DGAP-News: Newron Pharmaceuticals S.p.A.: Newron veröffentlicht vielversprechende vorläufige Ergebnisse der Phase- IIa-Studie mit Evenamide bei Patienten mit Schizophrenie

Nachricht vom 03.01.2017 (www.4investors.de) -


DGAP-News: Newron Pharmaceuticals S.p.A. / Schlagwort(e): Studienergebnisse

Newron Pharmaceuticals S.p.A.: Newron veröffentlicht vielversprechende vorläufige Ergebnisse der Phase- IIa-Studie mit Evenamide bei Patienten mit Schizophrenie
03.01.2017 / 17:33


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Newron veröffentlicht vielversprechende vorläufige Ergebnisse der Phase-IIa-Studie mit Evenamide bei Patienten mit Schizophrenie

Evenamide erreicht die Studienziele "gute Verträglichkeit und Sicherheit" sowie "vorläufige Wirksamkeit als Zusatztherapie zur Behandlung von Schizophrenie"
Einzigartiger Wirkmechanismus: Modulation der Glutamat-Freisetzung und spannungsabhängige Blockade von Natriumkanälen
Mailand, Italien, und Morristown, NJ, USA - 03. Januar 2017 - Newron Pharmaceuticals S.p.A. ("Newron", SIX: NWRN), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuartiger Therapien für Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS) und Schmerzen konzentriert, hat heute vorläufige Ergebnisse einer Phase-IIa-Studie mit dem einzigartigen Natriumkanalblocker Evenamide (NW-3509) bei Patienten mit Schizophrenie bekannt gegeben. Die neue chemische Substanz ist oral verfügbar und setzt über einen einzigartigen Wirkmechanismus spezifisch an den spannungsabhängigen Natriumkanälen an.

Die detaillierten Studienergebnisse werden auf dem 16. Internationalen Kongress für Schizophrenie-Forschung (16th International Congress on Schizophrenia Research) bekanntgegeben, der vom 24.-28. März 2017 in San Diego, USA, stattfindet.

Dr. Ravi Anand, Chief Medical Officer von Newron, sagte: "Die Ergebnisse dieser Studie sind sehr vielversprechend. Evenamide zeigte weder dosislimitierende Toxizitäten noch extrapyramidale, sexuelle, endokrine oder metabolische Nebenwirkungen, wie sie bei Dopamin-hemmenden Antipsychotika beobachtet werden. Die zusätzliche Gabe von Evenamide, dessen Wirkung auf einer Reduzierung der Glutamatfreisetzung beruht, wurde von Patienten, deren Symptome sich unter ihren aktuell eingenommenen atypischen Antipsychotika verschlechtert hatten, nicht nur gut vertragen, sondern zeigte bei allen untersuchten Wirksamkeitsparametern ein konsistentes Muster der Verbesserung. Diese vorläufigen Ergebnisse rechtfertigen die weitere klinische Prüfung im Rahmen größerer und längerer Studien mit Patienten mit schwereren Symptomen."

Die vierwöchige randomisierte, plazebokontrollierte Phase-IIa-Doppelblindstudie war konzipiert worden, die Verträglichkeit, die Sicherheit und vorläufige Belege der Wirksamkeit von Evenamide als Zusatztherapie bei 89 Schizophrenie-Patienten zu untersuchen. Die Patienten, die in die Studie eingeschlossen wurden, litten während einer Behandlung mit einer stabilen und angemessenen Dosis Risperidon (mittlere Dosis: 4,2 ± 2,0 mg/Tag; n=70) oder Aripiprazol (mittlere Dosis: 19,7 ± 7,0 mg/Tag; n=19), d.h. dem jeweiligen atypischen Antipsychotikum, auf das sie zuvor angesprochen hatten, wieder an psychotischen Symptomen. Die Studie wurde an zwei Studienzentren in den USA (n=61) sowie an drei Studienzentren in Indien (n=28) durchgeführt und schloss Schizophrenie-Patienten ein, die im Mittel seit etwa 18 Jahren an der Erkrankung litten und durchschnittlich etwa dreimal ins Krankenhaus eingewiesen worden waren. Die Patienten wurden zusätzlich zu ihrem aktuellen Antipsychotikum randomisiert zwei Mal täglich mit entweder Evenamide (15-25 mg) oder mit einem Plazebo behandelt. Das Studienprotokoll, einschließlich Dosierung und Studiendesign, wurde in Abstimmung mit der FDA und deren Leitlinien festgelegt. Die Studie wurde ebenfalls von der indischen Medikamentenzulassungsbehörde (DCGI, "Drug Controller General of India") sowie vom IRB ("Institutional Review Board") der einzelnen Studienzentren genehmigt.

Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass sich bei mit Evenamide behandelten Patienten die Schizophrenie-Symptome verbessern, was anhand der Positiv-und-Negativ-Syndrom-Skala (PANSS) untersucht wurde. Zudem konnte im Vergleich zu ihrem jeweiligen Standard-Antipsychotikum eine Verbesserung der Funktionsfähigkeit gemäß der Strauss-Carpenter-Prognose-Skala beobachtet werden. Darüber hinaus zeigte die vom Arzt vorgenommene Gesamtbeurteilung der Veränderungen des Gesamtbildes des Patienten gegenüber der Ausgangssituation ("Clinical Global Impression of Change"), dass sich unter den mit Evenamide behandelten Patienten ein höherer Anteil an Patienten befand, bei denen eine Symptomverbesserung beobachtet werden konnte (54%) als unter den mit Plazebo behandelten Patienten (36%).

Evenamide wurde bei einer Dosis von 2 x täglich 15-25 mg (30-50 mg/Tag) gut vertragen. Die häufigsten (>5% der Patienten in jeder Gruppe) unerwünschten Ereignisse (UE) (Evenamide vs. Plazebo) waren Schläfrigkeit [8 (16,0%) vs. 5 (12,8%)], Schlafstörungen [5 (10,0% vs. 1 (2,6%)], Überdosierung [3 (6,0%) vs. 1 (2,6%)], Mundtrockenheit [3 (6,0%) vs. 2 (5,1%)] und Kopfschmerzen [3 (6,0%) vs. 0]. Die Inzidenz der als "Erkrankungen der Haut und des subkutanen Gewebes" klassifizierten UE war in der Evenamide-Gruppe höher [5 (10,0%) vs. 0], dagegen war das Auftreten von als "Erkrankungen der Atemwege, des Thorax und des Mediastinums" klassifizierten UE in der Plazebo-Gruppe höher [1 (2,0%) vs. 3 (7,7%)]. Die Mehrzahl der UE war von milder Ausprägung [Evenamide, 58 von 69 (84%); Plazebo 30 von 34 (88%)]; 9 von 69 (13%) der UE für Evenamide und 4 von 34 (12%) der UE für Plazebo wurden als moderat eingestuft.

Zwei Patienten der Evenamide-Gruppe brachen die Behandlung aufgrund von UE vorzeitig ab: Krampfanfälle (n=1) und Vorhofflimmern (n=1). Im Vergleich zu Plazebo ergaben sich für die Behandlung mit Evenamide keine Hinweise auf eine Verschlechterung extrapyramidaler Symptome, auf abnorme EKG-Befunde oder klinisch signifikante Veränderungen von Laborwerten oder Vitalparametern (Blutdruck, Puls oder Körpergewicht).

Über Schizophrenie
Schizophrenie ist eine langfristige psychische Erkrankung, die eine Reihe von verschiedenen psychologischen Symptomen verursacht. Sie ist eine der häufigsten schweren psychischen Störungen. Etwa eine von hundert Personen ist in ihrem Leben von Schizophrenie betroffen, wobei viele weiterhin ein normales Leben führen. Schizophrenie wird am häufigsten im Alter zwischen 15 und 35 Jahren diagnostiziert. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Es gibt keinen alleinigen Test für Schizophrenie. Sie wird häufig nach einer Beurteilung durch einen Psychiater diagnostiziert. Es ist wichtig, dass Schizophrenie möglichst frühzeitig diagnostiziert wird, denn je früher die Diagnose, desto besser die Heilungschancen. Schizophrenie wird häufig mittels positiver und negativer (oder Defizit-) Symptome beschrieben. Positive Symptome treten fast ausnahmslos bei Menschen mit Schizophrenie auf: Wahnvorstellungen, Störungen beim Denken oder Sprechen, taktile, akustische, visuelle, Geruchs- und Geschmackshalluzinationen. Diese Symptome werden in der Regel als Manifestation der Psychose angesehen. Halluzinationen sind typischerweise mit dem Thema der Wahnvorstellungen verbunden. Positive Symptome lassen sich meist gut mit Medikamenten behandeln. Negative Symptome sind Defizite bei normalen Gefühlsregungen oder anderer Denkprozesse und sind mit Medikamenten weniger gut behandelbar.

Über Evenamide (NW-3509)
Evenamide ist eine oral verfügbare, neue chemische Substanz, die speziell auf spannungsabha?ngige Natriumkana?le abzielt. Der Wirkstoff moduliert anhaltendes repetitives Feuern, ohne die normale neuronale Erregbarkeit zu beeinträchtigen. Evenamide normalisiert die durch aberrierende Aktivita?t der Natriumkana?le induzierte Glutamatfreisetzung. Die potenziellen Vorteile des Wirkstoffkandidaten sind in zahlreichen präklinischen Modellen nachgewiesen worden, mit denen sich die Wirksamkeit bei psychiatrischen Erkrankungen vorhersagen la?sst. Dazu geho?rten Psychose- und Schizophrenie-Modelle, wie z. B. Amphetamin-induzierte Hyperaktivita?t, sensomotorisches Gating und Defizite der Informationsverarbeitung (durch verschiedene Stimuli ausgelo?ste Beeintra?chtigung der Pra?pulsinhibition), Manie und Depression. Die Wirksamkeit von Evenamide wurde auch in Modellen von Aggressions- und Zwangsverhalten sowie in kurz- und langfristigen Geda?chtnistests nachgewiesen. Evenamide-Dosen unter dem Schwellenwert erho?hten in Schizophrenie-, Psychose- und Manie-Modellen die Wirksamkeit unwirksamer Dosen typischer und atypischer Antipsychotika. Dank der neuronalen Stabilisierungseigenschaften könnte Evenamide darüber hinaus Rückfälle reduzieren und psychotische Episoden verhindern oder behandeln, die aufgrund einer von Antipsychotika verursachten Überempfindlichkeits-Psychose (super-sensitivity psychosis, SSP) auftreten können. Evenamide kann als Kombinationstherapie über einen längeren Zeitraum gegeben werden, da der Wirkstoff nicht das Risiko birgt, extrapyramidale Symptome, arzneimittelinduzierte Bewegungsstörungen oder Gewichtszunahme hervorzurufen.

Über Newron Pharmaceuticals
Newron (SIX: NWRN) ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf neuartige Therapien für Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) und Schmerzen konzentriert. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im italienischen Bresso in der Nähe von Mailand. Xadago(R) (Safinamide) ist in der EU und der Schweiz für die Behandlung der Parkinson-Krankheit zugelassen und wird von Newrons Partner Zambon vertrieben. US WorldMeds besitzt die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte in den USA. Meiji Seika hält die Entwicklungs- und Vermarktungsrechte in Japan und anderen Schlüsselregionen Asiens. Über Xadago(R) für die Parkinson-Krankheit hinaus verfügt Newron über eine starke Pipeline vielversprechender Behandlungen für Patienten mit seltenen Erkrankungen, die sich in unterschiedlichen Stadien der klinischen Entwicklung befinden. Dazu gehören Sarizotan für das Rett-Syndrom und Ralfinamide für Patienten mit bestimmten seltenen Schmerzindikationen. Newron entwickelt darüber hinaus Evenamide als mögliche erste Begleittherapie zur Behandlung von Patienten mit Positivsymptomen der Schizophrenie. www.newron.com

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Dieses Dokument enthält zukunftsbezogene Aussagen, die (auf nicht erschöpfende Weise) folgende Themen betreffen: (1) die Fähigkeit von Newron, ihre Geschäftsfelder weiterzuentwickeln und auszubauen, die Entwicklung ihrer aktuellen Produktkandidaten erfolgreich abzuschließen, laufende und zukünftige Kollaborationen zur Entwicklung und Vermarktung ihrer Produktkandidaten mit Erfolg zu führen und die Kosten (einschließlich Personalkosten) zu senken, (2) den Markt für Arzneimittel zur Behandlung von Erkrankungen des ZNS und von Schmerzen, (3) die erwarteten zukünftigen Erträge, Investitionen und finanziellen Ressourcen von Newron und (4) diesen Aussagen zugrundeliegende Hypothesen. In manchen Fällen können diese Aussagen und Hypothesen anhand von Begriffen wie "werden", "voraussehen", "schätzen", "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "planen", "vermuten", "abzielen" und anderen Wörtern und Begriffen mit ähnlicher Bedeutung erkannt werden. Alle in diesem Dokument enthaltenen Aussagen bezüglich der Strategie, den Zielen, den Plänen, der zukünftigen finanziellen Position, den prognostizierten Erträgen und Kosten sowie den Aussichten von Newron, mit Ausnahme historischer Fakten, sind zukunftsbezogene Aussagen.

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Es ist möglich, dass Newron die in den zukunftsbezogenen Aussagen geäußerten Pläne, Absichten oder Erwartungen nicht verwirklicht, und dass sich die diesen Aussagen zugrundeliegenden Hypothesen als falsch erweisen. Anleger sollten daher kein unangemessenes Vertrauen in diese Aussagen setzen. Es kann nicht garantiert werden, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse von Forschungsprogrammen, Entwicklungsaktivitäten, Vermarktungsplänen, Kollaborationen und Geschäften nicht erheblich von den Erwartungen unterscheiden, die in derartigen zukunftsbezogenen Aussagen oder den zugrunde liegenden Hypothesen zum Ausdruck gebracht werden.

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