DGAP-News: Francotyp-Postalia Holding AG: FP räumt mit 'Mythen' auf und wächst 2016 in Umsatz und Ergebnis

Nachricht vom 02.03.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Francotyp-Postalia Holding AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Vorläufiges Ergebnis

Francotyp-Postalia Holding AG: FP räumt mit 'Mythen' auf und wächst 2016 in Umsatz und Ergebnis
02.03.2017 / 06:57


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Corporate News

FP räumt mit "Mythen" auf und wächst 2016 in Umsatz und Ergebnis

- Vorläufige Zahlen 2016: Alle Kennzahlen im Plus, Prognose zu 100 % erfüllt

- Umsatz steigt um 6,2 % auf 203,0 Mio. Euro

- EBITDA verbessert sich um 1,6 % auf 27,2 Mio. Euro

- Konzerngewinn erhöht sich um 66,5% auf 6,2 Mio. Euro

- Dividende von 16 Cent geplant

- Free Cashflow mit 4,6 Mio. Euro deutlich positiv

- Weiteres Wachstum bei Umsatz und EBITDA für 2017 geplant

Berlin, 2. März 2017. Die Francotyp-Postalia Holding AG, Experte für die sichere und effiziente Kommunikation, wuchs nach vorläufigen Berechnungen im Geschäftsjahr 2016 deutlich und übertraf erstmals die Umsatzmarke von 200 Mio. Euro. Zugleich verbesserte das Unternehmen seine Umsatzrentabilität und erwirtschaftete wieder einen positiven Free Cashflow. Rüdiger Andreas Günther, Vorstandsvorsitzender des FP-Konzerns erklärt: "Wir konnten im Jahr 2016 dynamisch wachsen und zeigen Stärke in allen Geschäftsbereichen." Damit habe das Unternehmen alle Ziele für 2016 erreicht und sie zum Teil sogar übertroffen. Günther erklärt: "Seit Jahren bremsten unser Unternehmen drei Annahmen: der Markt für Frankiersysteme schrumpft, FP kann im Kerngeschäft nicht weiter wachsen und die Digitalisierung kommt über Nacht. Alle diese Annahmen verweisen wir ins Reich der Mythen. Mit den heute vorgelegten guten Zahlen signalisieren wir, welches Potenzial in unserem Unternehmen steckt."

Wachstum im Kerngeschäft mit Frankiersystemen
Nach vorläufigen Berechnungen stieg der Umsatz des FP-Konzerns 2016 um 6,2 % auf 203,0 Mio. Euro. Zu diesem Anstieg leisteten alle Geschäftsbereiche ihren Beitrag. Getrieben von höheren Produktverkäufen verbesserte sich der Umsatz mit Frankiersystemen um rund 2 % auf 125,9 Mio. Euro. Höhere Zuwachsraten verzeichnete das Unternehmen im Softwaregeschäft mit 4 % auf 14,2 Mio. Euro sowie allen voran im Bereich Mail Services mit 17 % auf 62,8 Mio. Euro. Negative Wechselkurseffekte in Höhe von 2,3 Mio. Euro verhinderten einen noch stärkeren Umsatzanstieg.

Konzerngewinn und Ergebnis je Aktie steigen überdurchschnittlich
Das EBITDA verbesserte sich nach vorläufigen Berechnungen trotz eines negativen Währungseffekts von 1,1 Mio. Euro auf 27,2 Mio. Euro gegenüber 26,8 Mio. Euro im Jahr zuvor. Mit 9,7 Mio. Euro nach 9,0 Mio. Euro im Jahr 2015 erhöhte sich das EBIT deutlich. Noch besser entwickelte sich nach vorläufigen Berechnungen der Konzerngewinn und erreichte 6,2 Mio. Euro im Vergleich zu 3,7 Mio. Euro im Vorjahr; das Ergebnis je Aktie stieg damit auf 0,36 Euro im Vergleich zu 0,22 Euro im Jahr 2015. Vorstand und Aufsichtsrat planen daher im Sinne der kommunizierten Dividendenpolitik, für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 16 Cent vorzuschlagen. Der Konzerngewinn profitierte insbesondere von einem verbesserten Zinsergebniss infolge höherer Zinserträge aus Finanzierungsleasing und den Erfolgen bei der Verbesserung der Steuerquote im Rahmen des FP FIT Programms. Günther erklärt: "Wir haben Wort gehalten und die hohe Steuerquote deutlich reduziert."

Die gute Entwicklung im Jahresverlauf 2016 unterstreicht auch der Anstieg des Free Cashflow: Diese für den FP-Konzern wichtige Steuerungsgröße verbesserte sich nach vorläufigen Berechnungen auf 4,6 Mio. Euro, während 2015 noch ein negativer Free Cashflow von -1,4 Mio. Euro zu Buche stand. Dabei wurde der Free Cashflow durch Investitionen in den Erwerb von 49 % der Minderheitenanteile an der IAB sowie die Forcierung des Finanzierungsleasings zur Vertriebsunterstützung und Kundenbindung in Höhe von 4,9 Mio. Euro beeinflusst.

FP-Vorstandsvorsitzender Günther sagt: "2016 war ein gutes Jahr. Doch wir werden noch viel besser und haben uns ambitionierte Ziele gesetzt. Im vergangenen Jahr haben wir gezeigt, dass wir liefern können. In den nächsten zwei Jahren werden wir mit unserer Wachstumsstrategie ACT und FP FIT die Basis schaffen, um weiter profitabel zu wachsen." Das Unternehmen hatte das Maßnahmenpaket FP FIT zur Steigerung der Umsetzungsstärke und Effizienz in allen Bereichen im November 2016 der Öffentlichkeit gemeinsam mit der neuen ACT-Wachstumsstrategie vorgestellt.

FP erwartet für 2017 profitables Umsatzwachstum
2017 steht im Zeichen der weiteren Implementierung von ACT und FP FIT. Günther erklärt: "Wir werden keinen Stein auf dem anderen lassen. Um unsere Pläne umzusetzen, benötigen wir aber auch etwas Zeit." Der FP-Konzern erwartet daher einen leicht steigenden Umsatz und ein leicht steigendes EBITDA unter der Prämisse gleichbleibender Wechselkurse. Vor dem Hintergrund der hohen Investitionen in den Vorjahren in die Modernisierung des Produktportfolios geht der FP-Konzern für 2017 von steigenden Abschreibungen aus. Trotz leicht steigender Investitionen für ACT und FP FIT rechnet das Unternehmen für 2017 mit einem bereinigten Free Cashflow auf Vorjahresniveau. Günther erklärt: "Mit ACT entfesseln wir in den kommenden Jahren die Wachstumskräfte des FP-Konzerns." Bereits 2020 strebt das Unternehmen einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge von 17 % an; aktuell liegt sie bei 13 %.Kennzahlen im Überblick:

in Mio. EUR
2016
2015
Veränderung
Umsatz
203,0
191,1
+ 6,2 %
EBITDA
27,2
26,8
+ 1,6 %
EBIT
9,7
9,0
+ 8,1 %
Konzernergebnis
6,2
3,7
+ 66,5 %
Ergebnis je Aktie (in EUR)
0,36
0,22
+ 64,5 %
Investitionen
17,6
20,1
- 12,5 %
Free Cashflow
4,6
-1,4
n/a

 

Kontakt
Francotyp-Postalia Holding AG
Investor Relations / Public Relations
Sabina Prüser
Tel: +49 (0)30 220 660 410
Fax: +49 (0)30 220 660 425
E-Mail: s.prueser@francotyp.com
De-Mail: s.prueser@francotyp.de-mail.de

Über die Francotyp-Postalia Holding AG
Der FP-Konzern mit Hauptsitz in Berlin bietet Unternehmen und Behörden innovative Lösungen für die sichere Kommunikation. Neben Systemen für das Frankieren und Kuvertieren von Briefen umfasst das Angebot derzeit Dienstleistungen wie die Abholung von Geschäftspost sowie Softwarelösungen. Aus seiner mehr als 90-jährigen Unternehmensgeschichte heraus verfügt der FP-Konzern über eine einzigartige Mischung aus gewachsener Kompetenz bei der Postbearbeitung und digitalem Know-how. In vielen Industrieländern ist das Unternehmen mit eigenen Niederlassungen präsent und besitzt bei Frankiermaschinen einen weltweiten Marktanteil von mehr als zehn Prozent. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete der FP-Konzern einen Umsatz von über 200 Mio. Euro. Bis 2023 strebt er eine Verdoppelung des Umsatzes auf rund 400 Mio. Euro an. Im Rahmen der Strategie ACT wird das Unternehmen hierzu im Kerngeschäft angreifen, zusätzliche Produkte und Services für die Kunden anbieten und die digitale Transformation vorantreiben.

Kontakt:
Francotyp-Postalia Holding AG
Media Relations
Telefon: +49 (0)30 220 660 410
Telefax: +49 (0)30 220 660 425
E-Mail: pr@francotyp.com










02.03.2017 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache:
Deutsch

Unternehmen:
Francotyp-Postalia Holding AG

Prenzlauer Promenade 28

13089 Berlin


Deutschland
Telefon:
+49 (0)30 220 660 410
Fax:
+49 (0)30 220 660 425
E-Mail:
ir@francotyp.com
Internet:
www.fp-francotyp.com
ISIN:
DE000FPH9000
WKN:
FPH900
Börsen:
Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange

 
Ende der Mitteilung
DGAP News-Service




549593  02.03.2017 





PfeilbuttonAURELIUS: „2017 wird das beste Jahr in unserer Unternehmensgeschichte” - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonHanseYachts: „Unser Verkaufsapparat läuft inzwischen wie eine geölte Maschine“ - Exklusiv-Interview
PfeilbuttonNOXXON Pharma: DEWB-Beteiligung steht vor wichtigen Meilensteinen - Exklusiv-Interview


+++ Exklusive Interviews und Analysen - gratis in Ihre Mailbox! +++

Tragen Sie sich jetzt für unseren kostenlosen 4investors Newsletter ein.


Bestätigungslink nicht per Mail bekommen? Bitte kontrollieren Sie Ihren Spamordner!

Der 4investors Newsletter erscheint unregelmäßig, i.d.R. 2 bis 6 Mal pro Monat. Wir geben ihre Mailadresse an keinen Dritten weiter! Sie können den kostenlosen 4investors Newsletter jederzeit problemlos wieder abbestellen.
comments powered by Disqus


Aktuelle Nachrichten aus der 4investors-Redaktion

18.10.2017 - GK Software will Wandelanleihe ausgeben
18.10.2017 - init will eigene Aktien kaufen
18.10.2017 - Naga Group: Trotz Umsatzplus konstanter Verlust
18.10.2017 - Puma will 2017 mehr verdienen als bisher geplant
18.10.2017 - Hochtief will spanische Abertis übernehmen - milliardenschwerer Deal
18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - Vonovia und SNI vereinbaren Kooperation - Internationalisierung zum Ziel?
18.10.2017 - Aumann bringt „bad news” - Aktie rutscht ab und zieht MBB mit
18.10.2017 - Berentzen: Investoren erhalten ihr Geld
18.10.2017 - Hörmann Industries: Drei Zukäufe


Chartanalysen

18.10.2017 - Evotec Aktie: Das kann noch gefährlich werden
18.10.2017 - BYD Aktie: Heißer Poker zwischen Bullen und Bären
18.10.2017 - Geely Aktie: Volvos Tesla-Attacke lässt alle kalt
18.10.2017 - paragon Aktie nach dem Voltabox - Börsengang: ist die Luft raus?
17.10.2017 - Commerzbank Aktie: Es winken gute Nachrichten
17.10.2017 - Heidelberger Druck Aktie: Droht ein Kurseinbruch?
17.10.2017 - Daimler Aktie: Das sollten Anleger wissen!
17.10.2017 - Geely Aktie: Darauf sollten alle achten!
17.10.2017 - co.don Aktie: Starkes Kaufsignal voraus?
17.10.2017 - BYD Aktie: Eine ganz wichtiger Impuls!


Analystenschätzungen

18.10.2017 - Unicredit: Plus 20 Prozent
18.10.2017 - BMW: 43 Prozent sind machbar
18.10.2017 - Volkswagen: Daimler liegt nicht vorne
18.10.2017 - Siemens Gamesa: Folgen der Warnung beim Nordex-Konkurrenten
18.10.2017 - ProSiebenSat.1: Hoffnung am Werbemarkt
18.10.2017 - ASML Aktie: Ein neues Kursziel von der Commerzbank
18.10.2017 - Nemetschek Aktie: Ausblick auf die Quartalszahlen
18.10.2017 - Deutsche Bank: Ein Blick in die USA
18.10.2017 - Ceconomy: Ein kleiner Zuschlag
18.10.2017 - Daimler: Konsens kann zu niedrig sein


Kolumnen

18.10.2017 - Asien bleibt stark - AXA IM Kolumne
18.10.2017 - Öl - Zunehmende Spannungen lassen Ölpreise steigen - Commerzbank Kolumne
18.10.2017 - China: Der 19. Volkskongress beginnt - National-Bank
18.10.2017 - Infineon Aktie: Ausbruch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial - UBS Kolumne
18.10.2017 - DAX: Kampf um 13.000-Punkte-Widerstand geht weiter - UBS Kolumne
17.10.2017 - Deutschland: Konjunkturerwartungen bleiben (vorsichtig) optimistisch - Nord LB Kolumne
17.10.2017 - ZEW-Konjunkturerwartungen klettern auch im Oktober weiter nach oben - VP Bank Kolumne
17.10.2017 - Auf der Suche nach neuen Warnsignalen an den Anleihemärkten der Schwellenländer – Sarasin Kolumne
17.10.2017 - Drohungen aus Nordkorea lassen die Kapitalmärkte kalt - National-Bank
17.10.2017 - Österreich steht vermutlich vor einem Regierungsbündnis von ÖVP und FPÖ - Commerzbank Kolumne

Werbung

All Right Reserved by minimalthemes - ©2014 Stoffels & Barck GbR