DGAP-News: Wacker Chemie AG: WACKER STEIGERT IM 1. QUARTAL 2017 UMSATZ UND ERTRAG UND AKTUALISIERT NACH ENTKONSOLIDIERUNG VON SILTRONIC DIE JAHRESPROGNOSE

Nachricht vom 27.04.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Wacker Chemie AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

Wacker Chemie AG: WACKER STEIGERT IM 1. QUARTAL 2017 UMSATZ UND ERTRAG UND AKTUALISIERT NACH ENTKONSOLIDIERUNG VON SILTRONIC DIE JAHRESPROGNOSE
27.04.2017 / 07:13


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Gemäß den Regeln des Standards IFRS 5 ("Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche") weist WACKER das Ergebnis der Siltronic AG und ihrer Tochtergesellschaften rückwirkend für das Jahr 2016 als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten aus. Die Beteiligung an Siltronic wird seit dem 15. März 2017 at equity bilanziert. Die in dieser Presseinformation genannten Vergleichswerte des 1. und 4. Quartals 2016 sind dort wo erforderlich entsprechend angepasst und damit vergleichbar.

 

KONZERNUMSATZ DES 1. QUARTALS 2017 LIEGT MIT 1,22 MRD. EUR UM 8 PROZENT ÜBER VORJAHR
EBITDA IST MIT 229 MIO. EUR UM 12 PROZENT HÖHER ALS IM VORJAHR
PERIODENERGEBNIS BETRÄGT EINSCHLIESSLICH DES GEWINNS AUS DEM ABGANG VON SILTRONIC 666 MIO. EUR
NETTO-CASHFLOW IST MIT 53 MIO. EUR DEUTLICH POSITIV
WACKER SILICONES HEBT PROGNOSE AN, ÜBRIGE BEREICHE BESTÄTIGEN DIE BISHERIGEN ERWARTUNGEN
KONZERNPROGNOSE WEGEN ENTKONSOLIDIERUNG VON SILTRONIC ANGEPASST: 2017 SOLL DAS EBITDA BEREINIGT UM SONDERERTRÄGE UM EINEN MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTSATZ NIEDRIGER AUSFALLEN, UMSATZ SOLL IM MITTLEREN EINSTELLIGEN PROZENTBEREICH WACHSEN
München, 27. April 2017 - Die Wacker Chemie AG hat im 1. Quartal 2017 den Umsatz und das operative Ergebnis gegenüber den nach der Entkonsolidierung von Siltronic angepassten Werten des Vorjahres und des Vorquartals weiter ausgebaut. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1.218,8 Mio. EUR (Q1 2016: 1.133,1 Mio. EUR). Das ist ein Plus von rund 8 Prozent. Höhere Absatzmengen im Geschäft mit Siliconen und Polymerprodukten sind der wesentliche Grund für diesen Anstieg. Positive Währungseffekte haben den Umsatz ebenfalls leicht erhöht. Die insgesamt niedrigeren Preise haben die Umsatzentwicklung dagegen gebremst. Gegenüber dem Vorquartal (1.151,1 Mio. EUR) ist der Konzernumsatz um rund sechs Prozent gewachsen.

WACKER hat im 1. Quartal 2017 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 229,3 Mio. EUR erwirtschaftet. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr (205,3 Mio. EUR) und 4 Prozent mehr als im Vorquartal (221,2 Mio. EUR). Neben dem Umsatzplus hat auch die hohe Anlagenauslastung im Berichtsquartal die Ergebnisentwicklung begünstigt. Von Januar bis März 2017 ergibt sich im WACKER-Konzern eine EBITDA-Marge von 18,8 Prozent (Q1 2016: 18,1 Prozent). Im Vorquartal hatte sie 19,2 Prozent betragen. Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) summiert sich im Berichtsquartal auf 73,2 Mio. EUR (Q1 2016: 64,1 Mio. EUR). Das sind 14 Prozent mehr als vor einem Jahr und entspricht einer EBIT-Marge von 6,0 Prozent (Q1 2016: 5,7 Prozent).

Das Periodenergebnis des Berichtsquartals ist stark beeinflusst vom Abgang der Siltronic als Segment des WACKER-Konzerns. Es summierte sich auf 665,9 Mio. EUR (Q1 2016: 16,1 Mio. EUR). Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten stieg um 15 Prozent auf 31,2 Mio. EUR (Q1 2016: (27,2 Mio. EUR). Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich auf 634,7 Mio. EUR (Q1 2016: -11,1 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie aus den fortgeführten Aktivitäten liegt im Berichtsquartal bei 0,59 EUR (Q1 2016: 0,52 EUR).

Die Konzernprognose für das Gesamtjahr 2017 hat WACKER auf Grund der Entkonsolidierung von Siltronic aktualisiert und die Vergleichswerte des Jahres 2016 angepasst. Der Konzernumsatz wird 2017 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher erwartet als im Vorjahr (4.634,2 Mio. EUR). Das EBITDA wird dagegen auf vergleichbarer Basis ohne Sondererträge gegenüber dem Vorjahr (935,2 Mio. EUR) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentwert zurückgehen. Das Konzernergebnis wird sich wegen des Gewinns aus dem Abgang von Siltronic gegenüber dem Vorjahr vervielfachen.

"WACKER ist unter nicht ganz einfachen Rahmenbedingungen gut in das neue Geschäftsjahr gestartet", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl am Donnerstag in München. "Insbesondere die Nachfrage nach unseren Siliconen ist nach wie vor sehr stark. Aber auch bei unseren Polymerprodukten verzeichnen wir steigende Absatzmengen. Für WACKER SILICONES heben wir auf Grund der sehr guten Auftragslage die Umsatz- und Ergebnisprognose an. Schwieriger gestaltet sich das Marktumfeld derzeit für unser Polysiliciumgeschäft. Die Spotmarktpreise für Solarsilicium haben in den letzten Wochen deutlich nachgegeben. Grundsätzlich aber erwarten wir in diesem Jahr für den weltweiten Photovoltaikmarkt weiteres Wachstum. Das wird sich positiv auf die Nachfrage nach Polysilicium auswirken. Durch den Abbau unseres Anteils an Siltronic auf knapp 31 Prozent haben wir jetzt die strategischen Ziele erreicht, die wir mit einer Minderheitsposition bei Siltronic verfolgen: Wir stellen den Konzern weniger kapitalintensiv auf und fokussieren unsere Investitionsmittel darauf, die Wertschöpfungsketten in unseren Chemiebereichen zu stärken."

Regionen
Im 1. Quartal 2017 hat WACKER die Umsätze gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen gesteigert. In Asien belief sich der Konzernumsatz im Berichtsquartal auf 444,6 Mio. EUR. Das sind 6 Prozent mehr als im Vorjahr (418,1 Mio. EUR). In Europa hat WACKER von Januar bis März Umsätze in Höhe von 497,2 Mio. EUR (Q1 2016: 462,0 Mio. EUR) erwirtschaftet. Das ist ein Plus von rund 8 Prozent. In der Region Amerika stieg der Umsatz ebenfalls um rund 8 Prozent auf 219,8 Mio. EUR (Q1 2016: 203,9 Mio. EUR).

Investitionen und Netto-Cashflow
Die Investitionen des Konzerns beliefen sich im 1. Quartal 2017 auf 46,7 Mio. EUR (Q1 2016: 90,7 Mio. EUR). Das sind rund 49 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Mittel gingen vor allem in den Ausbau der Kapazitäten für Silicon- und Polymerprodukte.

Der Netto-Cashflow aus fortgeführten Aktivitäten summierte sich im 1. Quartal 2017 auf 53,2 Mio. EUR (Q1 2016: -10,3 Mio. EUR). Der wesentliche Grund für diesen Anstieg sind die erheblich niedrigeren Investitionen.

Mitarbeiter
Die Zahl der bei WACKER weltweit Beschäftigten ist wegen der Entkonsolidierung von Siltronic deutlich zurückgegangen. Zum Stichtag 31. März 2017 waren im Konzern 13.594 (31.12.2016: 17.205) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. An den WACKER-Standorten in Deutschland arbeiteten zum Ende des Berichtsquartals 9.875 (31.12.2016: 12.138) Beschäftigte, an den internationalen Standorten waren es 3.719 (31.12.2016: 5.067) Mitarbeiter.

Geschäftsbereiche

WACKER SILICONES hat im 1. Quartal 2017 einen Gesamtumsatz von 555,6 Mio. EUR (Q1 2016: 491,3 Mio. EUR) erzielt. Das ist ein Plus von 13 Prozent. Höhere Absatzmengen sind der wesentliche Grund für diesen Anstieg. Den Umsatz des Vorquartals (492,3 Mio. EUR) hat der Bereich ebenfalls um 13 Prozent übertroffen. Das EBITDA von WACKER SILICONES lag im Berichtsquartal mit 107,4 Mio. EUR um rund 22 Prozent über dem Wert des Vorjahres (87,9 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorquartal (78,9 Mio. EUR) betrug das Plus 36 Prozent. Zusätzlich zum Umsatzanstieg haben die hohe Anlagenauslastung und ein gutes Kostenniveau die Ertragskraft des Geschäftsbereichs positiv beeinflusst. Die EBITDA-Marge verbesserte sich im 1. Quartal 2017 auf 19,3 Prozent nach 17,9 Prozent im Vorjahr und 16,0 Prozent im Vorquartal.

Der Gesamtumsatz von WACKER POLYMERS liegt im Berichtsquartal mit 306,8 Mio. EUR um gut 7 Prozent über Vorjahr (285,9 Mio. EUR). Deutlich höhere Absatzmengen bei Dispersionspulvern und Dispersionen sind der Hauptgrund für diesen Zuwachs. Den Umsatz des Vorquartals (275,0 Mio. EUR) hat der Bereich um rund 12 Prozent übertroffen. Das EBITDA von WACKER POLYMERS summierte sich im Berichtsquartal auf 52,3 Mio. EUR (Q1 2016: 64,4 Mio. EUR). Wesentliche Ursache für diesen Rückgang um 19 Prozent sind die im Jahresvergleich deutlich gestiegenen Rohstoffpreise. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat der Geschäftsbereich Preiserhöhungen für seine Produkte angekündigt. Im Vergleich zum Vorquartal (45,2 Mio. EUR) ist das EBITDA dagegen um rund 16 Prozent gewachsen. Hier spielten auch saisonale Effekte eine Rolle. Die EBITDA-Marge lag im Berichtsquartal bei 17,0 Prozent nach 22,5 Prozent im Vorjahr und 16,4 Prozent im Vorquartal.

WACKER BIOSOLUTIONS erzielte von Januar bis März 2017 einen Gesamtumsatz von 51,4 Mio. EUR. Das sind rund 4 Prozent mehr als im Vorjahr (49,6 Mio. EUR). Maßgebend für dieses Plus waren höhere Absatzmengen und positive Wechselkurseffekte. Den Umsatz des 4. Quartals 2016 (49,6 Mio. EUR) hat der Bereich ebenfalls um vier Prozent übertroffen. Das EBITDA von WACKER BIOSOLUTIONS liegt im Berichtsquartal mit 10,6 Mio. EUR um gut 10 Prozent über Vorjahr (9,6 Mio. EUR). Ausschlaggebend für das Plus waren der höhere Umsatz sowie die gute Kostensituation des Geschäftsbereichs, auch auf Grund der hohen Auslastung der Produktionsanlagen. Den Wert des Vorquartals (7,1 Mio. EUR) hat WACKER BIOSOLUTIONS um 49 Prozent übertroffen. Die EBITDA-Marge verbesserte sich entsprechend auf 20,6 Prozent nach 19,4 Prozent im Vorjahr und 14,3 Prozent im 4. Quartal 2016.

WACKER POLYSILICON hat im Berichtsquartal einen Gesamtumsatz von 268,1 Mio. EUR erzielt. Das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr (273,1 Mio. EUR) und 10 Prozent weniger als im Vorquartal (297,2 Mio. EUR). Ausschlaggebend für den leichten Rückgang im Jahresvergleich sind die etwas niedrigeren Absatzmengen im Solargeschäft. Dagegen haben die sowohl im Jahres- als auch im Quartalsvergleich höheren Preise für Solarsilicium die Umsatzentwicklung begünstigt. Gegenüber dem 4. Quartal 2016 sind die Absatzmengen deutlich zurückgegangen. Die Spotmarktpreise für Solarsilicium haben in den letzten Wochen deutlich nachgegeben. Der Geschäftsbereich hat diese Situation genutzt, um seine Lagerbestände in Asien zu erhöhen und so die Lieferzeiten zu seinen dortigen Kunden deutlich zu verkürzen. Das EBITDA von WACKER POLYSILICON belief sich im Berichtsquartal auf 70,5 Mio. EUR. Das sind 79 Prozent mehr als im Vorjahr (39,4 Mio. EUR). Der Hauptgrund für diesen deutlichen Anstieg sind die im Vorjahr angefallenen Anlaufkosten für die Inbetriebnahme des neuen Polysiliciumstandorts Charleston. Diese hatten im 1. Quartal 2016 das EBITDA des Geschäftsbereichs um rund 30 Mio. EUR gemindert. Gegenüber dem Vorquartal (86,5 Mio. EUR) ist das EBITDA um knapp 19 Prozent gesunken. Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang ist der im 4. Quartal 2016 angefallene Sonderertrag von 13,3 Mio. EUR aus einbehaltenen erhaltenen Anzahlungen und Schadenersatzleistungen von Kunden aus der Solarbranche. Die EBITDA-Marge des Geschäftsbereichs beträgt im Berichtsquartal 26,3 Prozent nach 14,4 Prozent im 1. Quartal 2016 und 29,1 Prozent im 4. Quartal 2016.

Ausblick
Im Berichtsquartal hat WACKER seine Beteiligung an der Siltronic AG auf 30,8 Prozent reduziert. Gemäß den Regeln des Standards IFRS 5 ("Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche") weist WACKER das Ergebnis der Siltronic AG und ihrer Tochtergesellschaften rückwirkend für das Jahr 2016 als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten aus. Die Beteiligung an Siltronic wird seit dem 15. März 2017 at equity bilanziert.

An den Einschätzungen zu den einzelnen Geschäftsbereichen ergeben sich dadurch gegenüber den Aussagen im Geschäftsbericht 2016 keine Änderungen. Auf Grund der starken Nachfrage nach seinen Siliconprodukten hebt der Konzern aber seine Erwartungen für WACKER SILICONES an. Dort sollen trotz steigender Rohstoffpreise sowohl der Umsatz als auch das EBITDA im Jahresvergleich um einen hohen einstelligen Prozentsatz wachsen (Geschäftsbericht 2016: Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich, leichter Anstieg des EBITDA).

Auf Konzernebene ändert sich die Prognose - jeweils bezogen auf die angepassten Werte des Jahres 2016 - wie folgt:

Der Konzernumsatz wird 2017 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher erwartet als im Vorjahr (4.634,2 Mio. EUR).

Die EBITDA-Marge wird etwas unter Vorjahr (20,6 Prozent) erwartet (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic leicht unter Vorjahr). Insgesamt niedrigere Produktpreise und steigende Rohstoffpreise mindern die EBITDA-Marge.

Das EBITDA wird auf vergleichbarer Basis ohne Sondererträge gegenüber dem Vorjahr (935,2 Mio. EUR) um einen mittleren einstelligen Prozentwert zurückgehen (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf vergleichbarer Basis ohne Sondererträge auf dem Niveau des Vorjahres).

Der ROCE wird im Vergleich zum Jahr 2016 (5,6 Prozent) leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf dem Niveau des Vorjahres).

Der Netto-Cashflow wird für das Jahr 2017 deutlich positiv erwartet. Er soll aber deutlich unter dem Vorjahreswert (361,1 Mio. EUR) liegen (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf dem Niveau des Vorjahres).

Die Investitionen werden sich 2017 auf rund 360 Mio. EUR belaufen (Geschäftsbericht 2016: rund 450 Mio. EUR) und damit gegenüber dem Vorjahr (338,1 Mio. EUR ohne Siltronic) leicht steigen. Sie liegen aber nach wie vor deutlich unter den Abschreibungen.

Die Abschreibungen werden im Jahr 2017 mit rund 600 Mio. EUR (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic rund 720 Mio. EUR) leicht unter dem Niveau des Vorjahres (618,2 Mio. EUR) liegen.

Die Nettofinanzschulden werden wie im Geschäftsbericht 2016 prognostiziert weiter sinken und deutlich unter Vorjahr (992,5 Mio. EUR) liegen.

Hinweis für die Redaktionen: Der Bericht zum 1. Quartal 2017 steht auf den Internet-Seiten von WACKER (www.wacker.com) unter Investor Relations zum Download zur Verfügung.
 

Eckdaten WACKER-Konzern

Mio. EUR
Q1 2017
Q1 2016
Veränd.in %
Umsatz
1.218,8
1.133,1
7,6
EBITDA(1)
229,3
205,3
11,7
EBITDA-Marge(2) (%)
18,8
18,1
-
EBIT(3)
73,2
64,1
14,2
EBIT-Marge(2) (%)
6,0
5,7
-
 
 
 
 
Finanzergebnis
-23,6
-24,7
-4,5
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern
49,6
39,4
25,9
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten
31,2
27,2
14,7
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten
634,7
-11,1
n.a.
Periodenergebnis
665,9
16,1
>100
 
 
 
 
Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten (EUR)
0,59
0,52
12,6
Ergebnis je Aktie (EUR)
13,19
0,41
>100
Investitionen (inkl. Finanzanlagen)
46,7
90,7
-48,5
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mio. EUR
31.03.2017
31.03.2016
31.12.2016
Bilanzsumme
7.369,0
7.441,9
7.461,6
Eigenkapital
3.220,1
2.487,7
2.593,2
Eigenkapitalquote (%)
43,7
33,4
34,8
Finanzierungsverbindlichkeiten
1.426,6
1.636,3
1.458,2
Nettofinanzschulden(5)
687,4
1.110,0
992,5
 
 
 
 
Mitarbeiter (Anzahl am Stichtag)
13.594
17.048
17.205

 

1 EBITDA ist EBIT vor Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen.

2 Margen sind jeweils bezogen auf die Umsatzerlöse.

3 EBIT ist das Ergebnis fortgeführter Geschäftstätigkeiten für die betreffende Berichtsperiode vor Zins- und übrigem Finanzergebnis und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

4 Summe aus Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit ohne die Veränderung der erhaltenen Anzahlungen und dem Cashflow aus langfristiger Investitionstätigkeit (ohne Wertpapiere) inklusive Zugänge aus Finanzierungsleasing.

5 Summe aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, lang- und kurzfristigen Wertpapieren und lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten.

6 Angepasst auf Grund von IFRS 5 (Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche).

Die folgende Tabelle zeigt die einzelnen Bestandteile des Ergebnisses aus nicht fortgeführten Aktivitäten:

Mio. EUR
 
Veräußerungserlös (vor Transaktionskosten)
353,2
Neubewertung der verbleibenden Anteile von 30,8% an Siltronic
518,6
Abgehende Summe Vermögen und Schulden Siltronic
-453,3
Abgang Anteile anderer Gesellschafter im WACKER-Konzern
214,7
Anteiliger Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung
-11,6
Nicht aktivierungsfähige Kosten (Transaktionskosten, Steuern)
-4,6
Abgangsgewinn
617,0
Laufendes Ergebnis Siltronic Q1 2017
17,7
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten
634,7

 

Diese Presseinformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von WACKER beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u. a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführung von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch WACKER ist weder geplant noch übernimmt WACKER die Verpflichtung dafür.

Weitere Informationen erhalten Sie von:
Wacker Chemie AG
Presse und Information
Christof Bachmair
Tel. +49 89 6279-1830christof.bachmair@wacker.com











27.04.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
Wacker Chemie AG

Hanns-Seidel-Platz 4

81737 München


Deutschland
Telefon:
0049-89-6279-1633
Fax:
0049-89-6279-2933
E-Mail:
investor.relations@wacker.com
Internet:
www.wacker.com
ISIN:
DE000WCH8881
WKN:
WCH888
Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
Ende der Mitteilung
DGAP News-Service




567797  27.04.2017 





PfeilbuttonQSC will an der Börse und bei Kunden in die Offensive - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonSTARAMBA SE: „Das Potenzial für STARAMBA.spaces ist riesig“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonAnleihe-Emission von Euges: „Wollen eine Vertrauensgrundlage aufbauen“ - Exklusiv-Interview!
PfeilbuttonBitcoins, Tulpen und die Lust auf schnelles Geld
PfeilbuttonNanogate: „Nächster Wachstumssprung“ - Exklusiv-Interview mit Ralf Zastrau


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

13.12.2017 - Süss Microtec: Auftragslage besser als erwartet
13.12.2017 - CompuGroup Medical: Gewinnwarnung für 2017
13.12.2017 - Deutsche Rohstoff: Deutlicher Förderanstieg bei Salt Creek
13.12.2017 - artec technologies meldet Neukunden für Cloud-Dienst
13.12.2017 - Steinhoff: Großaktionär kritisiert Unternehmen heftig
13.12.2017 - innogy Aktie stürzt ab - was ist hier los?
13.12.2017 - Phoenix Solar: Insolvenz angemeldet
13.12.2017 - Ferratum: Kooperation mit Thomas Cook - Aktie deutlich im Plus
13.12.2017 - Lufthansa: Die Übernahme ist geplatzt
13.12.2017 - Steinhoff: Anlegerschützer befürchtet gravierende Folgen aus dem Skandal


Chartanalysen

13.12.2017 - Commerzbank Aktie: Wird das doch noch eine Zitterpartie?
12.12.2017 - Tesla Aktie: Die große Chance?
12.12.2017 - Evotec Aktie: Richtig starke Signale für die Bullen!
12.12.2017 - Staramba Aktie: Kaufsignale winken!
12.12.2017 - Viscom Aktie: Ausbruch in Richtung Allzeithoch voraus?
11.12.2017 - Commerzbank Aktie: Das sieht sehr gut aus, aber…
11.12.2017 - Steinhoff Aktie: Ein paar Daten für Trader
11.12.2017 - Evotec Aktie: Steht der Ausbruch bevor? Aktuelle News!
11.12.2017 - Dialog Semiconductor Aktie: Crash vorbei?
08.12.2017 - Zeal Network Aktie: Trendwende nach der Baisse in Sicht?


Analystenschätzungen

13.12.2017 - ProSiebenSat.1 Aktie: Neue Kaufempfehlung
13.12.2017 - Commerzbank und Deutsche Bank: Daumen runter für die Bankaktien
13.12.2017 - Dialog Semiconductor Aktie: Anleger gehen im Fall Apple vom „worst case” aus
13.12.2017 - FinTech Group: Aktie bekommt Kaufempfehlung
13.12.2017 - Deutsche Bank Aktie: Kaufempfehlung und Kaufsignal?
13.12.2017 - Wirecard Aktie: Das sagen Experten zum neuen Ausblick
12.12.2017 - E.On Aktie: Dreht der Trend jetzt nach oben?
12.12.2017 - Morphosys Aktie: Bildet sich hier ein Top?
12.12.2017 - SGL Carbon Aktie massiv im Plus: Was ist hier los?
12.12.2017 - ProSiebenSat.1 Aktie: besonders attraktives Profil


Kolumnen

13.12.2017 - Euro Stoxx 50: Siebzehn Jahr – Sprödes Haar - Donner & Reuschel Kolumne
13.12.2017 - FOMC-Zinsentscheid im Fokus der Märkte - National-Bank Kolumne
13.12.2017 - Schwellenländerbörsen erzielen im November 2017 eine Underperformance - Commerzbank Kolumne
13.12.2017 - DAX: Widerstand versperrt Weg nach oben - UBS Kolumne
13.12.2017 - SAP Aktie: Nächster Anlauf auf 100,00-Euro-Marke könnte bevorstehen - UBS Kolumne
13.12.2017 - Zinsen „rauf“ - Steuerreform stockt - Donner & Reuschel Kolumne
12.12.2017 - Finanzmarktexperten blicken optimistisch ins Jahr 2018 - Nord LB Kolumne
12.12.2017 - Platin zu Gold – eine Preislücke, die geschlossen wird? - Commerzbank Kolumne
12.12.2017 - Deutsche Bank Aktie: Neues Jahreshoch noch möglich - UBS Kolumne
12.12.2017 - DAX: Rückfall in die Trading-Range - UBS Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR