DGAP-News: Jahresergebnis zum 31. Dezember 2016: Deutsche Wohnen erneut mit Rekordergebnis

Nachricht vom 21.03.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Deutsche Wohnen AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

Jahresergebnis zum 31. Dezember 2016: Deutsche Wohnen erneut mit Rekordergebnis
21.03.2017 / 07:02


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Jahresergebnis zum 31. Dezember 2016Deutsche Wohnen erneut mit Rekordergebnis

Portfolioaufwertung um EUR 2,7 Mrd. aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklung
Erhöhung des EPRA NAV um 29 % auf EUR 29,68 je Aktie
Anstieg des FFO I um 26 % auf rund EUR 384 Mio. bzw. EUR 1,14 je Aktie
Dividende (Vorschlag) um 37 % auf EUR 0,74 je Aktie gesteigert
Für das Geschäftsjahr 2017 FFO I von rund EUR 425 Mio. erwartet
Frankfurt am Main/Berlin, 21. März 2017. Die Deutsche Wohnen hat im Geschäftsjahr 2016 aufgrund von Bewertungsgewinnen und der operativen Performance wiederholt alle wesentlichen Kennzahlen deutlich gesteigert. Der Konzerngewinn lag mit EUR 1,6 Mrd. rund 35 % über dem Vorjahr. Der Funds from Operations (FFO I) hat sich im Berichtsjahr durch Portfolioankäufe, deutlich reduzierte Finanzierungskosten sowie organisches Wachstum um 26 % auf EUR 383,9 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 304,0 Mio.). Der FFO I je Aktie stieg um 20 % auf EUR 1,14. Der FFO II (inkl. Verkauf) erhöhte sich auf EUR 438,2 Mio. (Vorjahr: EUR 372,9 Mio.) und je Aktie um rund 12 % auf EUR 1,30. Der Verschuldungsgrad (Loan to Value Ratio) blieb zum Stichtag mit 37,7 % auf Vorjahresniveau (31. Dezember 2015: 38,0 %). Der EPRA NAV (unverwässert) stieg im Vergleich zum Vorjahr signifikant um 29 % auf EUR 29,68 je Aktie (31. Dezember 2015: EUR 23,02 je Aktie).

Wertzuwachs aufgrund anhaltender Marktdynamik

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die Deutsche Wohnen erneut von einem dynamischen Marktumfeld und der hervorragenden Entwicklung des Portfolios, vor allem in den Core+-Regionen, profitieren. Dies spiegelt sich im Wertzuwachs von rund EUR 2,7 Mrd. im Rahmen der Portfoliobewertung wider. Dabei steuerte der Kernmarkt Berlin mit rund EUR 2,4 Mrd. das größte Wachstum bei. Zum 31. Dezember 2016 war das Portfolio mit EUR 1.580 je m² bewertet (Vorjahr EUR 1.282 EUR je m²). Dies entspricht dem 21,5-fachen der aktuellen jährlichen Vertragsmieten, beziehungsweise dem 17,6-fachen auf Basis aktueller Marktmieten. Der Berliner Wohnungsbestand ist aktuell mit EUR 1.738 je m² bewertet, was derzeit der 23,7-fachen Jahresmiete entspricht.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen AG: "Unser Fokus auf dynamische Regionen wie Berlin oder Frankfurt, zahlt sich dauerhaft aus. Die gute operative Entwicklung unseres Immobilienportfolios ist die Basis unseres Erfolgs. Darüber hinaus profitieren wir von der positiven Entwicklung unserer Heimatmärkte mit attraktiven Wertsteigerungen, die sich in unserem Nettovermögenswert - dem sogenannten NAV - widerspiegeln."

Erneute Steigerung der operativen Ergebnisse

Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31. Dezember 2016 rund 160.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einem Fair Value von rund EUR 15,5 Mrd. Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Stichtag auf EUR 6,10 je m², bei einem Leerstand von 1,8 %. Auf Like-for-like-Basis erzielte die Deutsche Wohnen insgesamt ein Mietwachstum von 2,9 %, wobei der Großraum Berlin 3,5 % beisteuerte. Der Leerstand im Berliner Bestand lag bei 1,6 %.

Im Berichtsjahr konnten die Vertragsmieten auf EUR 704,5 Mio. (Vorjahr: EUR 634,0 Mio.) gesteigert werden, mit einem operativen Ergebnis (Net Operating Income - NOI) von EUR 545,7 Mio. (Vorjahr: EUR 474,9 Mio.). Die NOI-Marge erhöhte sich von 74,9 % auf 77,5 %. Das bereinigte EBITDA ohne Verkaufsergebnis und Einmalaufwendungen hat sich um rund 16 % auf EUR 527,4 Mio. (Vorjahr: EUR 455,0 Mio.) verbessert. Hierzu trugen insbesondere die Effizienzgewinn in der operativen Bewirtschaftung sowie die erneute Senkung der Kostenquote bei. Die bereinigte EBITDA-Marge ist deutlich von 71,8 % auf 74,9 % gestiegen und stellt einen guten Gradmesser für die erneut unter Beweis gestellte Effizienz des Geschäftsmodells dar.

Das Verkaufsergebnis reduzierte sich volumenbedingt um 21 % auf EUR 54,3 Mio. (Vorjahr: EUR 68,9 Mio.). Gleichzeitig ist die durchschnittliche Verkaufsmarge trotz der Aufwertung des Immobilienbestands von 16 % auf 22 % gestiegen. In der Wohnungsprivatisierung betrug die Verkaufsmarge analog zum Vorjahr rund 40 %. Insgesamt wurden 4.308 Einheiten in 2016 (Vorjahr: 9.405) umsatzwirksam veräußert, davon 1.235 im Rahmen der Wohnungsprivatisierung (Vorjahr: 1.908) und 3.073 im institutionellen Verkauf (Vorjahr: 7.497).

Deutliche Ausweitung des Investitionsprogramms zur Erhöhung der Bestandsqualität

Um die Qualität im Portfolio weiter zu erhöhen, wurde in 2016 ein Investitionsprogramm von EUR 1,0 Mrd. verabschiedet. Das auf fünf Jahre angelegte Programm umfasst rund 30.000 Wohnungen, die auf einen zeitgemäßen Standard gebracht und energetisch saniert werden sollen. Zusätzlich wurde ein Nachverdichtungs- und Neubauprogramm in Höhe von knapp EUR 0,5 Mrd. beschlossen, um die bestehenden Flächenreserven effizient zu nutzen und rund 2.200 Wohnungen innerhalb der nächsten vier Jahre zu errichten. Mit ihrem EUR 1,5 Mrd. schweren Investitionsprogramm für Modernisierung und Neubau erwartet die Deutsche Wohnen die zielgerichtete Realisierung weiterer Wertpotenziale in der Zukunft.

Attraktive Zukäufe von Pflegeimmobilien

Im Jahr 2016 konnten 31 Pflegeeinrichtungen mit insgesamt rund 4.600 Pflegeplätzen in zwei verschiedenen Transaktionen erworben werden. Die Ankäufe werden in 2017 einen wesentlichen Ergebnisbeitrag leisten. Bei den Zukäufen konnte die Deutsche Wohnen von ihrer langjährigen Expertise in diesem Marktsegment profitieren und das Geschäftssegment Pflege und Betreutes Wohnen somit erfolgreich ausbauen.

Starke Entwicklung am Kapitalmarkt

Der Kurs der Deutsche Wohnen-Aktie hat sich 2016 mit einem Kursanstieg von rund 19 % erneut hervorragend entwickelt und konnte damit wiederholt die Branchen-Benchmarks wie EPRA Germany übertreffen. Mit einer Marktkapitalisierung von derzeit rund EUR 11 Mrd. ist die Deutsche Wohnen die zweitgrößte börsennotierte Immobiliengesellschaft in Deutschland und rangiert im europäischen Vergleich auf dem dritten Rang. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung beläuft sich die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr auf EUR 0,74 je Aktie, eine deutliche Steigerung von 37 % im Vergleich zum Vorjahr.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet das Unternehmen eine Steigerung des FFO I auf rund EUR 425 Mio., wobei der Verschuldungsgrad (LTV) im Zielkorridor von 35 % bis 40 % verbleiben soll.

Die Deutsche Wohnen

Die Deutsche Wohnen ist eine der führenden börsennotierten Immobiliengesellschaften in Deutschland und Europa, deren operativer Fokus auf der Bewirtschaftung und Entwicklung ihres Portfolios, mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien, liegt. Der Bestand umfasst zum 31. Dezember 2016 insgesamt 160.160 Einheiten, davon 157.976 Wohneinheiten und 2.184 Gewerbeeinheiten. Die Deutsche Wohnen ist im MDAX der Deutschen Börse gelistet und wird zudem in den wesentlichen Indizes EPRA/NAREIT, STOXX Europe 600 und GPR 250 geführt.

Wichtiger Hinweis

Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.

Soweit in diesem Dokument in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "werden", "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der Deutsche Wohnen und der mit ihr gemeinsam handelnden Personen zum Ausdruck. Die in die Zukunft gerichteten Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, die die Deutsche Wohnen und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen nach bestem Wissen vorgenommen haben, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der Deutsche Wohnen oder der mit ihr gemeinsam handelnden Personen liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Folgen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen abweichen können.
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