DGAP-News: Baader Bank verbessert Jahresergebnis 2016 deutlich und setzt Neuausrichtung der Konzernstrategie konsequent fort

Nachricht vom 17.03.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Baader Bank AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis

Baader Bank verbessert Jahresergebnis 2016 deutlich und setzt Neuausrichtung der Konzernstrategie konsequent fort
17.03.2017 / 08:00


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Baader Bank verbessert Jahresergebnis 2016 deutlich und setzt Neuausrichtung der Konzernstrategie konsequent fort

- Die Baader Bank erzielt auf Konzernebene ein Vorsteuerergebnis von -2,1 Mio. Euro und verbessert damit das Vorjahresergebnis um 5,5 Mio. Euro. Sie schließt das Geschäftsjahr 2016 auf Einzelgesellschaftsebene mit einem ausgeglichenen Vorsteuerergebnis von 4 TEuro ab.

- Die starke Marktposition in den deutschsprachigen Kernmärkten wird im Market Making und Capital Markets gefestigt. Trotz tendenziell stagnierendem Umfeld gelingt ein Zuwachs an Marktanteilen im Cash Equity-Geschäft.

- Die Baader Bank etabliert sich als starker Partner für klassische und digitale Vermögensverwalter und übernimmt vollumfängliche Banking Services für Fintechs, unter anderem für den aktuell größten Robo-Adviser Europas.

- Das betreute Fondsvermögen im Bereich Asset Management Services kann die Baader Bank mehr als verdoppeln.

Unterschleißheim, 17. März 2017
Das Vorsteuerergebnis des Baader Bank Konzerns verbesserte sich in 2016 auf -2,1 Mio. Euro (+72 %). Dabei konnte die Baader Bank im Einzelabschluss mit 4 TEuro ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen. Die vorwiegend aus dem Market Making stammenden Handelserträge konnten trotz einer Abnahme der Wertpapierumsätze an deutschen Handelsplätzen um ca. 16 % in 2016 mit 52,8 Mio. Euro erfreulich auf konstantem Niveau gehalten werden. Auch der Ausbau des außerbörslichen Geschäfts trug Entsprechendes dazu bei. Rückläufig zeigte sich das Provisionsergebnis mit 40,7 Mio. Euro (-19 %). Niedrigere Courtage- und Transaktionsentgelte, ein geringeres Platzierungsvolumen und strukturell bedingte Sondereffekte bei der schweizerischen Konzerngesellschaft Baader Helvea waren dafür ausschlaggebend. Das Zinsergebnis sowie die laufenden Erträge erhöhten sich auf 3,2 Mio. Euro (+29 %). Insgesamt lagen die Gesamterträge des Baader Bank Konzerns in 2016 bei 100,5 Mio. Euro (-10 %).

Die Konzernaufwendungen verzeichneten im Vorjahresvergleich einen deutlichen Rückgang auf 102,6 Mio. Euro (-14 %). Sowohl die Personal-, Verwaltungs- als auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr teils deutlich gesunken und liegen insgesamt unter Plan. Neben den ergebnisbedingt niedrigeren variablen Vergütungsbestandteilen waren hierfür die bereits in 2015 eingeleiteten und in 2016 voll wirksamen Kostensenkungsmaßnahmen ursächlich.

Zum Bilanzstichtag kam es weder zu außerordentlichen Abschreibungen auf assoziierte Unternehmen des Baader Bank Konzerns noch zu Wertberichtigungen im Anlagevermögen. Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden 584 TEuro zugeführt. Unter Berücksichtigung dieses Fonds verfügte die Baader Bank Gruppe zum 31. Dezember 2016 über Eigenmittel in Höhe von 118 Mio. Euro (-3 %). Die bilanzielle Eigenkapitalquote lag zum Stichtag unverändert bei 17 %.

"In Anbetracht der deutlich sinkenden Wertpapierumsätze an deutschen Börsen ist das konstante Niveau der Handelserträge der Baader Bank ein Zeichen für unsere Stärke im Market Making", betont Vorstandsvorsitzender Nico Baader. "Es ist uns gelungen, durch eine stringente Risikopolitik Abschreibungs- und Bewertungsverluste wie im Vorjahr zu vermeiden und die Marktbereiche durch strategisch wertvolle Investitionen weiter zu entwickeln". Mit einer exzellenten Eigenkapitalquote ist das Institut für die kommenden steigenden Kapital- und Investitionsanforderungen bestens gerüstet.Geschäftsverlauf 2016
Im Market Making behauptete die Baader Bank ihre führende Rolle an deutschen Börsenplätzen. Bei vier der fünf Börsengänge im Prime Standard der Frankfurter Börse wurde sie als Spezialist mandatiert. Die Zusammenarbeit mit Partnerbanken im außerbörslichen Handel konnte in 2016 entscheidend ausgebaut werden. Nahezu alle großen Direktbanken im deutschsprachigen Raum nutzen nun die Handelsangebote. Damit wurde auch in diesem Segment eine führende Marktposition erarbeitet.
"Innerhalb der deutschen Börsenlandschaft finden aktuell bedeutende systemische und strukturelle Veränderungen statt. Die Umstellung von der klassischen Preisfeststellung in geschlossenen Orderbüchern auf differenzierte Multi Market Maker- und Quote Request-Modelle führt zu einer Verlagerung der Wertpapierumsätze auf Plattformen, die diese Modelle betreiben", erklärt Nico Baader.
Angesichts dessen hat die Baader Bank in 2016 durch die systemische Anpassung und den proaktiven Kompetenzaufbau im Bereich Market Making alle Voraussetzungen für ein Bestehen in diesem neu formierten Marktumfeld geschaffen.

Im Investment Banking überzeugt die Baader Bank mit Zugewinnen internationaler Kunden und Marktanteile im Cash Equity-Geschäft und mit qualitativ hochwertigen Kapitalmarkttransaktionen im Bereich Capital Markets.

Spitzenplatzierungen bei der Extel Umfrage 2016 zeugen von der starken Marktpräsenz als lokaler Multi Asset Broker in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bestplatzierungen gab es sowohl für Equity Sales- als auch Execution-Leistungen in den "German Equities"-Kategorien. In der zweiten Jahreshälfte verstärkte die Baader Bank ihre Kompetenzen vielversprechend um die Bereiche CSA-Brokerage und Clearing-Services.

Im Bereich Capital Markets begleitete die Baader Bank im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 4 Kapitalmaßnahmen in einem Gesamtvolumen von rund 80 Mio. Euro in der Rolle des sogenannten Bookrunners. Darüber hinaus verantwortete die Bank in über 40 Transaktionen und einem Volumen von mehr als 1,2 Mrd. Euro die Rolle des Technical Leads als Dienstleister für hochkarätige und qualitativ anspruchsvolle Mandatsadressen.
Innerhalb eines gehemmten Marktumfeldes, gemessen an der Gesamtanzahl an Börsengängen und Eigenkapitaltransaktionen in der DACH-Region in 2016, konnten die Marktanteile im Equity Capital Markets-Geschäft dennoch mit Platz sechs in den League Tables bei Transaktionen bis zu 100 Mio. Euro auf einer soliden Position gefestigt werden. Bei Transaktionsvolumen bis zu 250 Mio. Euro rangierte das Institut unter den besten 15 Häusern.

Im Jahresverlauf 2016 setzte die Baader Bank neue Schwerpunkte in der Kooperation mit Vermögensverwaltern, Family Offices sowie Asset Managern und erweiterte ihr Angebot von Banking Services für deren Endkunden im Bereich Konto- und Depotgeschäft.
Sie wird damit der progressiven Marktpräsenz digitaler Asset Manager und Fintechs und einer deutlich wachsenden Nachfrage an Handels-, IT- als auch Regulatorik-Expertise gerecht. Als Outsourcing-Partner bildet die Baader Bank das komplette Bankdienstleistungsspektrum im Vermögensverwaltungsprozess ab und offeriert bestehende Marktschnittstellen in Kombination mit hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards.
Der europaweit größte Marktplayer in der digitalen Vermögensverwaltung sowie weitere erfolgreiche Robo-Adviser nutzen bereits aktiv die von der Baader Bank erbrachten Services.
Das Depotvolumen stieg im Geschäftsjahresverlauf 2016 um 73 % auf rund 1,6 Mrd. Euro, die Anzahl der Depots erhöhte sich von 3.300 auf knapp 5.800 (+75 %). Auch hinsichtlich dem generierten Orderflow weist dieses Geschäftsfeld großes Potenzial auf.

Das betreute Vermögen in den Asset Management Services lag Ende 2016 bei 5,35 Mrd. Euro und somit um 118,2 % über Vorjahr. Die Zahl der Mandate stieg auf 56. Darüber hinaus agiert die Baader Bank aktuell für mehr als 140 Fonds als Buy Side-Trading Desk.Ausblick 2017
"Die Baader Bank besitzt in ihren Kernmärkten eine überaus starke Stellung und wird Konsolidierungstendenzen im Market Making sowie im Multi Asset Brokerage für sich nutzen. Zudem wird der Bereich Capital Markets bei freundlichen, aufnahmefähigen Rahmenbedingungen ebenfalls reüssieren", zeigt sich Nico Baader überzeugt.
Ergänzt durch die weiter forcierten Angebote in den Banking Services und den Asset Management Services entwickelt sich das Unternehmen kontinuierlich zu einem führenden Anbieter für Full Service-Bank- und Corporate Brokerage-Dienstleistungen in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Durch das integrierte Geschäftsmodell in Verbindung mit der Partizipation an der positiven Entwicklung der neu hinzugewonnenen Kundengruppen wie Vermögensverwalter und Fintechs wird die Baader Bank zur alten Ertragsstärke zurückfinden und somit auch für Aktionäre an Attraktivität gewinnen", so der Vorstandsvorsitzende.

Der Konzernbericht 2016 der Baader Bank AG wird Anfang Mai 2017 mit Einberufung der ordentlichen Hauptversammlung auf der Homepage der Baader Bank unter der Rubrik "Finanzberichte" zur Verfügung gestellt.

Baader Bank Konzern
2015
2016
Veränderung zum Vorjahr
 
TEUR
TEUR
absolut/
TEUR
relativ/%
Erträge
111.997
100.477
-11.520
-10 %
davon Zinsergebnis und laufende Erträge
2.495
3.227
732
29 %
davon Provisionsergebnis
50.147
40.747
-9.400
-19 %
davon Handelsergebnis
52.553
52.809
256
0 %
davon Sonstige Erträge
6.802
3.694
-3.108
-46 %
Aufwendungen
119.590
102.610
-16.980
-14 %
davon Personalaufwand
54.209
50.289
-3.920
-7 %
davon Verwaltungsaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen
42.242
41.344
-898
-2 %
davon Abschreibungen
20.579
9.943
-10.636
-52 %
davon Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken
0
584
584
100 %
davon Ergebnis aus Anteilen an assoziierten Unternehmen
2.560
450
-2.110
-82 %
Ergebnis vor Steuern (EBT)
-7.593
-2.133
5.460
72 %
Operatives Ergebnis*
52
-1.778
-1.830
-
Bilanzsumme
576.330
578.536
2.206
0 %
*Rohertrag abzgl. Personal- und anderer Verwaltungsaufwand sowie Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (Rohertrag = Zinsergebnis und laufende Erträge, Provisions- und Handelsergebnis)

 

Kontakt

Florian E. Schopf
Managing Director
Grundsatzreferat/Investor Relations
T +49 89 5150 1013
florian.schopf@baaderbank.de
Susanne Stickler
Manager Investor Relations
T +49 89 5150 1879
susanne.stickler@baaderbank.de
Baader Bank AG
Weihenstephaner Straße 4
85716 Unterschleißheim, Deutschland
www.baaderbank.de











17.03.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
Baader Bank AG

Weihenstephaner Str. 4

85716 Unterschleißheim


Deutschland
Telefon:
+49 89 5150 1013
Fax:
+49 89 5150 29 1880
E-Mail:
communications@baaderbank.de
Internet:
www.baaderbank.de
ISIN:
DE0005088108
WKN:
508810
Börsen:
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München (m:access), Stuttgart, Tradegate Exchange; Open Market in Frankfurt

 
Ende der Mitteilung
DGAP News-Service




555067  17.03.2017 





PfeilbuttonAURELIUS: „2017 wird das beste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte” - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonHanseYachts: „Unser Verkaufsapparat läuft inzwischen wie eine geölte Maschine“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonNOXXON Pharma: DEWB-Beteiligung steht vor wichtigen Meilensteinen - Exklusiv-Interview


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

18.10.2017 - GK Software will Wandelanleihe ausgeben
18.10.2017 - init will eigene Aktien kaufen
18.10.2017 - Naga Group: Trotz Umsatzplus konstanter Verlust
18.10.2017 - Puma will 2017 mehr verdienen als bisher geplant
18.10.2017 - Hochtief will spanische Abertis übernehmen - milliardenschwerer Deal
18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - Vonovia und SNI vereinbaren Kooperation - Internationalisierung zum Ziel?
18.10.2017 - Aumann bringt „bad news” - Aktie rutscht ab und zieht MBB mit
18.10.2017 - Berentzen: Investoren erhalten ihr Geld
18.10.2017 - Hörmann Industries: Drei Zukäufe


Chartanalysen

18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - BYD Aktie: Heißer Poker zwischen Bullen und Bären
18.10.2017 - Geely Aktie: Volvos Tesla-Attacke lässt alle kalt
18.10.2017 - paragon Aktie nach dem Voltabox - Börsengang: ist die Luft raus?
17.10.2017 - Commerzbank Aktie: Es winken gute Nachrichten
17.10.2017 - Heidelberger Druck Aktie: Droht ein Kurseinbruch?
17.10.2017 - Daimler Aktie: Das sollten Anleger wissen!
17.10.2017 - Geely Aktie: Darauf sollten alle achten!
17.10.2017 - co.don Aktie: Starkes Kaufsignal voraus?
17.10.2017 - BYD Aktie: Eine ganz wichtiger Impuls!


Analystenschätzungen

18.10.2017 - Unicredit: Plus 20 Prozent
18.10.2017 - BMW: 43 Prozent sind machbar
18.10.2017 - Volkswagen: Daimler liegt nicht vorne
18.10.2017 - Siemens Gamesa: Folgen der Warnung beim Nordex-Konkurrenten
18.10.2017 - ProSiebenSat.1: Hoffnung am Werbemarkt
18.10.2017 - ASML Aktie: Ein neues Kursziel von der Commerzbank
18.10.2017 - Nemetschek Aktie: Ausblick auf die Quartalszahlen
18.10.2017 - Deutsche Bank: Ein Blick in die USA
18.10.2017 - Ceconomy: Ein kleiner Zuschlag
18.10.2017 - Daimler: Konsens kann zu niedrig sein


Kolumnen

18.10.2017 - Asien bleibt stark - AXA IM Kolumne
18.10.2017 - Öl - Zunehmende Spannungen lassen Ölpreise steigen - Commerzbank Kolumne
18.10.2017 - China: Der 19. Volkskongress beginnt - National-Bank
18.10.2017 - Infineon Aktie: Ausbruch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial - UBS Kolumne
18.10.2017 - DAX: Kampf um 13.000-Punkte-Widerstand geht weiter - UBS Kolumne
17.10.2017 - Deutschland: Konjunkturerwartungen bleiben (vorsichtig) optimistisch - Nord LB Kolumne
17.10.2017 - ZEW-Konjunkturerwartungen klettern auch im Oktober weiter nach oben - VP Bank Kolumne
17.10.2017 - Auf der Suche nach neuen Warnsignalen an den Anleihemärkten der Schwellenländer – Sarasin Kolumne
17.10.2017 - Drohungen aus Nordkorea lassen die Kapitalmärkte kalt - National-Bank
17.10.2017 - Österreich steht vermutlich vor einem Regierungsbündnis von ÖVP und FPÖ - Commerzbank Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR