DGAP-Adhoc: mybet Holding SE: Kreditlinie aus der Westlotto-Zwischenfinanzierung erweitert

Nachricht vom 18.04.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-Ad-hoc: mybet Holding SE / Schlagwort(e): Finanzierung

mybet Holding SE: Kreditlinie aus der Westlotto-Zwischenfinanzierung erweitert
18.04.2017 / 16:58 CET/CEST

Veröffentlichung einer Insiderinformation gemäß Artikel 17 MAR, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
mybet Holding SE: Kreditlinie aus der Westlotto-Zwischenfinanzierung erweitert

Berlin, 18. April 2017. Die SWS Service GmbH (SWS), eine Tochtergesellschaft der mybet Holding SE, wird mit dem Finanzierer der sogenannten Westlotto-Zwischenfinanzierung eine Erweiterung der bereits zur Verfügung stehenden Kreditlinie vereinbaren. Die Unterzeichnung der Vereinbarung wird in Kürze erfolgen.

Die Westlotto-Zwischenfinanzierung umfasst eine für die mybet Gruppe frei verfügbare Kreditlinie in Höhe von vier Millionen Euro plus eine Option, den Kreditrahmen auf fünf Millionen ab dem Jahr 2018 bei Bedarf zu erhöhen. Die neue Vereinbarung sieht vor, dass diese Option vorgezogen wird und die entsprechenden Mittel ab Unterzeichnung der neuen Vereinbarung bei Bedarf abgerufen werden können. Zusätzlich erweitert die neue Vereinbarung den Kreditrahmen um eine Million Euro. Das Gesamtvolumen der Kreditlinie aus der Westlotto-Zwischenfinanzierung beträgt damit sechs Millionen Euro.

Die Westlotto-Zwischenfinanzierung wurde ursprünglich im Oktober 2016 vereinbart und bezieht sich auf die Vorfinanzierung der möglichen Erlöse der SWS aus dem Schadenersatz-Verfahren gegen die Westdeutsche Lotterie GmbH & Co OHG wegen eines Kartellrechtsverstoßes. In diesem seit 2008 laufenden Verfahren hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf der SWS in einem Urteil Schadenersatz in Höhe von 11,5 Mio. Euro plus Zinsen zugesprochen und eine Revision nicht zugelassen. Danach hatte der Bundesgerichtshof im Jahr 2016 allerdings eine Revision zugelassen und das Verfahren an das OLG Düsseldorf zurück verwiesen mit dem Auftrag, die Schadenersatzsumme noch einmal zu überprüfen. Der nächste Verhandlungstermin vor dem OLG ist für den 12. Juli 2017 angesetzt.

Die Konditionen der Westlotto-Zwischenfinanzierung gelten auch für die neue Vereinbarung. Danach ist das durch die Nutzung der Kreditlinie entstehende Darlehen zinsfrei und ebenso wie die Beteiligung erst nach dem rechtskräftigen Ende des Westlotto-Verfahrens durch ein Urteil oder einen Vergleich fällig. Sollte die SWS aus dem Verfahren keine Erlöse erzielen, wird keine Rückzahlung fällig und es bestehen auch keine sonstigen Rückgriffs- oder Rückzahlungsrechte (non-recourse) für den Darlehensgeber.
Sollten der SWS aus dem Verfahren Erlöse zufließen, so kann die entstehende Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Darlehensgeber das Volumen der erzielten Erlöse in keinem Fall übersteigen, auch wenn dies zum Beispiel eine unvollständige Rückzahlung der ursprünglichen Darlehenssumme bedeuten würde.

Sofern die Mittel ausreichen, beträgt die Rückzahlungssumme für den Darlehensgeber 150 Prozent des Darlehens. Dieser Prozentsatz erhöht sich schrittweise bis zu einem Maximum von 200, falls das Verfahren länger als ein Jahr nach Nutzung der Kreditlinie andauert. Dieses Maximum ist nach einer Verfahrensdauer von 2,5 Jahren nach Nutzung der Kreditlinie erreicht.
Zusätzlich erhält der Darlehensgeber in jedem Fall, unabhängig von der Verfahrensdauer, 15 Prozent des nach Begleichung der zeitabhängigen Rückzahlungssumme etwaig noch verbleibenden Restbetrags.

In allen Szenarien verbleiben etwaige Restbeträge nach Ausgleich aller Verpflichtungen gegenüber dem Darlehensgeber bei der SWS.

Die neue Vereinbarung soll die finanzielle Ausstattung der mybet Gruppe für die operativen Planungen im Jahr 2017 absichern, aber nur im Bedarfsfall genutzt werden.


Mitteilendes Unternehmen:
mybet Holding SE, ISIN: DE000A0JRU67, Frankfurter Wertpapierbörse Prime Standard

Mitteilende Person:
Sebastian Bucher, Manager Investor & Public Relations


Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:mybet Holding SE
Die mybet Gruppe ist ein in mehreren europäischen Ländern lizenzierter Anbieter von Sportwetten und Online-Casinospielen mit Sitz in Berlin und Standorten in Köln und in Malta. mybet bietet ihre Wett- und Gaming-Produkte über die Internet-Plattform mybet.com sowie per Franchise-System auch in stationären mybet-Wettshops an. Zudem beliefert die Unternehmensgruppe als B2B-Dienstleister regionale Wettanbieter in Europa und Afrika.
Die mybet Holding SE ist die Muttergesellschaft der mybet Gruppe. Die Aktien der mybet Holding SE (ISIN DE000A0JRU67) sind an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard notiert.
Weitere Informationen unter www.mybet-se.com | www.mybet.com | www.mybet-shop.com

Kontakt
mybet Holding SE
Sebastian Bucher
Investor & Public Relations

tel +49 30 22 90 83-161
fax +49 30 22 90 83-150
e-mail sebastian.bucher@mybet.com





18.04.2017 CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
mybet Holding SE

Karl-Liebknecht-Straße 32

10178 Berlin


Deutschland
Telefon:
+49 30 22 90 83 0
Fax:
+49 30 22 90 83 150
E-Mail:
ir@mybet.com
Internet:
www.mybet-se.com
ISIN:
DE000A0JRU67
WKN:
A0JRU6
Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
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