DGAP-News: QSC setzt 2016 und 2017 hohes Cloud-Wachstum fort

Nachricht vom 06.03.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: QSC AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose

QSC setzt 2016 und 2017 hohes Cloud-Wachstum fort
06.03.2017 / 07:30


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
QSC setzt 2016 und 2017 hohes Cloud-Wachstum fort

- Vorläufige Zahlen für 2016: Umsatz erreicht mit 386,0 Mio. EUR geplante Höhe
- Cloud-Umsätze steigen um 148 % auf 18,1 Mio. EUR
- Free Cashflow verbessert sich auf 8,4 Mio. EUR; EBITDA beläuft sich auf 37,1 Mio. EUR
- Ausblick 2017: steigender Free Cashflow und stabiles EBITDA trotz geringerer Umsätze
- Hohe Wachstumsdynamik bei der Pure Enterprise Cloud und IoT-Projekten

Köln, 6. März 2017. Das operative Geschäft des Cloud- und ITK-Anbieters QSC entwickelte sich 2016 wie geplant. Der Umsatz stieg in den Geschäftsfeldern, in denen der Digitalisierer für den deutschen Mittelstand Wachstum erwartet - allen voran im zukunftsträchtigen Segment Cloud. Zugleich machte das Unternehmen erhebliche Fortschritte beim Umbau der Organisation und konnte im Zuge dessen die Beschäftigtenzahl noch einmal deutlich reduzieren. Trotz des laufenden Umbaus und damit verbundener einmaliger Aufwendungen steigerte QSC den Free Cashflow 2016 um 18 % auf 8,4 Mio. EUR. Der Vorstand wird daher wie im Vorjahr die Ausschüttung einer Dividende von 3 Cent je Aktie vorschlagen.

Umsatzzuwachs in allen strategischen Geschäftsfeldern

QSC erzielte 2016 nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 386,0 Mio. EUR im Vergleich zu 402,4 Mio. EUR im Jahr 2015. Im jüngsten Segment Cloud erwirtschaftete das Unternehmen die höchsten Zuwächse; binnen eines Jahres stieg der Umsatz um 148 % auf 18,1 Mio. EUR. Das hohe Wachstum beruht auf Erfolgen bei der Vermarktung der Pure Enterprise Cloud und des IoT-Portfolios. Die Consulting-Umsätze stiegen um 6 % auf 40,3 Mio. EUR, die TK-Umsätze mit Firmenkunden um 4 % auf 91,8 Mio. EUR. Erwartungsgemäß sanken dagegen die TK-Umsätze mit Wiederverkäufern (um 9 % auf 118,4 Mio. EUR) sowie im traditionellen Outsourcing (um 15 % auf 117,4 Mio. EUR). 2016 begann unter anderem die Migration erster traditioneller Outsourcing-Kunden in die Pure Enterprise Cloud.

QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann erklärt: "Mit dem Geschäftsverlauf 2016 bin ich zufrieden. Wir haben erstmals gezeigt, welche Dynamik das Cloud-Geschäft entfalten kann. Darauf werden wir 2017 und darüber hinaus aufbauen."

Erfolgreicher Abschluss des Programms zur Kostenreduzierung

Die Basis für eine stärkere Ausrichtung auf das Cloud-Geschäft legte QSC in den vergangenen beiden Jahren mit einem weitreichenden Umbau der Organisation. Das zugehörige Programm zur Kostenreduzierung schloss das Unternehmen Ende 2016 ab. In den Jahren 2015 und 2016 gelang unter anderem eine Reduzierung der Beschäftigtenzahl um knapp 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; Ende 2016 beschäftigte QSC 1.360 Angestellte. Der Personalabbau und der Umbau der Organisation erforderten vor allem in der zweiten Jahreshälfte einmalige Aufwendungen. Das EBITDA erreichte danach 2016 wie erwartet eine Höhe von 37,1 Mio. EUR im Vergleich zu 42,2 Mio. EUR im Jahr zuvor. Aufgrund einmaliger Abschreibungen in Höhe von 15,2 Mio. EUR, über die QSC bereits am 20. Dezember 2016 informiert hatte, belief sich das Konzernergebnis 2016 nach vorläufigen Berechnungen auf -25,1 Mio. EUR im Vergleich zu -13,2 Mio. EUR im Jahr 2015.

2017: QSC plant Umsatz von 355 bis 365 Mio. EUR und EBITDA von 36 bis 40 Mio. EUR

Im laufenden Geschäftsjahr konzentriert sich QSC weiter auf die Geschäftsfelder, in denen das Unternehmen in Zukunft Wachstum erwartet - allen voran das Segment Cloud sowie das Consulting und das TK-Geschäft mit Firmenkunden. Die höchsten Wachstumsraten erwartet das Unternehmen erneut im Segment Cloud mit den beiden Schwerpunkten Pure Enterprise Cloud und IoT. Insgesamt plant QSC für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von 355 bis 365 Mio. EUR und ein EBITDA von 36 bis 40 Mio. EUR. Eine bessere Umsatzentwicklung verhindert vor allem das TK-Geschäft mit Wiederverkäufern; QSC erwartet hier markt- und regulierungsbedingt einen Rückgang von rund 25 Mio. EUR. Hinzu kommen geplante Umsatzverluste im traditionellen Outsourcing. Ungeachtet dieser Entwicklung erwartet das Unternehmen einen über dem Vorjahresniveau von 8,4 Mio. EUR liegenden Free Cashflow.
 

in Mio. EUR
2016
2015
Veränderung
Umsatz
386,0
402,4
-4 %
Umsatz Cloud
18,1
7,3
+148 %
Umsatz Consulting
40,3
38,0
+6 %
Umsatz Outsourcing
117,4
138,5
-15 %
Umsatz Telekommunikation
210,2
218,7
-4 %
- davon mit Wiederverkäufern
118,4
130,7
-9%
- davon mit Firmenkunden
91,8
88,0
+4 %
EBITDA
37,1
42,2
-12 %
EBIT
-13,1
-11,1
-18 %
Konzernergebnis
-25,1
-13,2
-90 %
Free Cashflow
8,4
7,1
+18 %
Investitionen
28,4
26,7
+6 %
Mitarbeiter zum 31. Dezember
1.360
1.454
-6 %
Erläuterungen:
Den Geschäftsbericht 2016 wird QSC am 30. März 2017 veröffentlichen. Diese Corporate News enthält zukunftsbezogene Angaben (sogenannte "forward looking statements"). Diese zukunftsbezogenen Angaben basieren auf den aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse vonseiten des Managements der QSC AG. Aufgrund von Risiken oder fehlerhaften Annahmen können die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von den zukunftsbezogenen Angaben abweichen.
Rückfragen an:
QSC AG
Arne Thull
Head of Investor Relations
T +49 221 669-8724
F +49 221 669-8009invest@qsc.dewww.qsc.de











06.03.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
QSC AG

Mathias-Brüggen-Straße 55

50829 Köln


Deutschland
Telefon:
+49-221-669-8724
Fax:
+49-221-669-8009
E-Mail:
invest@qsc.de
Internet:
www.qsc.de
ISIN:
DE0005137004
WKN:
513700
Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
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