistrada)
4.470
5.390
Sport (SuperSport, Superbike)
3.208
2.293
Marke Ducati
17.193
21.985
Segment Motorräder
17.193
21.985
 
 
 
Die Marke Ducati produzierte in den ersten drei Monaten 2017 weltweit 17.193 (21.985) Motorräder. Das erste Quartal des Vergleichsjahres 2016 war dabei - auch im Vergleich zu den Vorjahren - durch modellspezifisch bedingte vorgezogene Markteinführungen beeinflusst, während 2017 die Einführung der neuen Modelle aufgrund der Marktanforderungen in einer veränderten zeitlichen Staffelung erfolgt. Am Unternehmenssitz in Bologna (Italien) fertigten wir 15.435 (17.806) Zweiräder. Im thailändischen Amphur Pluakdaeng stellte Ducati im gleichen Zeitraum 1.513 (3.820) Motorräder her. Im Rahmen einer Auftragsfertigung wurden in Manaus (Brasilien) 245 (359) Einheiten produziert.
 

VERTRIEB UND AUSLIEFERUNGEN 1), 2)

1) Darin enthalten sind 133.644 (137.118) Audi Modelle, die vom assoziierten Unternehmen FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), hergestellt wurden.

2) Die Vorperiodenwerte wurden geringfügig angepasst.

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

In den ersten drei Monaten 2017 lieferte der Audi Konzern weltweit 487.434 (519.583) Automobile an Kunden aus - ein Rückgang von -6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Darin enthalten sind 99.613 (128.494) ausgelieferte Audi Modelle, die von der FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), lokal gefertigt wurden. Die Kernmarke Audi lieferte dabei 422.603 (455.869) Fahrzeuge an Kunden aus. Der Rückgang um -7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr begründet sich vor allem durch eine temporäre Sondersituation im Zuge der strategischen Weiterentwicklung unseres Chinageschäfts. Im gleichen Zeitraum übergab die Marke Lamborghini 987 (928) Supersportwagen an Kunden. Von den sonstigen Marken des Volkswagen Konzerns wurden im ersten Quartal 2017 insgesamt 63.844 (62.786) Automobile an Kunden ausgehändigt. Die Marke Ducati lieferte insgesamt 12.530 (13.476) Motorräder an Kunden aus.

In Westeuropa steigerten wir unser Auslieferungsvolumen auf 215.189 (210.215) Audi Fahrzeuge. Auch auf unserem deutschen Heimatmarkt entwickelte sich die Nachfrage nach unseren Modellen der Marke Audi positiv. So verzeichneten wir im Inland mit 82.968 (81.263) ausgelieferten Automobilen ein Plus von 2,1 Prozent.
Mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent konnten wir in unserem größten europäischen Auslandsmarkt Großbritannien 47.882 (47.735) Automobile an Kunden übergeben. Sehr erfreulich entwickelte sich die Marke Audi in Italien. Hier erreichten wir mit 17.190 (14.784) ausgelieferten Fahrzeugen eine Steigerung von 16,3 Prozent. Während unsere Auslieferungen in Frankreich auf dem Niveau des Vorjahres lagen, erhöhte sich die Nachfrage nach den Automobilen mit den Vier Ringen in Spanien um 5,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.
In der Region Zentral- und Osteuropa haben wir im ersten Quartal 2017 insgesamt 11.580 (12.153) Audi Fahrzeuge an Kunden übergeben. Hier konnte der erfreuliche Auslieferungszuwachs in zahlreichen Ländern Zentraleuropas das rückläufige Fahrzeugvolumen in Russland nur teilweise kompensieren.
Im gleichen Zeitraum übergaben wir in der Region Nordamerika insgesamt 55.730 (51.323) Automobile der Marke mit den Vier Ringen an Kunden. Dabei setzten wir trotz der rückläufigen Gesamtmarktnachfrage unseren Wachstumskurs in den USA mit 45.647 (41.960) Auslieferungen an Kunden weiter fort. Das entspricht einer Steigerung von 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ebenfalls erfreulich entwickelten sich die Auslieferungen in Kanada mit einem Plus von 17,6 Prozent.
Im Gegensatz dazu verzeichneten wir in der Region Südamerika einen Volumenrückgang auf 4.941 (6.150) Automobile aufgrund der konjunkturbedingt weiter sinkenden Auslieferungszahlen in Brasilien.
In der Region Asien-Pazifik haben wir im ersten Quartal 2017 insgesamt 126.297 (163.039) Audi Fahrzeuge an Kunden übergeben. Auf unserem größten Einzelmarkt China lieferten wir beeinflusst durch eine temporäre Sondersituation im Zuge der strategischen Weiterentwicklung unseres Chinageschäfts 108.707 (139.540) Automobile aus. So haben wir zu Jahresbeginn Gespräche mit unseren lokalen Partnern geführt mit dem Ziel, uns angemessen für die geplante nächste Wachstumsetappe aufzustellen. In dieser Phase steuerten die chinesischen Händler ihr Geschäft zurückhaltend. Darüber hinaus war unser Volumen in der Region Asien-Pazifik wie bereits im Gesamtjahr 2016 durch zulassungsbedingte Verkaufsbeschränkungen in Südkorea belastet.
Ohne die Sondersituation in der Region Asien-Pazifik hätten wir einen Anstieg unserer weltweiten Auslieferungen erreicht.

 

Auslieferungen Automobile an Kunden nach Modellen 1), 2)

 
 
 
 
1-3/2017
1-3/2016
Audi A1
5.073
8.208
Audi A1 Sportback
18.756
22.903
Audi Q2
21.687
271
Audi A3
2.787
5.866
Audi A3 Sportback
44.141
53.184
Audi A3 Limousine
27.958
34.071
Audi A3 Cabriolet
3.966
4.007
Audi Q3
45.830
53.777
Audi TT Coupé
4.936
6.683
Audi TT Roadster
1.673
2.105
Audi A4 Limousine
43.517
55.010
Audi A4 Avant
27.949
21.467
Audi A4 allroad quattro
4.765
3.143
Audi A5 Sportback
10.111
10.682
Audi A5 Coupé
5.720
3.949
Audi A5 Cabriolet
1.851
3.340
Audi Q5
58.627
61.260
Audi A6 Limousine
41.108
50.576
Audi A6 Avant
15.282
15.788
Audi A6 allroad quattro
2.785
2.686
Audi A7 Sportback
5.167
6.566
Audi Q7
23.362
23.573
Audi A8
4.676
6.158
Audi R8 Coupé
568
543
Audi R8 Spyder
308
53
Marke Audi
422.603
455.869
Lamborghini Huracán
675
604
Lamborghini Aventador
312
324
Marke Lamborghini
987
928
Sonstige Marken des Volkswagen Konzerns
63.844
62.786
Segment Automobile
487.434
519.583
 
 
 

1) Die Tabelle enthält 99.613 (128.494) ausgelieferte Fahrzeuge, die vom assoziierten Unternehmen FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), lokal gefertigt wurden.

2) Die Vorperiodenwerte wurden geringfügig angepasst.

Auslieferungen Motorräder an Kunden 1)

 
 
 
 
1-3/2017
1-3/2016
Scrambler
2.890
3.605
Naked/Sport Cruiser
(Diavel, Monster, Streetfighter)
3.844
4.522
Dual/Hyper
(Hypermotard, Multistrada)
3.865
3.373
Sport (SuperSport, Superbike)
1.931
1.976
Marke Ducati
12.530
13.476
Segment Motorräder
12.530
13.476
 
 
 

1) Die Vorperiodenwerte wurden geringfügig angepasst.
 
Die Marke Ducati lieferte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres markt- und modellzyklusbedingt 12.530 (13.476) Motorräder an Kunden aus - ein Rückgang von -7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings konnte Ducati einen neuen Absatzrekord für Auslieferungen an Kunden für den Einzelmonat März verzeichnen. Insbesondere gelang es dem Motorradhersteller trotz der veränderten zeitlichen Staffelung der Markteinführungen die Auslieferungen an Kunden auf dem italienischen Heimatmarkt im ersten Quartal zu steigern. Im Gegensatz dazu wurden in anderen wichtigen Märkten - unter anderem in Deutschland und den USA - modellzyklusbedingt weniger Motorräder an Kunden übergeben als im Vorjahreszeitraum.

 

Markteinführungen 2017: Im ersten Quartal vorgestellte bzw. eingeführte Audi Modelle

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

 
 
Modelle
Wesentliche Merkmale und Neuerungen
Audi S5 Sportback und Audi A5 Sportback(neue Modelle)
 
neues, elegantes und emotionales Design
neu entwickeltes Fahrwerk und leistungsstarke Antriebe
innovative Fahrerassistenzsysteme, z. B. optional adaptive cruise control (ACC) mit Stauassistent
im weiteren Jahresverlauf 2017 erstmals auch als A5 Sportback g-tron erhältlich
Audi S5 Cabriolet und Audi A5 Cabriolet (neue Modelle)
 
neues, sportliches und elegantes Design
vollautomatisches Akustikverdeck, öffnet und schließt bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h
auf Wunsch effizienter quattro Antrieb mit ultra Technologie oder permanenter Allradantrieb quattro erhältlich
Audi SQ5 und Audi Q5(neue Modelle)
 
breites Angebot an Fahrerassistenzsystemen, z. B. serienmäßiges Assistenzsystem Audi pre sense city, welches
u. a. vor Fußgängern warnt und gegebenenfalls innerhalb von Systemgrenzen eine automatische Notbremsung einleitet
Effizienzsteigerung durch verbesserte Aerodynamik und ein je nach Motorisierung um bis zu 90 Kilogramm reduziertes Leergewicht im Vergleich zum Vorgängermodell
auf Wunsch neue Fahrwerksoption adaptive air suspension u. a. zur Anpassung der Dämpfercharakteristik
Audi RS 3 Limousine (neues Modell ohne Vorgänger)
 
erste kompakte Audi Limousine mit dem RS-Label
leistungsstärkstes Modell unserer überarbeiteten A3 Baureihe (gemeinsam mit dem RS 3 Sportback)
neu entwickelter Fünfzylinder-Motor, permanenter Allradantrieb quattro und zahlreiche optionale Assistenzsysteme
dynamische Pressevorstellung im März 2017, Markteinführung im weiteren Jahresverlauf 2017
Audi RS 3 Sportback (Produktaufwertung)
 
geschärftes RS-Design (z. B. prägnanter Singleframe, große Lufteinlässe, kantige Schwelleraufsätze)
leistungsstärkstes Modell unserer überarbeiteten A3 Baureihe (gemeinsam mit der RS 3 Limousine)
neu entwickelter Fünfzylinder-Motor, permanenter Allradantrieb quattro und zahlreiche optionale Assistenzsysteme
Vorstellung im ersten Quartal 2017, Markteinführung im weiteren Jahresverlauf 2017
Audi RS 5 Coupé(neues Modell)
 
verbindet elegante Ästhetik mit der klassischen RS-Performance
neu entwickelter, kraftvoller Motor, serienmäßiger Allradantrieb quattro
gesteigerte Effizienz und Gewichtsreduktion im Vergleich zum Vorgängermodell
Vorstellung im ersten Quartal 2017, Markteinführung im weiteren Jahresverlauf 2017
 
 

 

 

Markteinführungen 2017: Im ersten Quartal vorgestellte bzw. eingeführte Lamborghini Modelle

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

 
 
Modelle
Wesentliche Merkmale und Neuerungen
Lamborghini Huracán RWD Spyder(neues Modell)
 
Neugestaltung von Front und Heck für eine kraftvolle Optik
modernes Infotainment mit hochauflösendem 12,3-Zoll-TFT-Display
reiner Heckantrieb sorgt für dynamisches Handling
Lamborghini Aventador S(Produktaufwertung)
 
zahlreiche neue Designmerkmale mit Fokus auf aerodynamische Optimierung
neue Vierradlenkung sorgt für verbesserte Agilität und Stabilität
individuell konfigurierbarer EGO Fahrmodus sowie adaptive Dämpfer
Lamborghini Huracán Performante(neues Modell)
 
Hybridchassis aus Aluminium und Carbonfaser mit klarem Fokus auf Leichtbau
neues, aktives Aerodynamiksystem "Aerodinamica Lamborghini Attiva" (ALA) sorgt für aktive Verteilung der aerodynamischen Last (entweder für hohen Abtrieb oder für niedrigen Luftwiderstand)
verfügt über den bisher stärksten von Lamborghini produzierten Zehnzylinder-Motor
Vorstellung im ersten Quartal 2017, Markteinführung im weiteren Jahresverlauf 2017
 
 

 

Im ersten Quartal 2017 eingeführte Ducati Modelle

Zum Jahresanfang wurde die Monster Baureihe um die komplett neue 797 erweitert. Zudem ist seit Jahresbeginn auch die neue Ducati Multistrada 950 für Kunden erhältlich. Im Frühjahr hat die Ducati Scrambler Baureihe mit dem Modell Desert Sled und dem Modell Café Racer Zuwachs bekommen. Darüber hinaus ergänzen die neue Ducati SuperSport und die Ducati SuperSport S das Modellportfolio unseres italienischen Motorradherstellers.

FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Die Werte für Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen finden Sie am Ende der Zwischenmitteilung.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2017 erwirtschaftete der Audi Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 14.378 (14.511) Mio. EUR.
Die Umsatzerlöse des Segments Automobile erreichten 14.200 (14.285) Mio. EUR. Positive Effekte resultierten aus dem Markterfolg unseres neuen Audi Q2 und des neuen Audi A5. Auch die erfreuliche Entwicklung des sonstigen Automobilgeschäfts, das insbesondere Teilesatzlieferungen für die lokale Fertigung in China enthält, beeinflusste die Umsatzerlöse positiv. Die für uns aktuell herausfordernden Rahmenbedingungen in der Region Asien-Pazifik und unser daher insgesamt rückläufiges Fahrzeugvolumen belasteten jedoch die Umsatzentwicklung.
Im Segment Motorräder erwirtschafteten wir im Wesentlichen markt- und modellzyklusbedingt einen Umsatz in Höhe von 179 (226) Mio. EUR.
 

Operatives Ergebnis des Audi Konzerns

 
 
 
in Mio. EUR
1- 3/2017
1- 3/2016
Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen
1.244
1.302
Sondereinflüsse (Takata)
-
-100
Operatives Ergebnis
1.244
1.202
 
 
 
Ergebniskennzahlen des Audi Konzerns

 
 
 
in %
1- 3/2017
1- 3/2016
Operative Umsatzrendite vor Sondereinflüssen
8,7
9,0
Operative Umsatzrendite
8,7
8,3
Segment Automobile
8,7
8,2
Segment Motorräder
1,9
11,5
bereinigt um PPA-Effekte 1)
5,2
14,1
Umsatzrendite vor Steuern
9,9
6,6
 
 
 

1) Effekte in Verbindung mit der Kaufpreisallokation
 
Der Audi Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2017 ein Operatives Ergebnis in Höhe von 1.244 (1.202) Mio. EUR. Dies entspricht einer Operativen Umsatzrendite von 8,7 (8,3) Prozent. Dabei war der Vorjahreszeitraum durch Sondereinflüsse in Höhe von -100 Mio. EUR im Zusammenhang mit Rückrufen von Fahrzeugen, welche mit Airbags des japanischen Herstellers Takata ausgestattet wurden, belastet. Sondereinflüsse sind bestimmte Sachverhalte, die sich im Abschluss widerspiegeln und deren gesonderte Angabe nach unserer Einschätzung eine bessere Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs des Audi Konzerns ermöglicht. Im Segment Automobile erzielten wir ein Operatives Ergebnis in Höhe von 1.241 (1.176) Mio. EUR und eine Operative Umsatzrendite von 8,7 (8,2) Prozent. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf ein verbessertes Ergebnis aus abgerechneten Devisensicherungsgeschäften zurückzuführen. Demgegenüber spiegelte sich der Ausbau unseres Modell- und Technologieportfolios sowie unserer internationalen Fertigungsstrukturen auch in höheren Abschreibungen wider.
Im Segment Motorräder verringerte sich vor allem markt- und modellzyklusbedingt sowie aufgrund von Modellmixeffekten das Operative Ergebnis auf 3 (26) Mio. EUR. Dies entspricht einer Operativen Umsatzrendite von 1,9 (11,5) Prozent. Bereinigt um die mit der Kaufpreisallokation verbundenen Effekte erzielten wir ein Operatives Ergebnis in Höhe von 9 (32) Mio. EUR und eine Operative Umsatzrendite von 5,2 (14,1) Prozent. Vor dem Hintergrund der bisherigen sowie der im weiteren Jahresverlauf noch folgenden Markteinführungen erwarten wir, dass sich die Ergebnis- und Renditesituation wieder deutlich verbessert.

Das Finanzergebnis des Audi Konzerns setzt sich aus dem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen, den Finanzierungsaufwendungen sowie dem Übrigen Finanzergebnis zusammen und erhöhte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 auf 180 (-244) Mio. EUR. Dabei ist der Anstieg im Wesentlichen auf ein besseres Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen in Höhe von 254 (75) Mio. EUR zurückzuführen. Davon resultieren 183 Mio. EUR aus den at-Equity-bewerteten Anteilen an der There Holding B.V., Rijswijk (Niederlande), im Zuge der Beteiligung eines neuen Investors am Kartendienstleister HERE. Das Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen enthält auch das Ergebnis aus der Bewertung der Anteile an der FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun (China), in Höhe von 74 (95) Mio. EUR. Im Übrigen Finanzergebnis wird zudem ein zwischen der AUDI AG und der Volkswagen AG, Wolfsburg, vereinbarter finanzieller Ausgleich bezüglich der in der FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., erzielten wirtschaftlichen Leistung der jeweiligen Marken in Höhe von 46 (63) Mio. EUR erfasst. Die Verbesserung des Finanzergebnisses begründet sich darüber hinaus durch Bewertungseffekte bei Devisensicherungsgeschäften. Auch wirkten im Vorjahreszeitraum gestiegene Aufwendungen aus der Bewertung von langfristigen Rückstellungen belastend.

Der Audi Konzern erzielte im ersten Quartal 2017 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.425 (959) Mio. EUR, was einer Umsatzrendite vor Steuern von 9,9 (6,6) Prozent entspricht. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 1.071 (717) Mio. EUR.

Die Bilanzsumme des Audi Konzerns erhöhte sich zum 31. März 2017 auf 63.554 Mio. EUR gegenüber 61.090 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016.
Dabei lagen die langfristigen Vermögenswerte bei 28.395 (28.599) Mio. EUR, während sich die kurzfristigen Vermögenswerte auf 35.159 (32.403) Mio. EUR beliefen.
Zum 31. März 2017 stieg das Eigenkapital des Audi Konzerns auf 25.576 (25.321) Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote lag somit bei 40,2 Prozent im Vergleich zu 41,4 Prozent zum 31. Dezember 2016.
Die langfristigen Schulden des Audi Konzerns beliefen sich zum 31. März 2017 auf 14.805 (14.980) Mio. EUR. Die kurzfristigen Schulden stiegen zum gleichen Zeitpunkt auf 23.173 (20.705) Mio. EUR.

Im ersten Quartal 2017 erzielte der Audi Konzern einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2.282 (2.564) Mio. EUR. Positiv wirkte insbesondere das verbesserte Ergebnis vor Steuern, wohingegen saisonale Effekte des Working Capitals im Vorjahr einen deutlich positiven Einfluss auf den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hatten.
Der Netto-Cashflow erhöhte sich auf 1.517 (1.185) Mio. EUR. Mit unserem Maßnahmenprogramm "SPEED UP!" haben wir die Investitionsdisziplin weiter verstärkt. Zudem beeinflussten geringere Zahlungsmittelabflüsse für Beteiligungserwerbe sowie für Kapitalerhöhungen bei Beteiligungen den Netto-Cashflow positiv. Die Netto-Liquidität des Audi Konzerns lag zum 31. März 2017 bei 17.771 Mio. EUR im Vergleich zu 17.232 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016. Hierbei ist die Gewinnabführung an die Volkswagen AG, Wolfsburg, berücksichtigt.

 

KONSOLIDIERUNGSKREIS

Im Berichtszeitraum gab es keine Veränderungen des Konsolidierungskreises, die auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben.

Zum 1. Januar 2017 wurde die vollkonsolidierte AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., Gy?r (Ungarn), auf die vollkonsolidierte AUDI HUNGARIA SERVICES Zrt., Gy?r, verschmolzen und letztere Gesellschaft gleichzeitig in Audi Hungaria Zrt., Gy?r, umbenannt.
Zudem ist im ersten Quartal 2017 die Volkswagen Group Firenze S.p.A., Florenz (Italien), aus dem Konsolidierungskreis des Audi Konzerns ausgeschieden. Der Verkauf der Gesellschaft dient der Trennung von Importeur- und Händlerbetrieb.

Im Dezember 2016 unterzeichnete die There Holding B.V., Rijswijk (Niederlande), die im Audi Konzern at-Equity einbezogen ist, Verträge zum Verkauf von Anteilen an der HERE International B.V., Eindhoven (Niederlande). An die Intel Holdings B.V., Schiphol-Rijk (Niederlande), wurde ein Anteil von 15 Prozent und an ein chinesisches Konsortium bestehend aus NavInfo Co. Ltd., Beijing (China), Tencent Holdings Ltd., Shenzhen (China), und GIC Private Ltd., Singapur (Singapur), wird ein Anteil von 10 Prozent übertragen. Die Transaktion mit Intel wurde am 31.01.2017 vollzogen. Der Abschluss der Transaktion mit dem chinesischen Konsortium wird nach Zustimmung der entsprechenden Behörden im zweiten Quartal 2017 erwartet. HERE will eine offene Plattform entwickeln, die hochauflösende Karten mit ortsbezogenen Echtzeitinformationen kombiniert, und damit Voraussetzungen für das autonome Fahren schaffen.

Zugleich erhöht Audi das Tempo bei der Technologieentwick-lung für selbstfahrende Autos. So haben wir im Berichtszeit-raum die Autonomous Intelligent Driving GmbH (AID), München, gegründet. Die Gesellschaft arbeitet an einem System für fahrerlose Mobilität im urbanen Raum. Die Mitarbeiter dieses Start-ups sollen abseits fester Konzernstrukturen innerhalb flexibler organisatorischer Grenzen arbeiten können. Audi übernimmt dabei die Führungsrolle bei der Entwicklung dieser Zukunftstechnologie im Volkswagen Konzern. Wie auch beim Kartendienst HERE ist der Audi Konzern bei der AID offen für eine Beteiligung weiterer Partner aus der Automobil- und IT-Branche.

Im Berichtszeitraum wurde zudem die geplante Aufstockung der Unternehmensbeteiligung an Silvercar Inc., Austin (USA), auf 100 Prozent bekannt gegeben. Der US-Mobilitäts-dienstleister hat sich auf digitalbasierte Angebote zur flexiblen Fahrzeugnutzung im gehobenen Marktsegment spezialisiert.

 

BELEGSCHAFT

Audi gestaltet den Wandel der Automobilindustrie aktiv und qualifiziert alle Mitarbeiter maßgeschneidert für neue Technologien und Aufgaben, insbesondere in den Zukunftsfeldern Elektrifizierung und Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund führt das Unternehmen jährlich mehr als 13.500 Schulungen durch und passt die Berufsbilder neuen Entwicklungen permanent an. Auch 2017 wird Audi mehr als 800 junge Menschen in 20 Berufen ausbilden. Das Know-how unserer Belegschaft ist auch künftig die Basis für unseren unternehmerischen Erfolg.

 

PERSONELLE VERÄNDERUNGEN

Mit Ablauf des 31. Januar 2017 schied Frau Dr. Christine Hohmann-Dennhardt aus dem Aufsichtsrat der AUDI AG aus. Ihr folgte mit Wirkung vom 16. Februar 2017 Frau Hiltrud Dorothea Werner.

Seit dem 1. Mai 2017 hat Herr Dr.-Ing. Peter Mertens als Mitglied des Vorstands der AUDI AG die Verantwortung für den Geschäftsbereich Technische Entwicklung übernommen.

 

PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHT
 

Prognosebericht

Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir weiterhin von einem etwas stärkeren Weltwirtschaftswachstum als im Vorjahr aus. Während die Wirtschaft in den Industrieländern moderat wachsen sollte, erwarten wir von den Schwellenländern einen stärkeren Einfluss auf die expandierende Weltwirtschaft - mit wesentlichen Impulsen aus dem asiatischen Raum. Nach wie vor könnten protektionistische Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten und strukturelle Defizite einzelner Länder die Wachstumsaussichten belasten. Darüber hinaus können politische Spannungen und Konflikte die konjunkturelle Entwicklung beeinflussen.
Für die weltweite Automobilnachfrage gehen wir im Jahr 2017 von einem leichten Zuwachs aus. Einen Anstieg der Neuzulassungen erwarten wir für die Regionen Westeuropa, Zentraleuropa, Südamerika sowie Asien-Pazifik, wohingegen in Nordamerika sowie in Osteuropa mit einem Rückgang zu rechnen ist.
In den für die Marke Ducati relevanten Motorradmärkten im Hubraumsegment über 500 ccm gehen wir für das Gesamt-jahr 2017 weiterhin von einer leicht rückläufigen Nachfrage aus.

Insgesamt sieht der Vorstand den Audi Konzern für die aktuellen und kommenden Herausforderungen gut aufgestellt. Die Prognose der Spitzenkennzahlen für das Gesamtjahr 2017, die im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 137 ff. dargestellt ist, hat weiterhin Bestand.

 

Risiko- und Chancenbericht

Zentrale Aufgabe des Risikomanagementsystems ist es, Risiken systematisch transparent zu machen, deren Beherrschbarkeit zu verbessern, aber auch Impulse zur Chancengenerierung oder -nutzung zu erzeugen. Dabei steht die Wertsteigerung des Unternehmens im Vordergrund.

Die Funktion des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie die Chancen und Risiken, denen der Audi Konzern unterliegt, sind im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 140 bis 151 ausführlich dargestellt. Darin enthalten sind die auch weiterhin gültigen Aussagen im Zusammenhang mit den bedeutendsten Risiken aus der Dieselthematik, den gesetzlichen Abgasregelungen sowie der Produktentstehung.

Wie im Geschäftsbericht 2016 beschrieben, könnten sich vor dem Hintergrund der Dieselthematik grundsätzlich Risiken aus weiteren staatlichen Untersuchungen und Ermittlungen - auch in Jurisdiktionen außerhalb der USA - ergeben. Im Zusammenhang mit der Dieselthematik hat die Staatsanwaltschaft München im März 2017 ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts des Betruges und der strafbaren Werbung in den USA eingeleitet. Dabei wurden unter anderem Durchsuchungen an einzelnen Standorten des Unternehmens vorgenommen. Wir arbeiten weiterhin mit allen zuständigen Behörden zusammen, um die Sachverhalte vollumfänglich und transparent aufzuklären.
Bereits ausführlich dargestellt wurden im Geschäftsbericht 2016 die getroffenen Vereinbarungen zur Dieselthematik in den USA und Kanada. Die im Januar erreichten Vereinbarungen mit der US-Regierung, mit der Umweltschutzklagen des Bundes sowie alle strafrechtlichen Ansprüche auf Bundesebene in den USA in Bezug auf die Dieselthematik beigelegt werden, wurden mittlerweile vom zuständigen US-Gericht genehmigt. Ebenso erfolgte zwischenzeitlich die Genehmigung der im Dezember 2016 erzielten Vergleichsvereinbarungen in Kanada bezüglich der Vierzylinder-Dieselmotoren vom zuständigen Gericht. Die weiteren erzielten Vergleichsvereinbarungen in den USA, insbesondere in Bezug auf Fahrzeuge mit dem V6 3.0 TDI-Motor, bedürfen noch der finalen richterlichen Genehmigung. Im März 2017 haben zudem die Volkswagen AG, Volkswagen Group of America, Inc., und bestimmte Tochterunternehmen, darunter die AUDI AG, eine Vergleichsvereinbarung zur Beilegung der Umweltschutzklagen von zehn Bundesstaaten - Connecticut, Delaware, Maine, Massachusetts, New York, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, Vermont und Washington - in den USA geschlossen.
Darüber hinaus haben wir im Berichtszeitraum eine neue Organisationseinheit bei der AUDI AG geschaffen, in der die bestehenden Funktionen Compliance/Integrität und Zentrales Risikomanagement zusammengeführt und um eine neue Projektmanagementorganisation ergänzt wurden. Diese soll die konzernweite Erfüllung der Bedingungen aus den in den USA erzielten Vereinbarungen sicherstellen und mit dem von den US-Behörden eingesetzten Independent Monitor direkt zusammenarbeiten. Der neu geschaffene Bereich ist dem CFO direkt unterstellt und wird die Integritäts- und Compliance-Aktivitäten im Unternehmen weiter stärken.
Die bislang gebildeten Risikovorsorgen für die Dieselthematik V6 3.0 TDI in Form von Rückstellungen basieren auf dem aktuellen Kenntnisstand. Vor dem Hintergrund der noch ausstehenden finalen rechtlichen Genehmigungen sowie der noch andauernden behördlichen Abstimmungen ist die Bewertung dieser Rückstellungen weiterhin von einer Vielzahl zum Teil ungewisser Faktoren beeinflusst und unterliegt daher erheblichen Einschätzungsrisiken.

 

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Nach dem 31. März 2017 ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

 

VERBRAUCHS- UND EMISSIONSWERTE SOWIE EFFIZIENZKLASSEN

Nachfolgend werden die Verbrauchs- und Emissionswerte sowie die Effizienzklassen der im Dokument genannten Personenkraftwagen dargestellt.
Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 16,9 - 1,6
Hybridelektrofahrzeuge: Stromverbrauch in kWh/100 km (kombiniert): 19,0 - 11,4
Hybridgasfahrzeuge: Kraftstoffverbrauch (CNG) in kg/100 km (kombiniert): 4,3 - 3,3
CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 394 - 36
Effizienzklassen: G - A+
Angaben zu den Kraftstoffverbräuchen und CO2-Emissionen sowie Effizienzklassen bei Spannbreiten in Abhängigkeit vom verwendeten Reifen-/Rädersatz.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

 

DISCLAIMER

Die Zwischenmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.
Die Zahlen in Klammern stellen die Werte des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes dar.

Kontakt:
anton.poll@audi.de










04.05.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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85045 Ingolstadt


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