DGAP-News: curasan veröffentlicht Jahresbericht und konkretisiert Ausblick

Nachricht vom 27.04.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: curasan AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

curasan veröffentlicht Jahresbericht und konkretisiert Ausblick
27.04.2017 / 07:43


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
- Brutto-Umsatzerlöse im Gesamtjahr 2016 steigen um 16,1 Prozent auf 6,9 Millionen Euro

- EBITDA mit -2,1 Millionen Euro unter von Sondereffekten beeinflusstem Vorjahreswert

- Eigenkapital mit 8,9 Millionen Euro leicht verbessert

- Break Even ab 2018 erwartet


Kleinostheim, 27. April 2017 - Die curasan AG (ISIN DE0005494538), ein führender Spezialist für Medizinprodukte aus dem Bereich der Orthobiologie, hat mit dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht die im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnisse bekanntgegebenen Zahlen zum Geschäftsverlauf 2016 im Wesentlichen bestätigt. Demnach führten ein starkes Neukundengeschäft und eine erhöhte Zahl an Terminaufträgen bestehender Kunden zum Jahresende zu überdurchschnittlichem Umsatzwachstum.

Die adjustierten Brutto-Umsatzerlöse stiegen im Gesamtjahr um 16,1 Prozent auf 6,9 Millionen Euro (2015: 5,9 mEUR). Im vierten Quartal wurden davon 2,1 Millionen Euro erwirtschaftet, was einem Zuwachs von 36,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (Q4 2015: 1,5 mEUR). Damit liegen die Brutto-Umsatzerlöse 2016 in der Mitte der veröffentlichten Erwartungsbandbreite von 6,7 bis 7,1 Millionen Euro.

Hohe Investitionen in Vertrieb und Marketing führten jedoch wie zu erwarten ergebnisseitig zu Rückgängen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag bei -2,1 Millionen Euro (2015: 2,1 Millionen Euro). Einmaleffekte aus der Vergleichszahlung resultierend aus der Beilegung eines Rechtsstreits mit Stryker SA hatten im Vorjahr zu Sondereffekten in Höhe von 4,5 Millionen Euro geführt. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) lag dementsprechend mit -2,7 Millionen Euro ebenfalls deutlich unter Vorjahr (2015: 1,6 Millionen Euro). Nach Verlustvortragsaktivierung und somit einem Steuerertrag von insgesamt 0,7 Millionen Euro ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -2,1 Millionen Euro, was einem Verlust je Aktie von -0,21 Euro entspricht.

Positiv entwickelte sich das Eigenkapital der Gesellschaft, das infolge der im Dezember durchgeführten Kapitalerhöhung leicht auf 8,95 Millionen Euro zulegen konnte (2015: 8,84 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote belief sich zum Jahresende auf 70,9 % nach 70,3 % zum Vorjahresultimo. Die liquiden Mittel zum 31.12.2016 waren mit 1,0 Millionen Euro leicht rückläufig (2015: 1,6 Millionen Euro).

"Wir sind 2016 deutlich gewachsen und erhalten aktuell Monat für Monat besseres Feedback vom Markt zu unseren Produkten", kommentiert Michael Schlenk, Vorstand der curasan AG, die Zahlen. "2017 werden wir von unseren Investitionen in Marketing und Vertrieb weiter profitieren. 2018 werden wir dann auch so weit sein, dass wir von unseren heutigen Anstrengungen profitieren werden und curasan einen Break Even vorweisen kann."

Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand der curasan AG von einem anhaltend dynamischen Geschäftsverlauf aus. Auf Grundlage des internen Budgetplanungsprozesses und der Erwartungshaltung externer Vertriebspartner rechnet das Unternehmen daher mit Brutto-Umsatzerlösen in Höhe von 8,5 bis 8,8 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund des aktuell starken Wachstumsmomentums, plant curasan auch 2017 verstärkt in das Umsatzwachstum des Unternehmens zu investieren, um in Asien und vor allem den USA weitere Marktanteile zu gewinnen. Daher erwartet der Vorstand auf Ebene des Nettoergebnisses einen Zielwert zwischen -1,6 bis -2,0 Millionen Euro.

Der vollständige Geschäftsbericht 2016 steht auf den Internetseiten des Unternehmens unter www.curasan.de zum Download bereit.
Über die curasan AG:
curasan entwickelt, produziert und vermarktet Biomaterialien und andere Medizinprodukte aus dem Bereich der Knochen- und Geweberegeneration. Als Branchenpionier hat sich das Unternehmen vor allem auf biomimetische Knochenregenerationsmaterialien spezialisiert, die im Dentalbereich, der Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie in der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Materialien, die biologische Strukturen nachahmen. Zahlreiche Patente und eine umfangreiche Liste an wissenschaftlichen Dokumentationen belegen den klinischen Erfolg der Produkte und die hohe Innovationskraft von curasan. Weltweit profitieren klinische Anwender im Dental- und Orthopädiebereich vom hochwertigen und anwenderorientierten Portfolio des Technologieführers. Das Unternehmen unterhält seinen eigenen High-Tech Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorts in Frankfurt/Main. Neben dem Stammsitz betreibt der Konzern eine Tochtergesellschaft, curasan Inc., in der Research Triangle Park Region, nahe Raleigh, N.C, USA. curasan's innovative Produkte sind von der US Food and Drug Administration (FDA) und vielen anderen internationalen Behörden zertifiziert und in rund 50 Ländern weltweit erhältlich. Die Aktien der curasan AG sind im General Standard an der Frankfurter Börse gelistet (ISIN: DE 000 549 453 8).
Kontakt:
Ingo Middelmenne
Head of Investor Relations
Tel. +49 6027 40900-45
Fax +49 6027 40900-39
ingo.middelmenne@curasan.de
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Head of Corporate Communications
Tel. +49 6027 40900-51
Fax +49 6027 40900-39
andrea.weidner@curasan.de
 










27.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
curasan AG

Lindigstraße 4

63801 Kleinostheim


Deutschland
Telefon:
06027/40 900 0
Fax:
06027/40 900 29
E-Mail:
info@curasan.de
Internet:
www.curasan.de
ISIN:
DE0005494538
WKN:
549453
Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
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